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Wahnsinn oder Hilflosigkeit


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Die Welt dreht sich im Wahnsinnsschritt

und ich erschöpft, ich dreh mich mit.

 

Welch Wahnsinn in den Straßen, Gassen

in denen vereint zieh´n Menschenmassen

dafür – dagegen – verlor'ner Sinn

mal schweigend,

mal bewaffnet bis zum Kinn

man ist dagegen, mehr als dafür,

tritt laut, nicht leise durch jede Tür,

Zusammenhalt ist Fremdwortkacke,

populär gefährlich muss jede Macke

ausgelebt und mitgeteilt,

angestrebt und hochgestylt,

lebensecht und mitteilsam

grottenschlecht ganz ohne Scham

der Öffentlichkeit zum Fraß

im vollen Übermaß

vorgeworfen werden jeden neuen Tag

darüber führe ich heute bitt´re Klag.

 

Die Welt dreht sich im Wahnsinnsschritt

und ich erschöpft, ich dreh mich mit.

 


Überarbeitet: von Sonja Pistracher
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Moin,liebe Sonja

Fremdwortkacke!

So ein Wort aus Deinem edlen, freundlichen Mund!

 Sonja du machts Dich!

Die Welt erfindet sich neu!

Deshalb hat man glaube ich oft das Gefühl alles geht drunter und drüber.

Dabei sollte man sehr wachsam sein! 

Ich habe 4 Kinder angefacht, sollen die wachsam bleiben.

Ich brauche erst einmal ein bisschen Ruhe!

Sonst geht es mir noch so wie Deinem LI

Sehr gerne gelesen

Josina


Überarbeitet: von Josina
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Sehr stark liebe Sonja! 

Natürlich! So bin ich es von dir gewohnt. 

Mit deinem anfangs und Schlusssatz drehe auch ich mich erschöpft mit. Das beschreibt mein momentanes Empfinden sehr gut. Zu viel und zu viel schlechtes. Na egal. Ich lass es nicht in mich einsinken, soll es an der Oberfläche schwimmen wie Plastik im Meer. 

Was ich noch hinzufügen will: Dieser "unfassbare" Trump ist leider nur die Spitze eines Eisberges. Mit oder ohne ihn, all diese Leute sind nun Mal da, sie werden weiterhin da sein, wenn nicht von Trump geführt, dann von jemand anderem. Und sie werden ihr "Wissen" und ihre Gewohnheiten an ihre Kinder weitergeben. Dort wo sie ausschreiten und über die Strenge schlagen, dort werden wir sie zurechtweisen. Und ja, hin und wieder wird es wie neulich auch Tote geben. Dabei kann ich mir nicht vorstellen das die meisten dieser Leute aus einer Not heraus handeln. Sind ja eher Durchschnittsamerikaner. Not im Geist vielleicht. 

Vielen Dank für deine Zeilen und den regen Austausch in diesem Forum. Cool. ☺️

LG JC

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Liebe @Gina, lieber @Joshua Coan, lieber @Josina

Danke für Eure produktiven Kommentare, die mein Verständnis für die vielen negativen Nachrichten auf dieser Welt, auf die vielen Demonstrationen Bezug nimmt. Dagegen sein ist derzeit "in", es besser zu wissen, selbst wenn man, - sagen wir´s mal so - ein  "Einmaleinsstammler" ist. Wirklich Wissen aneignen, das nicht im Schnellverfahren aus dem Internet auf zweifelhaften Foren abgerufen wird, ist nicht mehr "in". Man sucht sich seine Wahrheiten, die dem Handeln "genehm" sind. Eine eigenartige schnelle Zeit.

 

Trotzdem glaube ich an die gute Veränderung, die sich trotzdem durchsetzt. Es ist wohl auch die viele Information, die uns heutzutage sofort zur Verfügung steht. Die auch Angst machen kann. Im Glauben an das Gute in jedem Menschen (obwohl manchmal ganz schön heavy) darf ich euch herzlich grüßen.

Sonja

 

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Liebe Sonja, die Welt dreht sich, da muss man aufpassen, dass man nicht durchdreht. Wir leben wirklich in hitzigen Zeiten, es wird demonstriert und protestiert. Gerade in der Pandemie finde ich das sehr gefährlich und bedenklich.

 

Ich glaube ebenfalls an das Gute und hoffe auf Veränderungen, die dem Menschen und der Welt nutzen. 

 

Lieben Gruß Darkjuls

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Heute Morgen etwas lustiger, jetzt einmal etwas ernster!

Eine F.Freundin von mir Hibba Kauser war in einem freiwilligen sozialen Jahr  in Kambotscha und hat dort mit Kindern zusammen gearbeitet die auf Müllbergen wohnen, eine MÜLLDEPONIE!dort wohnen Familien mit Kinder inmitten von Mühlbergen,verbrannten Plastik.Unser Müll wird nach Südostasien verschifft wo Menschen darauf leben und davon abhängig gemacht werden

Unsere Ausbeutungen bringen Menschen um .Und die Waffen die wir liefern lösen Flucht aus. Soviel dazu! Die Würde des Menschen ist unantastbar!Dieses und noch wichtigere Botschaften hat sie uns in einer emotionalen Rede vermittelt!

Jeder kann etwas tun! Auch im Alter oder bei leichter Krankheit.z.b briefe schreiben bei  Amnesty international oder Unterschriften leisten für eine gute Sache bei Change.org.Oder Hilfe leisten in seinem näherren Umfeld

HG Josina


Überarbeitet: von Josina
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Hallo Sonja,

 

die Welt dreht sich - einfach zu schnell - und wenn man in diesem Drehwurm dein Gedicht liest, spürt und schmerzt einen die körperliche, wie auch geistige Atemlosigkeit des LI, das ungläubig die Reaktionen und Aktionen des Weltgeschehens betrachtet und dem Leser deutlich die kontroversen Positionen aufzeigt.

 

Es sind Zeilen, die ohne jeglichen PropagandaAufriss auskommen und einen trotzdem Wort für Wort eindringlich schildern, wie es in der Draußenwelt zugeht. 

 

 

LG Sternwanderer 

 

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vor 18 Stunden schrieb Josina:

Eine F.Freundin von mir Hibba Kauser war in einem freiwilligen sozialen Jahr  in Kambotscha und hat dort mit Kindern zusammen gearbeitet die auf Müllbergen wohnen, eine MÜLLDEPONIE!dort wohnen Familien mit Kinder inmitten von Mühlbergen,verbrannten Plastik.Unser Müll wird nach Südostasien verschifft wo Menschen darauf leben und davon abhängig gemacht werden

Unsere Ausbeutungen bringen Menschen um .Und die Waffen die wir liefern lösen Flucht aus.

 

Alles ein Wahnsinn, der mir irgendwie die Kehle zuschnürt. Erst gestern liebe @Josina habe ich davon gehört, dass um 10 % weniger Plastikmüll nach Malaysia geschifft wurde (!!!!) als in dem Jahr zuvor. Doch die Gesamtmenge ist so krass, dass ich das in keiner Weise als gute Nachricht übernehmen kann. Warum findet man keine Lösung, diesen Plastikmüll vor Ort zu entsorgen oder zumindest viel mehr dagegen zu tun. Ich greife kein Obst mehr an, das in Plastik verpackt ist, kein Gemüse, keine Wurst, kein Fleisch. Das ist nämlich überhaupt nicht notwendig.

Und ja, ich bin ein sehr positiver Mensch und meistens auch sehr gut drauf. Allerdings ist meine Empathie mit den Menschen und der Natur, die diesen Hyperkonsum ausbaden müssen, sehr groß.

Danke für dein Mitfühlen.

LG Sonja

vor 20 Stunden schrieb Darkjuls:

Liebe Sonja, die Welt dreht sich, da muss man aufpassen, dass man nicht durchdreht. Wir leben wirklich in hitzigen Zeiten, es wird demonstriert und protestiert. Gerade in der Pandemie finde ich das sehr gefährlich und bedenklich.

Liebe @Darkjuls - es tut richtig gut, wenn man Menschen wie dich findet, die dieses Empfinden teilen, dem Positiven zugewendet sind und dies an ihre Umwelt weitergeben. Denn es muss ein Umkehrkurs in Richtung Vertrauen, Respekt und Achtung im gegenseitigen Umgang einfach wieder geben. Oder war er nie da - außer bei ein paar Ausnahmen? Ich weiß es nicht.

Danke auf jeden Fall, dass du so denkst und ein sehr mitfühlendes Wesen bist. Das braucht die Welt.

Sonja

Es freut mich sehr, dass viele Kommentare hier eingegangen sind, die diesen Riss in der Gesellschaft mitverfolgt , diese kontroverse Auseinandersetzung ebenso verspürt wie die Hoffnung, dass wieder ein Zusammenhalt möglich sein möge.

Danke liebe @Sternwandererin für das Spüren der Atemlosigkeit (wenn man vor allem zu viele Nachrichten schaut), danke dir lieber @Martin Heide für deinen konstruktiven Kommentar, der explizit den Wahnsinn eines Herrschers aufzeigt, der die Hölle sichtbar macht und erst recht, was Einflussnahme einer einzelnen Person ausmachen kann.

 

Allen Likern ein Danke, dass ihr euch auch mit einem Thema auseinandersetzt, das nicht Sonne, Wonne, Liebe, Waschtrog untergeordnet ist. Hinschauen ist genauso wichtig wie es zumindest im eigenen Kreis besser machen.

Danke.

Sonja

 

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Am 9.1.2021 um 12:01 schrieb Sonja Pistracher:

Die Welt dreht sich im Wahnsinnsschritt

und ich erschöpft, ich dreh mich mit.

 

Einfach genial,-

ein Wahnsinnsgedicht,

das aus der oft sehr unschönen Wirklichkeit spricht,-

ja, und das ist nur so, weil es allen zu gut geht, oder etwa nicht(?).

 

Sehr gerne gelesen.

 

Liebe Grüße Ralf


Überarbeitet: von Ralf T.
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Gerade eben schrieb Ralf T.:

ja, und das ist nur so, weil es allen zu gut geht, oder etwa nicht(?).

 

Ja, zu gut oder aber auch zu schlecht. Denn die Schere ist einfach zu groß. Und es gibt immer mehr Menschen, die zu wenig zum Leben haben. Daraus erwächst ebenso Verzweiflung. Warum aber gerade auch die armen Menschen in Amerika einem Multimillionär (oder einem, der es zumindest sein will) nachrennen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Danke für deinen Kommentar.

Sonja

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