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Nöck

Meer meiner Träume

 ≈ Lesezeit: 11 Minuten

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Wo lieber @Nöck sind die Bäume, 

deren Arme uns oft trugen, 

wo sind unsere Träume, 

und versteckte Fugen 

im Holzboden vom alten Haus, 

mit dem Plumpsklo am Hof

sie misteten alles einfach aus......., 

ich geh auch nicht mehr hin, 

weil ich dann traurig bin. 

 

Es war nichts Besonderes, es war schmutziger, einfacher, strenger, aber es war MEINS und vielleicht DEINS. 

Sonja

 

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Lieber Nöck,

 

vieles ist anders heute aber nicht immer besser..

Ich bin beim Lesen sehr wehmütig und melanchlisch geworden.

Ich habe mal einen Spaziergang zu einigen Stellen, die mir von früher vertraut waren, gemacht.

Was sich dort alles, für mich, zum Negativen gewandelt hatte, da habe  ich ein paar tiefe Seufzer von Traurigkeit  hinterlassen.

 

Wieder mal sehr gerne gelesen.

 

Lieben Gruß

aus der Abendsonne

Carry

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Liebe Sonja, liebe Carry,

 

was wir in der Kindheit und Jugend erlebt haben, hat sich uns ganz besonders tief eingeprägt. Kein Wunder, haben wir doch viele Dinge zum ersten Mal mit all unseren Sinnen wahrgenommen und gefühlt. Das waren oft einschneidende Erlebnisse, die ihre Spuren auf unserer Seele und dem Herzen hinterlassen haben.

 

Ist es nicht schön, wenn man mit wehmütigen, aber wohligen Gefühlen an seine verflossene Kindheit und Jugend zurückdenken kann?

 

Liebe Grüße

Nöck

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Hallo Nöck,

 

nichts können wir halten.. und halten uns doch bange fest am Wie-es-war. Aber der Wunsch etwas festhalten zu wollen hat auch etwas ungemein tröstliches: es muss ganz und gar wirklich gewesen sein.

Die leichten Augenblicke, in denen das Leben einem wie ein Wunder erscheint, geben uns doch oft noch Jahre später Kraft. Nur können sie das ausschließlich in Erinnerung. Denn das ist auch die Lehre aus deinem Gedicht: Zauber verfliegt, er lässt sich nicht wiederholen. Nur in Gedanken bewahren.

Und wenn wir zu genau dem selibigen Ort zurückkehren, mit den gleichen Menschen und allem, wir würden es doch mit anderen Augen erleben. Was wir zum ersten Mal erblicken und beginnen zu begreifen, das werden wir nie wieder so sehen und spüren können.

Die Wunder eines Augenblicks..

Nöck, dein Gedicht hat etwas wehmütig-trauriges, ist aber zugleich wunderschön. Die Erkenntnis für das LI war hart, wie könnte es anders sein, wenn Erinnerung auf Wirklichkeit trifft, aber es erkennt zugleich auch, dass die neuen besonderen Momente und Erlebnisse im Heute und Morgen liegen. Die Alten können wir nicht wiederbeleben, aber Neue sammeln. Das nehme ich mit aus deinen Worten. Danke dafür!

 

Liebe Grüße, Lichtsammlerin

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Hallo Nöck,

gerade bin ich mit Deinem Gedicht durch das Meer meiner verträumten Erinnerungen geschwommen. 

Je älter man wird, desto näher rückt die Vergangenheit und schön ist es und man darf dankbar sein, wenn sie gut sind.

Wieder ein sehr schönes Gedicht.

HG Rhoberta

 

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vor 2 Stunden schrieb Nöck:

Ist es nicht schön, wenn man mit wehmütigen, aber wohligen Gefühlen an seine verflossene Kindheit und Jugend zurückdenken kann?

 

Liebe Grüße

Nöck

Ja, lieber @Nöck. Du hast den Nerv getroffen und es tut gut! 

Sonja 

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Liebe Lichtsammlerin,

 

vor 20 Stunden schrieb Lichtsammlerin:

Die leichten Augenblicke, in denen das Leben einem wie ein Wunder erscheint, geben uns doch oft noch Jahre später Kraft. Nur können sie das ausschließlich in Erinnerung.

Ich denke, dass unserem inneren Kind die Erinnerung an früher besonders gut tut. Es ist Balsam für seine Seele. Über der Vergangenheit liegt ein wundersamer Zauber, der uns manchmal für Bruchteile von Sekunden wieder zum Kind macht und ebenso fühlen lässt. Aber im Heute und Morgen liegt unsere Chance.

 

Danke für deine wieder einmal sehr detaillierte Analyse und persönlichen Gedanken.

 

Liebe Grüße

Nöck

 

 

 

Liebe Rhoberta,

 

das Meer unserer Erinnerungen trägt und wiegt uns auf seinen Wellen, wie eine Mutter ihr kleines Kind. Da muss man sich ja wohlfühlen. Danke, dass du mitgeschwommen bist.

 

Liebe Grüße

Nöck

 

 

 

Liebe Sonja,

 

vor 18 Stunden schrieb Sonja Pistracher:

Ja, lieber @Nöck. Du hast den Nerv getroffen und es tut gut! 

Das freut mich aufrichtig!

 

Danke und einen lieben Gruß

Nöck

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vor 3 Stunden schrieb Nöck:

Ich denke, dass unserem inneren Kind die Erinnerung an früher besonders gut tut. Es ist Balsam für seine Seele. Über der Vergangenheit liegt ein wundersamer Zauber,

Hallo Nöck,

 

ja, das mag manchmal so sein. Aber der Balsam für die Seele kann auch ein Messer sein, das diese zerschneidet, und der wundersamer Zauber eine grausame Hölle.

Erinnerung kann immer beides sein. In deinem Gedicht geht es um die wundersamen Erinnerungen, die ihren Zauber in der Gegenwart schlicht verlieren. Aber auch auf andere Weise lässt sich das denken - was an Zauber nicht in der Vergangenheit war, lässt sich heute aus eigenen Händen erschaffen.

Am 20.7.2020 um 13:44 schrieb Nöck:

Das Leben strebt vorwärts, verweilt nicht beim Alten,

Die selbige Erkenntnis, das Glück nicht wiederholen zu können, führt auch zu dem Schluss, Neues Glück zu suchen. Und auch den Zauber, den man als Kind vielleicht nie erleben konnte, später noch zu erleben.. wir können im Innern fühlen wie ein Kind, sowohl negativ wie positiv, aber dieses Fühlen ist doch immer neuartig. Es wird dann der Augenblick zu einem besonderen, wenn wir ihn erleben als wäre es das erste Mal.

 

Das alles sind meine Gedanken, meine Sicht dazu. Das mag jeder anders für sich sehen!

Aber es schien mir gerade ergänzend gut zu passen..;-)

 

Liebe Grüße nochmals, Lichtsammlerin

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Am 20.7.2020 um 19:43 schrieb Nöck:

Ist es nicht schön, wenn man mit wehmütigen, aber wohligen Gefühlen an seine verflossene Kindheit und Jugend zurückdenken kann?

Lieber Nöck,

ich sehe das etwas zwiespältig.

Schön, wenn man sich überhaupt noch erinnern kann, an schöne Zeiten und Ereignisse. Aber es gibt da auch noch eiine andere Seite. Und ich möchte mir wirklich nicht vorstellen, was uns heute und in nächster Zeit noch alles verloren geht.

Mit der Natur fähngt es an.

Was wird das Ende sein?

 

Gerne darüber nachgedacht.

 

Lieben  Gruß

aus einem sehr kühlen Sommermorgen.

Carry

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