Zum Inhalt springen

Wolf (Sonett)


nadir

Empfohlene Beiträge

Schau an – der Wolf ist zahm;  er will geliebt sein,
Doch illusorisch ist das Schaf, das ihm vergibt,
Den Lämmern, las er,  ist der Wolf ein Schwein
Und dachte wohl: das Schwein ist auch nicht so beliebt …

(Nun Pfoten hoch und Kreide fressen. Dann
Zack mal zu den Schweinchen gehen) –
Doch Ha: Enttäuschung, auch die Schweine sehen
Was der Wolf mit seinen Zähnen machen kann.

Was solls, mein Wolf, nun troll dich zu den Deinen
Und auch die Schweine bleiben besser unter Schweinen
So wie die Schafe unter Schafen schlafen.

Es sei dem Wolf der andre Wolf ein Hafen
Vergiss, mein Lieber, deine Liebe zu den Schafen
Denn nur mit Gleichen, - ist der Gleiche stets im Reinen.


Überarbeitet: von milchmirzucker
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Du möchtest dich an der Unterhaltung beteiligen?

Du kannst direkt mit in die Diskussion einsteigen und einen Beitrag schreiben. Anschließend kannst du ein eigenes Autoren-Konto erstellen. Wenn du schon ein Autoren-Konto hast, Logge dich ein um mit deinem Konto an der Diskussion teilzunehmen.

Gast
Schreibe hier deinen Kommentar ...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.