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Sein Reich


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"Ich entkam ihm aus der Tiefe,

aus Feuer, Schmerz und Tod,

entschlüpfte seinem Auge,

das zu lang mir Qualen bot.

Wir waren Blinde, Stumme, Taube,

eine all-gebroch`ne lose Schar

und irrten wie erlosch`ne Lichter

ziellos hin zur Totenbahr`.

Ein Schatten zierte die Gesichter,

als zur Folterbank wir fanden,

wo sie mit viehischem Genuss,

Leiber auf die Bänke banden.

Wie stockte mir des Blutes Fluss,

die Haut nun fahl wie Pergament

und bange wand ich mich vor ihm,

dem Feuer aus den Händen rinnt.

Ich flehte, musste niederknien

im kalten Knochenstaub und Drecke,

dachte weh, schloß dann die Augen

und erwachte furchtsam so im Bette."

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  • 3 Wochen später...
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Hallo Homo_Igenuus,

da scheint einer dem Tod bzw. Teufel noch einmal von der Schippe gesprungen zu sein.

Konstruktiv sind mir die beiden etwas unsauberen Endreime in der 4. und 5. Strophe aufgefallen.

Leider habe ich auch keine besseren Vorschläge dazu.

Ansonsten gern mitgelitten und LG

Perry

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