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Die Nacht, oder: Nachtgedanken


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Des Mondes Sichel hellem Grau

herniederscheint vom Weltenende,

Dünen wabern grau in blau,

und nur der Horizont die Grenze.

 

Oben, dort am Himmelszelt

Gestirne funkeln Tausendfach,

Unten Fels sich trotzend stellt,

und auf ihm eine kleine Stadt:

 

Wo mittig Häuser dicht an dicht,

dort ragen Türme hoch empor.

Aussen, fast verhüllt vom Zwielicht

treten Zinnen grob hervor.

 

Leergefegt sind alle Straßen,

hier und dort noch Fackelschein,

die Meißten Menschen jedoch Träumen:

Dem was war und wohl wird sein.

 

Sie bau'n aus Mondlicht ihren Traum,

Vertraut, doch alles anders scheint:

Gedanken wabern, Zeit in Raum

und doch die Zeit nur endlich bleibt:

 

Denn bald kommt erstes Tageslicht

und Mauern, Türme stürzen ein.

Die wirklichtkeit den Traum zerbricht

-Selbst der hier kann nicht ewig sein.

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