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im stadtpark


Cicero

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im stadtpark

 

jeden tag

zur gleichen zeit

kam die alte frau

zum see im stadtpark

fütterte die schwäne

und redete

mit ihnen

 

jeden tag

zur gleichen zeit

kam der alte mann

zum see im stadtpark

setzte sich auf die bank

und redete

mit den bäumen

 

seit kurzer zeit

treffen sich die beiden

am see im stadtpark

füttern die schwäne

setzen sich auf die bank

und reden

miteinander

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hmm das mit den freien gedichten ist so eine grauzone

also: nur weil es keine reime und kein metrum vorzuweisen hat,

ist es nicht gleich kein gedicht, aber wenn es dann eins sein soll,

dann muss es schon sehr verdichtet sein, und nicht nur auf den

ersten blick bezaubernd. man kann es schon als gedicht sehn, der autor hat

das ja zu entscheiden, nicht der leser.

dein werk ischneidet mir die sachen

zu oberflächlich an, ist aber wirklich eine schöne geschichte.

warum die schwäne, warum die bäume,

warum wird später auf das reden eingegangen,

nicht aber auf die bäume;

die schwäne erwähnt, die bäume verschwiegen?

warum alles klein?

statt:

treffen sich die beiden

vlt.: treffen sie sich

oder: treffen sich zwei

oder: treffen sich beide

oder: treffen sich zwei junge menschen

lg

onkie iiv

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...auch wenn Du Dir die Fragen gestellt hast, mein Versuch einiges davon zu beantworten. Der Text sollte schon bei den beiden alten Menschen bleiben. Das langsame sich annähern, die kleinen Dinge, die zur Nähe führen, all das würde ich zwei jungen Leuten nicht absprechen wollen, aber das Happy-End

der beiden Senioren gefällt mir besser.

 

Natürlich können sie noch dem Frühlingswind in den Bäumen lauschen, nach dem Schwänefüttern, aber das ist eben ein Teil der Neubearbeitung. Mit Sicherheit bezieht der Text auch seinen Charme aus der Schlichtheit des Geschriebenen. Also dann doch vielleicht in Prosa, und dann natürlich in Groß-und Kleinschreibung.

 

Liebe Grüße,

Cicero

:wink:

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