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Zur Abstimmung, für die Feder des Monats #5, kommst du den folgenden Link <<ABSTIMMUNG #5>>
Die eingesendeten Werke findest du hier

Stimmenvergabe - Jedes Mitglied darf ab sofort 3 Stimmen vergeben, aber nicht für sich selber abstimmen

Abstimmungszeitraum - Die Stimmengabe erfolgt zwischen dem 24.05.2020 20:30 Uhr - 31.05.2020 20:00 Uhr
Abstimmen darf jeder, auch wenn kein Werk für den Wettbewerb eingereicht wurde. 
Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt im Anschluss automatisch statt.

Der Autor / die Autorin mit den meisten Stimmen gewinnt den Monatswettbewerb.

Empfohlene Beiträge

I.

 

Die Menschen, wie man hört,
sie reißen ihren Partner auf,
um ihn dann flachzulegen.

 

Bei Katern ist nun der Verlauf
gewöhnlich umgekehrt,
des Widerhakens wegen.

 


II.

 

Gesegnet das Bakterium,
das Herzschmerz ganz verneint,
das wenn es einmal weilt
im Liebestraum-Delirium
sich nicht so kühn vereint,
stattdessen einfach teilt!

 

 

III.

 

Ich sehe viele Rehe,
noch eh ich an der Ampel stehe.
Lebendig tollen sie bei rot.
Bei grün sind sie schon tot.

 

 

IV.

 

Ein Rentner sagte zu der Ente:
"Ich teile mit dir meine Rente.
So viele Freunde sind schon tot.
Doch du hast mich noch nicht vergessen."

 

Da quakte sie aus voller Brust:
"Auf Labern hab ich keine Lust.
Jetzt gib schon her das olle Brot!
Ich will doch nur in Ruhe essen."

bearbeitet von Schmuddelkind
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liebes schmuddelkind :smile:

 

ich mag schwarzen humor und so habe ich auch deine vierteiligen weisheiten mit besonderem vergnügen gelesen. :biggrin:

 

besonders teil I hat sich bei mir festgehakt, was ja nicht anders zu erwarten war, obwohl ich mich als sofakatze nicht von jedem x-beliebigen straßentiger aufreißen lassen würde. :wink:

 

sehr schön hast du auch die cleveren trennungsweisheiten der bakterien unter deinem dichterischen mikroskop betrachtet. bei so einer beziehungsstress vermeidenden strategie kommt man glatt ins grübeln, wer wirklich das höher entwickelte lebenwesen ist. :grin:

 

für teil drei hat man erst ganz aktuell den bußgeldkatalog angepasst. pro nicht erwischtes reh muss man jetzt 300 euro strafe zahlen - also gut aufpassen und zielen, damit man keines verpasst.

 

die ente in teil vier kann ich auch voll gut verstehen. da will man in ruhe essen und dann wird man vollgequatscht! geht gar nicht! :rofl2:

aber im ernst, dieses finde ich besonders gelungen, weil es deutlich macht, dass enten füttern keine sozialen kontakte ersetzen kann und wir menschen uns umeinander kümmern müssen, damit es uns gut geht. das kann man keiner ente überlassen.

 

spontan habe ich überlegt, ob auch ich ein paar zoologische weisheiten kenne, aber mir ist nur eine eingefallen, die wohl jedem von uns schon mit der muttermilch eingeflößt wird und die du sicher auch kennst:

 

es ist ganz dringend zu vermeiden

dass hund und sau zusammen sind

sie treiben es sonst gar zu bunt

 

die beiden muss man sofort scheiden

denn das ergebnis wär ein kind

was keiner mag: ein schweinehund!

 

liebe grüße

sofakatze 

 

 

 

bearbeitet von sofakatze

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Liebe sofakatze,

 

danke, dass du meine versehentlichen Weisheiten würdigst, ohne dem Humor seine Schwärze zu nehmen!:classic_smile:

 

vor 1 Stunde schrieb sofakatze:

besonders teil I hat sich bei mir festgehakt, was ja nicht anders zu erwarten war, obwohl ich mich als sofakatze nicht von jedem x-beliebigen straßentiger aufreißen lassen würde.

:rofl2:

Ich schätze, Katzen wissen besser als Menschen, wie schmerzhaft Liebe sein kann.:wink:

Aber cool, dass du meine Witze mit Humor nimmst!

 

vor 1 Stunde schrieb sofakatze:

sehr schön hast du auch die cleveren trennungsweisheiten der bakterien unter deinem dichterischen mikroskop betrachtet. bei so einer beziehungsstress vermeidenden strategie kommt man glatt ins grübeln, wer wirklich das höher entwickelte lebenwesen ist.

Hast du je an der Überlegenheit der Bakterien gezweifelt?:scared:

Aber im Ernst: Man kann bei allen Lebensformen eine bewundernswerte Eigenschaft finden. Manchmal wäre ich gerne ein Baum, würde sehr entschleunigt und gedankenlos leben. Bakterien sind faszinierend, weil sie oft recht genügsam sind; klar gibt es auch Bakterien, die ganz spezielle Bedingungen brauchen, aber ihre unkomplizierte Philosophie, was Fortpflanzung anbelangt, ist ziemlich beeindruckend, wenn auch nur sehr bedingt auf den Menschen anwendbar.

 

vor 2 Stunden schrieb sofakatze:

für teil drei hat man erst ganz aktuell den bußgeldkatalog angepasst. pro nicht erwischtes reh muss man jetzt 300 euro strafe zahlen - also gut aufpassen und zielen, damit man keines verpasst.

:rofl2:

Damit wird wohl die baldige Wiedereröffnung der Restaurants vorbereitet.:wink:

Aber man muss wirklich aufpassen: In letzter Zeit beobachte ich viel Wildwechsel und habe schon einige Berichte von toten Rehen am Straßenrand gehört.😟

 

vor 2 Stunden schrieb sofakatze:

aber im ernst, dieses finde ich besonders gelungen, weil es deutlich macht, dass enten füttern keine sozialen kontakte ersetzen kann und wir menschen uns umeinander kümmern müssen, damit es uns gut geht. das kann man keiner ente überlassen.

Wow! Danke für deinen tiefen Blick hinter die Kulisse des Gedichts!:classic_smile:

Du hast recht: Das scheint tatsächlich die Aussage des Gedichts zu sein. Wie viele Menschen sehen Rentner im Park und denken sich nur: "Ach, schön! Der alte Mann kann sich so schön mit sich selbst beschäftigen." Nicht dass ich falsch verstanden werde: Dass ein Mensch, ob alt oder jung, Zeit mit sich selbst verbringt, rausgeht, dabei wohl auch zum Nachdenken und Empfinden angeregt wird, ist positiv. Aber Menschen brauchen eben auch soziale Wärme, wollen irgendwo eingebunden sein, sich mitteilen und zuhören.

 

Das nimmt man bei jungen Menschen als selbstverständlich an. Aber bei älteren Menschen neigen viele dazu zu denken: "Wieso? Sein Leben ist doch eh bald gelaufen. Damit muss man sich jetzt auch nicht mehr belasten." Für manche gelten Senioren als gesellschaftlicher Abfall, der bald weg muss und mit dem man sich nicht mehr beschäftigen will. Dabei haben gerade ältere Menschen oft so Manches zu erzählen, das ein junger Mensch gar nicht erzählen kann, weil er völlig unbrauchbar (oder nicht existent) war, als der ältere Mensch mitten im Leben stand. Umso schöner und wichtiger, wenn sich jüngere Leute für Berufe wie Altenbetreuer entscheiden!

 

vor 2 Stunden schrieb sofakatze:

es ist ganz dringend zu vermeiden

dass hund und sau zusammen sind

sie treiben es sonst gar zu bunt

 

die beiden muss man sofort scheiden

denn das ergebnis wär ein kind

was keiner mag: ein schweinehund!

:rofl2:

Nein, diese Weisheit wurde mir bisher leider vorenthalten. Und wie entstehen die Sofakatzen? Und die Meerschweinchen? Und die Lausbuben?:wink:

 

LG

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