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wenn gedanken schwinden


Perry

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erinnern ist ein aufgewühltes meer in mir an
dessen küste erloschene leuchttürme stehen mit
häfen in denen verlassene segelschiffe dümpeln

den wind im gesicht gehe ich am strand entlang
frage die brandung nach ihrem namen stochere
in allem was mir die wellen vor die füße werfen

erinnerst du dich daran wie wir in den dünen
texte von dichtern lasen die mit verschränkten
armen im dunst des vergessens verschwanden


 


Überarbeitet: von Perry
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Hallo Perry

 

Deine Zeilen lese ich immer wieder gern. Da ich zwar weiß, dass Du dem Norden im Liebe verbunden bist, obgleich Deine Gestade südlicher liegen, bin ich trotzdem über die Intensität und Gewalt Deiner maritimen Gefühlsausbrüche jedes mal aufs Neue überrascht und fasziniert. Dir ein wunderschönes Wochenende. Kurt

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Hallo Perry,


vom Verblassen der Erinnerungen, erloschenen Leuchttürmen und abgewrackten
Segelschiffen. Hier scheinen die Menschen zu fehlen, die Erinnerungen ja sonst
gern bevölkern.


In der zweiten Strophe setzt sich LI, so wie mir scheint, recht lustlos mit der
Gegenwart auseinander, er stellt Fragen, die ohne Antwort bleiben werden,
stochert im Sand. Ob er dort etwas sucht, bleibt offen. 


Mit LD spricht er über vergessene Dichter; vielleicht die Erkenntnis, dass
Vergessen und  Vergessen werden Teil unserer Existenz sind, und das Verlöschen
der Erinnerungen, wie das Schwinden der Gedanken an Jemanden oder Etwas, eine
Form des Sterbens ist ...


Spannende Gedanken über das endlose Branden vom Leben zum Tod bei einem
Spaziergang am Strand.


Gern gelesen und sinniert.


LG, Berthold 


 

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Hallo Josina,
Erinnerung machen das Leben wertvoll , umso schlimmer ist es, wenn sie zu verblassen drohen.
LG
Manfred

Hallo Stefan,
ja Meeresbilder sind eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Schön, dass Du ein wenig mitgestochert hast.
LG
Perry

Hallo Kurt,
die wahren Bilder (Abenteuer) sind bekanntlich im Kopf, schön wenn man sie mit Erlebtem mischen kann.
Danke für die "maritimen Gefühlsausbrüche."
LG
Perry

Hallo Berthold,
ja es ist vor allem das Verblassen der Erinnerungen an geliebte Menschen und das gemeinsam Erlebte, das die Umfeldbilder so trostlos erscheinen lassen. Umso wichtiger ist es, sie immer wieder neu zu beleben.:wink:
Danke fürs Reflektieren und LG
Perry

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