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Verfallen


Wilde Rose

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Alle meine Kopfgedanken

endlos sich um dich nur ranken,

für das Leben um mich rum

bin ich blind und taub und stumm.

Bin mit Haut und Haar und allem

widerstandslos dir verfallen.

 

Jede Stunde ohne dich

wird zur Ewigkeit für mich.

Was hast du mit mir gemacht,

dass bei Tage und bei Nacht

schmachtend möcht' ich an dir kleben

statt nach Höherem zu streben?

 

Mein Weg durch's Leben jede Wette,

führt gradewegs nun in dein Bette.

Doch gibt es Höheres im Leben,

als der Liebe nachzugeben?

Ich lass mich fall'n aus vollem Lauf

und hoffe sehr, du fängst mich auf.

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Hallo ihr Lieben, Uloisius, Jack und Luise,

es freut mich sehr, dass euch mein Gedicht gefällt.

 

Danke Uloisius für den Tippfehlerhinweis, ist korrigiert und ..... da hat sich einer gefreut.

 

Ja Jack, das war nur ein Ausrutscher. Nun bin ich wieder stark.

 

Und Luise..... ein großes Glück, wenn man so etwas mal "durchgemacht" hat. Manche trifft es leider nie im Leben.

 

Liebe Grüße an euch

Wilde Rose

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Hallo Wilde Rose,

 

jemandem verfallen zu sein, bedeutet ja, sich in einem Zustand großer Unfreiheit und Abhängigkeit zu befinden; insofern betrachte ich das Denken und Tun des LI hier mit Sorge. Jedoch 'fehlt' diesem Gedicht jene tragische Komponente, in der das LD das LI schlecht behandelt, misshandelt etc. Deshalb stelle ich mir die Frage, ob es nicht möglich wäre, dem LI hier schlicht zu unterstellen, es sei 'nur' bis über beide Ohren verliebt … Diese Lesart wäre mir sehr viel sympathischer.

 

Mein Weg durch's Leben jede Wette,

endet nun in deinem Bette.

'Enden' klingt hier für meinen Geschmack irgendwie final, nach letztem Akt o.ä. Stimmiger erschiene mir hier zum Beispiel:

… macht Station in deinem Bette … oder sonst etwas.

 

Ich lass mich fall'n aus vollem Lauf

und hoffe sehr, du fängst mich auf.

Diese beiden Verse, deine Schlussgedanken, finde ich klasse. - Ein schönes, mutiges und optimistisches Bild. aint:

 

Wilde Rose, dein Gedicht gefällt mir.

 

Gern gelesen.

LG

Berthold

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Hallo Wilde Rose,

ein wundervolles Liebesgedicht, es war mir eine Freude es lesen zu dürfen. Man merkt das hinter den Worten ein liebender Mensch steckt.

jemandem verfallen zu sein, bedeutet ja, sich in einem Zustand großer Unfreiheit und Abhängigkeit zu befinden; insofern betrachte ich das Denken und Tun des LI hier mit Sorge.

Hallo Berthold, gut das du das angemerkt hast, ich gebe dir Recht, dennoch kann das "jemanden verfallen" auch ein Audruck der Hingabe sein, ich kann das sehr nachempfiden.

Wollte das jetzt nur anmerken, Bethold ich weiß das du die Sorge nicht bei "Wilde Rose" siehst

 

Rundum ein tolles Werk! aint:

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Lieber Berthold,

ach, wie habe ich schon deinen Kommentar vermisst...........und da isser schon.

Vielen Dank, dass du dich so gründlich mit meinem Werk befasst hast.

 

Obwohl es nicht so klingt, das Gedicht ist aus einer humorvollen Sicht heraus geschrieben.

Aber Verfallen hat durchaus einen schaalen Beigeschmack. Das Li war bis über beide Ohren verliebt, es war in einen Zustand freiwilliger Abhängigkeit und Unfreiheit geraten und hat sich darüber fast selbst vergessen. Es stand neben sich und hat dieses mit großer Sorge beobachtet und konnte aber nichts dagegen tun. Gott sei Dank ist das Li nach einiger Zeit wieder normal geworden.

:ditsch:

 

Du wirst es nicht glauben, meine erste Version, hatte ich ohne das “enden” hier eingestellt, weil es mir selbst zu endlich vorkam. Da werde ich es wohl wieder zurückverbessern.

 

Ich danke dir für deinen lieben Kommentar und wünsche dir noch einen schönen Sonntag.

LG Wilde Rose

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