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Haltlos

 

Endlos überspannen Sterne

silberklar das weite Land

und vertieft in diese Ferne

mich ein Schauern übermannt.

 

Die beklemmenden Gedanken

bei dem Blick ins Sternenmeer

bringen unruhvoll zum Schwanken,

was mir sicher schien bisher.

 

Plötzlich steh ich klein und ängstlich

unterm großen Sternenzelt

und begreife, wie vergänglich

alles hier auf dieser Welt.

 

Nichts, von dem ich heut umgeben,

nichts, was da, ist von Bestand,

alles das, nachdem wir streben,

wird zerfall'n zu Staub und Sand.

 

Und ich fühle wie belanglos

im galaktischen Geschehen,

was im täglichen Betreiben

als bedeutend wir verstehen.

 

Ach, ich sehne mich ein wenig

hin zu meiner Kinderzeit,

wo noch lag das ganze Leben

in vertrauter Sicherheit.

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aktivste Mitglieder in diesem Thema

Bitte beachte diese Regeln.

An erster Stelle kursiert wahrscheinlich der häufigste aller Neulingsfehler: Das überschreiten der Postinggrenze. Damit wir nicht in Werken ertrinken wurde hier eine Grenze der Threads eingeführt, welche man pro Tag erstellen darf. Diese liegt bei einem Werk pro Kategorie und maximal 3 Werken am Tag. Das heißt es ist erlaubt an einem Tag beispielsweise ein Werk in den Herzensangelegenheiten, eines in der Philosophenrunde und eines in den Schattenwelten zu posten, aber nicht 2 in den Herzensangelegenheiten und eines in der Schattenwelt oder gar 3 Werke in der selben Kategorie. Alle eure Threads die über dieser Grenze liegen werden von den Moderatoren in die Schublade verschoben, wo sie nicht kommentiert werden.

Ich ich lasse das heute noch einmal durchgehen, aber bitte für die Zukunft daran halten ,

ich denke mal du wusstest das nicht?

 

Generell, im Regelbereich muß ich noch etwas nachlegen, was die Sichtbarkeit betrifft, ist auf meiner to-do Liste.

 

LG Nils

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Hallo blendednoah,

 

vielen Dank für die gute Kritik. Es war wirklich ein Moment der objektiven Klarsicht, der mich da überrascht hat. Sehr gut ausgedrückt. Es freut mich, wenn jemand mit diesem Moment etwas anfangen kann und die Dinge vielleicht genauso sieht. Gott sei Dank gelingt es mir auch immer wieder mich subjektiv einzunebeln, wenn mir die objektive Klarsicht zu schwer zu verstehen erscheint.

 

Vielen Dank auch an Nils.

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  • 1 Monat später...

Vergänglichkeit, Bedeutungslosigkeit, Angst und Sehnsucht. Diese Gedanken habe ich auch immer wenn ich mit meinen besten Freunden in einer Sommernacht im Gras liege und dabei das Sternenmeer betrachte. Solch beunruhigende Gedanken und doch ein solch schönes Gefühl. Unbeschreiblich. Vielen Dank für dieses gelungene Gedicht. Gefällt mir super!

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Hallo Freienweide,

ich freue mich, dass dir das Gedicht gefällt. Ich mag auch melancholische Stimmungen in Gedichten. Hier ist mir auch mal geglückt, das aufs Papier zu bringen, was ich empfunden habe. Das klappt ja nicht immer. Vielen Dank für deinen Kommentar.

 

LG Wilde Rose

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