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Aus der Traum

 

Wir träumen von Dingen, die wir häufig nicht sehen,
von klaren Gewässern, von Flüssen und Seen,
vom Glück und der Hoffnung, von Wohlstand für jeden,
und doch wird es dies leider vorerst nicht geben.

Wir roden die Wälder und plündern die Meere,
verbrauchen in Massen, zu füllen die Leere,
die wir uns erschaffen, seit geraumen Zeiten,
materienerfüllt wird das All auch bald leiden.

Erstickt von den Massen, Materiegestalten,
es wäre nicht schlimm, würde Gier nicht verwalten,
und Mengen erschaffen, die wir gar nicht brauchen,
um am Ende auch noch das Leben zu rauben.

Wir sind auch nur Tiere, und die sollten leben,
wie früher einmal, im Naturgarten Eden,
wo Äpfel noch waren, wie diese sein sollten,
bevor wir perfekte Veränderung wollten.

Gespritzt und gezüchtet, so wollen wir bleiben,
kontrollenversperrt, von den eigenen Zeiten,
die Gene poliert, um Unglück zu vermeiden,
des Geistes beraubt, doch der sollte wohl bleiben.

Die Zukunft gehört allen Kindern der Welten,
für sie sollte auch neue Regelung gelten,
Natur wird geschützt, und kein Wesen darf leiden,
so wäre es längst, würden Gebote bleiben.

Doch wir ändern Regeln, wohin wir auch wollen,
nur leider nie dahin, wohin sie auch sollen,
wir lieben Materie, davon gäbs genug,
druckt einfach mehr Geld, und verzichtet auf Blut.

So könnten wir leben, in unserem Frieden,
vernichtet die Waffen, sie enden in Kriegen,
und schaut auf die Blätter der Bäume der Welt,
und nicht auf Papierblätter aus Menschengeld.

Doch anscheinend gibt es noch immer zu viele,
die lieber Geld wollen, als geistige Liebe,
so wandern wir weiter durch dunkle Gezeiten,
und blicken auf diese unendlichen Weiten.

Da uns wohl der Mut zur Veränderung fehlt,
was tief in den Herzen die Meisten doch quält,
bleiben wir in den Materiegefilden,
bis Zukunftsgestalten die Meinungen bilden.


Überarbeitet: von Lightning
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Lieber @Lightning - selbstkritisch und wahr suchst du das Hell der Welt,  der Menschen und ihr steter Versuch, die Welt für sich selbst zu erobern. Wäre selbst auch viel ruhiger,  könnte man tatsächlich mit Nachdruck von Scheinen und mit der Aufforderung, auf Kriege zu verzichten,  die Welt zu einer besseren machen.  Aber da müsste sich wohl Gott persönlich bemühen,  diesen unkoordinierbaren Menschengestalten unter die Arme zu greifen.  Denn wer erhebe sich über den anderen und sage ihm,  wie er was zu tun habe im globalen Gemeinschaftssinn? Eine schwierige Aufgabe.  

Sehr schön von dir angesprochen.  Sehr gerne gelesen. 

LG Sonja 

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Guten Morgen Lightning, das hast Du richtig und gut beschrieben. Es gibt so viele Menschen, die den Traum von der besseren Welt träumen. Die Zeit wird es bringen, denke ich. Veränderungen kommen mit der Zeit und brauchen ihre Zeit. Ich weiß, was Du jetzt denkst, wir haben aber keine Zeit mehr. Das sehe ich genauso. Die Welt lechzt nach Neuem und einem Umdenken im Umgang mit ihr. Hat uns die Pandemie klar gemacht, was wirklich wichtig ist im Leben, was Freiheit und respektvoller Umgang bedeuten? Dass wir Menschen eine gesunde Welt brauchen und Gesundheit unbezahlbar ist? Wir machen uns darüber Gedanken, es wird diskutiert und unsere Kinder wachsen in diesem Bewusstsein heran. Es ändert sich etwas in den Köpfen. Ich sehe das als Chance. 

 

Lieben Gruß Darkjuls

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Guten Morgen ihr zwei 🙂

 

Vielen Dank, für die netten Zeilen.

 

@Sonja Pistracher "Denn wer erhebe sich über den anderen und sage ihm,  wie er was zu tun habe im globalen Gemeinschaftssinn?". Ja.. das ist wohl die richtige Frage.. da hilft evtl. auch nur eine wahre Demokratie. Bei dieser wäre das eigentliche Hauptmerkmal das Mitbestimmungsrecht des Volkes. Wenn das Volk bei Gesetzesänderungen mehr Rechte hätte.. würde es sich evtl. auch automatisch wieder mehr politisch interessieren und engagieren.. und somit auch mehr "bilden".. und ressistender gegen diverse Verschwörungstheorien werden. Wir bräuchten wohl auch transparente Regierungen, und Unternehmen.. evtl. sogar vor dem gläsernen Menschen.. der kommt ja sowieso.

 

@Darkjuls "Ich weiß, was Du jetzt denkst, wir haben aber keine Zeit mehr." Huch.. ich wurde durchschaut. Zu viel Zeilen zum Thema geschrieben. Von dem Gedanke muss ich wieder weg kommen. Es deutet zwar vieles darauf hin, dass alles besser wird.. aber ja.. dauert wohl noch. Bis zu meiner Vorstellung von "Harmonie".. sicher noch mindestens hundert Jahre.. wobei wir dann evt. erst die wahre Demokratie haben, wenn es so weiter geht. Ich hoffe, es kommt wenigstens friedlich zur Besserung. Sieht an vielen Orten leider nicht danach aus. Wenigstens sind wir Trump fast los. Mal sehen, was Afrika im neuen Jahr treibt.. als größte Freihandelszone der Welt. Meine größte Hoffnung im Moment ist wohl auch, dass "wir" dank Corona wieder näher zusammenrücken. Globale Probleme benötigen globale Lösungen. Ohne Globalisierung und einheitliche Währungen und auch "Löhne".. kommt man auf lange Sicht wohl nicht weit.

 

Liebe Grüße,

Stefan


Überarbeitet: von Lightning
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Hallo Stephan,

 

Aus der Traum? Hahh...? Sind wir jetzt wach???  Handeln wir jetzt mit klarem Verstand?

Nee - wir schlafen doch immernoch! Und handeln so, wie es für uns bequem und kurzfristig vorteilhaft ist.....

 

Am 2.1.2021 um 01:42 schrieb Lightning:

Materiegestalten,
es wäre nicht schlimm, würde Gier nicht verwalten,

...suchen einen Sündenbock da draußen, dann sind eben Zustände und Dinge schuld, Materie ist Schuld. Doch nicht die Gier, die kann doch keiner greifen.^^

 

Am 2.1.2021 um 01:42 schrieb Lightning:

Doch wir ändern Regeln, wohin wir auch wollen,

Jap, ein großes Problem. Wozu werden dicke Gesetzbücher geschrieben, selbst wenn Menschen sie verstehen könnten, wenn es unbequem wird, schreibt man eben ein anderes Gesetz.

(Lao Tse hat dazu gesagt: Je mehr Regeln und Verordnungen es gibt, desto größer wird die Zahl der Diebe und Gauner. rauchen wir jetzt noch mal 2000 Jahre, um das zu kapieren?)

 

Am 2.1.2021 um 01:42 schrieb Lightning:

Da uns wohl der Mut zur Veränderung fehlt,

Das ist wohl der Grund, warum wir nicht aufwachen wollen.

Es ist nicht die Veränderung, die wir fürchten.

Uns fehlt es an Mut und (Zivil-) Courage.

Veränderungen, die wir selbst herbeiführen, müssten wir auch selbst verantworten. Wer will das schon! Schließlich kann der normale Mensch nicht einfach ein neues Gesetz schreiben, um sein Handeln zu rechtfertigen!

 

 

Aus deinem Gedicht mit wirklich tollen Bildern lese ich mehr beißende Ironie, nicht Selbstkritik.

Was sich für mich deutlich klarer und effektiver anfühlt, als die Kommentare, wo auf Unstimmigkeiten in der Welt da draußen hingewiesen wird.

 

Und für mich fühlt es sich auch so an, als wäre die Ironie ein möglicher Weg um zu  begreifen, dass Materie uns keinerlei Sicherheit gibt.

Sicherheit, wenn man es denn so nennen will, erhält man nur durch Vertrauen.

 

(Selbst-) Vertrauen finden wir nicht im Außen, niemand kann es in uns hineintragen oder uns schenken. Man kann es jemandem leihen, der vllt gerade am Verzweifeln ist. Man kann es nur "zurück geben", wenn man sein Selbstvertrauen wiedergefunden hat.

 

Uns fehlt letztendlich der Mut zur Veränderung in uns selbst.

Wenn wir unser Handeln an Bedürfnisse anpassten, und nicht an Gesetze, gäbe es wirkliche Veränderung. Dann könnten sie Gesetze schreiben, wie sie wollen, wer im Vertrauen ist, wird nicht gegen sich oder andere Menschen handeln.

 

LG

 

Nina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nina ist aus dem Weihnachtsschlaf erwacht.

Da freu ich mich 🙂

 

vor 10 Stunden schrieb Nina K.:

Lao Tse hat dazu gesagt: Je mehr Regeln und Verordnungen es gibt, desto größer wird die Zahl der Diebe und Gauner. rauchen wir jetzt noch mal 2000 Jahre, um das zu kapieren?

 

Wir dürfen doch gar nicht mehr so wirklich "rauchen".

Was er geraucht hat schon gar nicht. Du wieder ^^

Hehe.. sry.. der musste sein. Da ist dir wohl ein "B" durch die Finger geglitten.

Und ja.. Dummheit schützt vor Strafe nicht.. auf Gesetze bezogen auch witzig..

nicht mal ein Anwalt kennt alle Gesetze.. falls doch.. wäre er unbezahlbar.

 

vor 10 Stunden schrieb Nina K.:

Aus deinem Gedicht mit wirklich tollen Bildern lese ich mehr beißende Ironie, nicht Selbstkritik.

Was sich für mich deutlich klarer und effektiver anfühlt, als die Kommentare, wo auf Unstimmigkeiten in der Welt da draußen hingewiesen wird.

 

Das hast du wieder sehr schön erkannt. Hab mich lange genug selbst kritisiert,

und die Zeilen waren wohl eine kleine Reaktion auf ein paar Kommentare :wink:

 

Für die Ansicht bezüglich Vertrauen, gibts ein Herzchen von mir *g*

 

Liebe Grüße,

und natürlich noch ein Dankeschön

an alle Grinsebacken, und Däumchenheber,

Stefan


Überarbeitet: von Lightning
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Hallo nochmal.. vorm aufs Sofa gehen 🙂

 

@maass59  Auch dir herzlichen Dank für deine Gedanken. Sonja fügte übrigens noch an: "Denn wer erhebe sich über den anderen und sage ihm,  wie er was zu tun habe im globalen Gemeinschaftssinn? Eine schwierige Aufgabe." Kann sehr gerne darüber diskutiert bzw. philosophiert werden. Diskussion hat so eine negative Anhaftung. Hab aus den Kommentaren auch eher "Zustimmung" gelesen. Könnte auch nur wiederholen, was ich bei deinen Zeilen bereits erwähnte.. hatte ich gerade auch gemacht.. habs aber jetzt doch wieder gelöscht.. wäre wieder ein Buch. Bei Bedarf kopier ichs wieder rein *g*

 

Liebe Grüße,

Stefan


Überarbeitet: von Lightning
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