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Gespenster


Wilde Rose

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Von Geräuschen aufgeweckt

war ich nachtens hochgeschreckt

und lauschte ins Dunkel hinein.

Was nur konnte das sein,

dies seltsame Klicken und Klacken?

Ein Schauer saß mir im Nacken.

 

Leis schlich ich ans Fenster

und sah die Gespenster.

Zwei Waschbären oben im Baume

spuckten die Steine der Pflaume

in hohem Bogen auf’s Dach

und das ergab diesen Krach.

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Hallo Uloisius,

wir haben auch Waschbären, einer hat uns mal unsere Hühner geklaut. Aber dieser spezielle Fall hier hat sich bei meiner Arbeitskollegin zugetragen. Die könnte ein Buch schreiben mit dem Titel :“Die Natur, sie greift mich an.” Sie hat das so lustig erzählt, dass ich was draus machen musste.

 

Schönen Abend noch für dich

LG Wilde Rose

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Hallo Wilde Rose,

Sehr schönes Gedicht! Die Stelle mit den Waschbären gefällt mir und hat mich überrascht.

Vielleicht könntest Du beim Vers "Was nur konnte das sein," das nur umstellen, sodass es heißt "was konnte das nur sein,"... dann leist es sich bei mir perfekt... sehr schöne Idee

Liebe Grüße von Norbi

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Hallo Wilde Rose,

 

deine schaurig-fröhliche Gespenster- und Schmunzelgeschichte gefällt mir. Das Bild von den beiden kernespuckenden Waschbären ist sehr hübsch gezeichnet. Rundum gelungen, meine ich.

 

Ich grüble über 'nachtens'. Ich kenne eher 'nächtens'. Vielleicht aber ist das von Region zu Region verschieden.

Sehr gern gelesen.

 

LG

Berthold

 

 

 

In dem Klick-Klack-Garten prangt

seit dieser Nacht ein großes Schild:

„Kernespucken streng verboten!

Bei Nichtbeachtung wird belangt,

jedes Tier, ob zahm ob wild -

und es gibt eins auf die Pfoten!“

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Lieber Berthold,

mit geheimer Vorfreude habe ich schon auf deinen Kommentar gehofft und....... bin nicht enttäuscht worden.

Sehr amüsant dein Verbotsschild. Ob sie es wohl auch lesen können?

Bei nachtens habe ich gleich nachgesehen, gibts beides, nachtens und nächtens. Manchmal erfinde ich aber auch einfach Worte und denke mir nichts dabei. Diese Worterfindungen amüsieren mich zum Beispiel bei Morgenstern sehr. Er schrieb : “Wenn ich mittags fenstersteh”. Das Wort “fenstersteh” gibts ja nicht, aber es drückt alles aus.

Noch was anderes: In meiner ersten Version hatte ich Pflaumenkerne, die ich nun in Pflaumensteine umgewandelt habe. Was ist nun besser Kerne oder Steine?

Danke für deinen lieben Kommentar

LG Wilde Rose

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Hallo Wilde Rose,

 

Wikipedia spricht bei Pflaumen von Steinobst, mit Steinfrüchten, von einem verholzten Kern umschlossen … andernorts sprechen sie von einem holzigen Stein (Steinkern) …

Mein Eindruck: Ob Stein oder Kern oder Steinkern – alles scheint richtig und gebräuchlich zu sein.

Du hast die Wahl …

(Ich persönlich wäre für 'Stein', weils 'lauter' klickt und klackt.)

 

Wortschöpfungen wie 'fensterstehen' finde ich genial, da spielt es wirklich keine Rolle, ob sie im Duden stehen oder nicht. - Und natürlich werde ich zukünftig auch nachtens tief und fest schlafen. ^^

 

Wünsche weiterhin fröhliches Reimen.

LG

Berthold

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Hallo Wilde Rose,

gerade aus

Dänemark daheim gelandet, Dein Gedicht

gelesen und gleich Besuch von meinen

Enkelkindern. .

Ein sehr gutes Gespenster-Gedicht,

ich musste nur die richtige

Betonung einsetzen und schon saßen

die Kinder still , aufmerksam und

hörten gespannt zu.

Kommentar zum Schluss:

"Ach, nur Waschbären !!!"

Das Ende meines Kommentars war

eingeleitet und daher,

recht liebe Grüße,

Volker

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Hallo Volker,

wie schön, dass du das Gedicht deinen Enkelkindern vorgelesen hast und es sie für einen Moment gefesselt hat. Man selbst weiß ja nicht ob ein Gedicht "funktioniert" oder nicht, erst wenn's andere lesen, bekommt man die Rückmeldung. Um so schöner, wenn's jemanden erfreut, beeindruckt oder sonst was. Vielen Dank für deine netten Zeilen und eine schöne "Nachurlaubszeit".

 

Hallo Nils,

auch dir danke ich für dein Lob, hab gerade gesehen, das ich dir noch gar nicht geantwortet habe.

 

Einen schönen Sonntag noch

wünscht Wilde Rose

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