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Zur Abstimmung, für die Feder des Monats #5, kommst du den folgenden Link <<ABSTIMMUNG #5>>
Die eingesendeten Werke findest du hier

Stimmenvergabe - Jedes Mitglied darf ab sofort 3 Stimmen vergeben, aber nicht für sich selber abstimmen

Abstimmungszeitraum - Die Stimmengabe erfolgt zwischen dem 24.05.2020 20:30 Uhr - 31.05.2020 20:00 Uhr
Abstimmen darf jeder, auch wenn kein Werk für den Wettbewerb eingereicht wurde. 
Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt im Anschluss automatisch statt.

Der Autor / die Autorin mit den meisten Stimmen gewinnt den Monatswettbewerb.

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Lotte, B. R.

Selbst ist die Frau?

 ≈ Lesezeit: 1 Minute

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Selbst ist die Frau?

 

Zerlegt in seine Einzelteile,

liegt vor mir nun ein Tisch

und mittendrin Gebrauchsanweisung,

was für ein dummer Wisch,

ein Säckchen lugt da auch noch vor,

ein Schraubensortiment,

mit kurzen, langen und, o Schreck,

mit Muttern, die man kennt.

 

Das alles ist ja schön und gut,

doch wie passt das denn nur?!

Ich habe nämlich nicht studiert

und von Chinesisch keine Spur,

es sträuben sich die Haare mir,

erst mal ´ne Zigarette,

im Laden war der Tisch so schön,

wie ich ihn gerne hätte!

 

Die Schräubchen in dem Beipackzettel

sind alle nummeriert, 

das scheint ´ne Hilfe, also los,

erst fleißig mal sortiert,

man nehme dies und nehme das

und dann hinein gedreht,

doch welches Loch, o je o je,

das nirgendwo da steht!

 

Nun stell dich nicht so dämlich an,

so ich mich selber schelte,

ein Hammerschlag muss her, o je,

die Tischplatte sich wellte,

und da bricht noch ´ne Ecke raus,

das Chaos scheint komplett,

ich höre auf, bin voller Frust

und gehe schnell zu Bett.

 

Am nächsten Tag das gleiche Spiel,

ich werde schier verrückt,

mein Rücken schmerzt, die Glieder steif,

hab mich zu viel gebückt!

Da muss ein Mann ran, denn dafür

kann man ihn gut gebrauchen,

ich schau vergnüglich ihm dann zu,

will mir ein Pfeifchen rauchen.

 

Doch dieser Tisch ist nun mal hin,

er ist nicht mehr zu retten,

der Schreiner, Jupp, von nebenan,

der kriegt das hin, möcht wetten,

ich schenke ihm… weiß noch nicht, was…

ich lad ihn ein zum Essen

und werde ihm in hundert Jahren

dies sicher nicht vergessen!

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