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Jesseit

Die Grenzen der Vernunft

 ≈ Lesezeit: 3 Minuten

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Unvernünftig ist der, der mit seiner Vernunft die Grenzen der Vernunft sprengt

Vernünftig ist der, der mit seiner Vernunft die Grenzen der Vernunft einhält,

Vernünftiger ist der, der mit seiner Vernunft die Grenzen der Vernunft erweitert und

am vernünftigsten ist der, der mit seiner Vernunft die Grenzen der Vernunft gänzlich auflöst

bearbeitet von Jesseit
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Schönen guten Abend,  Jesseit,

 

worin liegt der Unterschied, zwischen "die Grenzen der Vernunft sprengen" und "gänzlich auflösen"? Das hätte mich jetzt bitte interessiert.

 

Liebe Grüße

Kastanienblüte

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Guten Abend, Kastanienblüte


1
Um Grenzen gänzlich auflösen zu können beweist man der Grenzen Funktionslosigkeit. 

 

2

Grenzen zu sprengen beweist nur eine gewisse Gewaltbereitschaft und Unbedachtheit... 

 

1

weil es Grenzen im Allgemeinen meiner Meinung nach gar nicht gibt, liegt die Kunst der größtmöglichen Vernunft darin, mit Der eigenen Vernunft die Gesetzmäßigkeiten der Grenzen der Vernunft aufzuheben und so der Vernunftsgrenzen Wirkungslosigkeit 

geltend zu machen.

 

2

Die Grenzen schlicht nicht zu akzeptieren und sie zu Sprengen hieße sich abnormaler, asozialer, ungerechter Usw. Mittel zu bedienen. 

 

(Vernunft selber setzt schon einen gewissen Grad an Problemlösungsorientiertheit voraus. Wenn alles in Ordnung wäre und es keiner Verbesserung mehr bedürfte, wäre Vernunft auch nicht von Nöten. 

Vernunft setzt also Grenzen voraus in welchen die Vernunft wirken und sich anwenden lässt. 

 

Durch der Grenze Wirkung ist eine nun anzuwendende Vernunft von Nöten, die der Grenze Wirkungslosigkeit im Idealfall gänzlich wieder herstellt, ohne neue Grenzen zu schaffen (Vg sprengen), ohne Neu hinzukommende Grenzen zu zu lassen (Vg einhalten) und ohne sie auch nur im Geringsten bestehen zu lassen(Vg erweitern).

 

Beispiel:

 

1

Bei der vernünftigsten Variante der Vernunft, wird von der eigentlichen Strafe abgesehen und beispielsweise stattdessen auf ein sozial und emotional verträgliches rehabilitationsverfahren hin gedeutet, was voraussetzt, dass alle Beteiligten, auch die Benachteiligten von der vernünftigsten Form der Vernunft Gebrauch machen und durch keine Grenzberührungen oder Überschreitungen die eigenen oder fremden Grenzen erneut aktivieren, so wie auch der zu rehabilitierende offen für die Behandlung ist und so unbegrenzten Entwicklungsfreiraum hat.

 

2

jemandem seine gerechte Strafe zu verwehren und ihm verhältnismäßig schlimmeres anzutun entspräche dem sprengen von Grenzen.)

 

Liebe Grüße 

Jesseit

 

 

bearbeitet von Jesseit
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Hallo Jesseit,

 

ich bilde mir ein, verstanden zu haben.

Langsam, geduldig, offen habe ich deine Zeilen gelesen.

So wie man manchen Symphonien lauscht.

Anstatt Noten und Akkorden muss man hier Gedanken folgen.

Es ist ja bekannt, dass wir unser Hirn kaum benutzen.

Die meiste Zeit verbringen wir damit, unsere Appetite zu befriedigen. 

Denken, wirklich denken, tun wir recht selten.

Was für einen Spaß das bereiten kann habe ich bei José Ortega y Gasset gelernt.

Natürlich ist dein Text nicht einfach, und, anhand deiner Erläuterungen, vermute ich, dass es hier um die philosophische Grundlage der Juristik geht.

Wie dem auch sei, ich habe mein altes Gehirn ein wenig trainiert.

Liebe Grüße

Carlos

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Lieber Carlos, 

Ich fühle mich geehrt, dass du mir Deine volle Aufmerksamkeit gewidmet hast! 
Vielen Dank für das qualifizierte Feedback!  
Es freut mich ehrlich gesagt sehr, wenn sich Menschen mit meinen niedergeschriebenen Gedanken beschäftigen und besonders, wenn Poeten wie Du daraus auch noch Schlüsse ziehen können, die mich selber überfragt zurück lassen... 🙂
alles Gute und danke nochmal 


 

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