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Ein Schachspiel mit vier Karten


r11e

Empfohlene Beiträge

Zug um zug

dem Anfang nähern

an dem’s endlich enden kann.

Türen schließen,

unverstohlen –

damit niemand‘s merken kann.

 

Eingeschlossen

In Fassaden

Die nicht mehr zu retten sind

 

Einzelzelle

Doppelzimmer

Vor den Aparat geklemmt.

 

Einzelteile

Zweier Welten

Die sich selbst verfeindet sind.

 

Hand und Regel 

Plan und Geist

Sind ja eh vorherbestimmt.

 

Ängstlichkeit

Umkreist - Verkeilt sich

Geht es doch ums 

„Zug für Zug“

 

Springertürme

schlagen Bauern

im Auftrag der Könige?

 

Lungenzüge 

Totenstille

in und fürs Elysium

 

Torschlusspanik

Ass im Ärmel

Remis/Kreislauf

wieder–holen.

 

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Hallo r11e, das Leben im Rückblick, sich in seiner eigenen Welt befinden, nach dem Sinn suchen, dem Warum bin ich, wer bin ich?, lernen sich zu akzeptieren, bis an die Grenzen gehend in zwei Welten leben, Gefühlschaos, das volle Spektrum ausleben und das will verarbeitet werden, wie passt man in diese Welt? in diese Ordnung? alles dreht sich und die Phasen wechseln sich ab, Verwirrung der Gedanken und der Versuch, es zu verstehen

 

Das geht mir beim Lesen Deiner Zeilen durch den Kopf. 

 

Lieben Gruß Darkjuls

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Deine Worte lieber @r11e sind intensiv und lassen das Schachspiel des Lebens in einem anderen Lichte erscheinen.

vor 19 Stunden schrieb r11e:

Springertürme

schlagen Bauern

im Auftrag der Könige?

 

Lungenzüge 

Totenstille

in und fürs Elysium

 

Torschlusspanik

Ass im Ärmel

Remis/Kreislauf

wieder–holen.

 

Bauern können aber en passant den König zu Fall bringen, wenn sie sich nach vor wagen, um rechts und links beobachtend verteidigend ihren Weg sorgsam gehen. Der König muss sich meist verstecken, während der Bauer nur Mut braucht und seine Überzahl nutzen muss und soll. Wenn ihm dann noch ein paar Querläufer per fianchetto in die Hände spielen, ein Freibauer sich dem Spiel ermächtigt, ist auch das Zickzack der Springer und Türme zu überwinden.

Ein trauriger und vermeidbarer Lungenzug wäre eine ziemliche Hängepartie und sollte nur als Ablenkung eingesetzt werden. Während die Torschlusspanik dem Ass im Ärmel  nicht den Vorzug schenken kann, weil ohne taktische Behutsamkeit gerade der Ruhe im Angriff höchste Bedeutung zukommt. Nur dann wird sich kein Remis, keine Pattstellung einstellen, sondern zumindest die Chance für einen Sieg wahrzunehmen sein.

 

Finde ich genial, dass du das Leben, die Problematik um das Miteinander in die Schachwelt getragen hast. Bin sehr gerne mitgegangen.

Mit liebem und hoffnungsfrohen Neujahrsgruß

Sonja

 

 

 

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