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… aus den Händen eines Fremden


Erman

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Wenn ich an dich denke, ergreift mich eine Zärtlichkeit,

größer, als ich sie ertragen kann und deswegen

schweige ich, während du mich nicht siehst.

Als das Jahresende naht, erkenne ich mit jedem Tag,

wie deine Natur ist, beängstigt, dass etwas fehlt:

 

Während du dich gänzlich mir zuwendest mit deinem Gesicht

darauf Spuren von meinen Küssen.

Zwei Augen unter ruhigem Haar würde genügen,

wären deine Arme nicht.

Ich schließe die Augen, denn du schämst dich

und wünsche mir, dich zu küssen, wenn die Nacht fällt.

 

Auf der Uhr bedeckt der Zeiger den anderen

und der Vogel vor deinem Fenster

nimmt keine Körner mehr aus den Händen eines Fremden.

Mach das Licht aus, ich kann dich von mir

nicht mehr unterscheiden.

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Fein gesponnen,

 

lg Erman,

 

hier aber

wie deine Natur ist, beängstigt, dass etwas fehlt:

würde ich so schreiben:

wie deine Natur ist, in Angst, dass etwas fehlt:

oder so:

wie deine Natur ist, verängstigt, dass etwas fehlt:

das adverb "beängstigt" gibt es nicht, allenfalls "beängstigend".

 

lg W.

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Lieber Walther,

 

 

hab vielen Dank für die Verfeinerung, die ich gern übernehme.

 

LG

 

 

Wennich an dich denke, ergreift mich eine Zärtlichkeit,

größer, alsich sie ertragen kann und deswegen

schweige ich, während du michnicht siehst.

Als das Jahresende naht, erkenne ich mit jedemTag,

wie deine Natur ist, verängstigt, dass etwas fehlt:

 

Während du dich gänzlich mir zuwendest mitdeinem Gesicht

darauf Spuren von meinen Küssen.

Zwei Augenunter ruhigem Haar würde genügen,

wären deine Arme nicht.

Ichschließe die Augen, denn du schämst dich

und wünsche mir, dichzu küssen, wenn die Nacht fällt.

 

Auf der Uhr bedeckt derZeiger den anderen

und der Vogel vor deinem Fenster

nimmt keineKörner mehr aus den Händen eines Fremden.

Mach das Licht aus,ich kann dich von mir

nicht mehr unterscheiden.

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