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Wovor ich wirklich Angst habe


Lina

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Ich bin ehrlich, ich habe keine Platz-, Flug-, Höhenangst,  keine Angst vor Spinnen und auch keine Angst vorm Zahnarzt.

 

   Wovor ich wirklich Angst habe:

- Vor der sich immer mehr spaltende Gesellschaft um mich herum

- Dass ich verstumm

   und mich nicht mehr traue, meine Meinung zusagen

   und Dinge laut zu hinterfragen

- Dass ich irgendwann nicht mehr lächele

- Erwartungen anderer nicht entspreche

- Enttäuscht zu werden

- Dass Menschen die mir wichtig sind sterben

- Anderen mein Leben anzuvertrauen

- Immer naiv nach vorne zu schauen

- Schwäche zu zeigen

- Nicht voran zu kommen, stehen zu bleiben

- Vor der Zukunft

- Vor zu viel Vernunft

- Anderen zu schnell mein Herz zu schenken

- Zu viel über meine Ängste nach zu denken

 

Wovor habt ihr wirklich Angst?

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Hallo Lina,

 

ich kenne dich nicht und daher ist es sehr schwer deine Ängste einzuordnen.

 

Aber für mich, so wie ich sie oben lesen, beschreiben eher (vorsichtig gesagt) ein noch im Wachstum befindliches Selbstbwußtsein bzw. dem einer im Reifen befindlichen Persönlichkeit.

 

Ein Stichwort fällt mir ganz besonders auf:

 

vor 44 Minuten schrieb Lina:

Erwartungen anderer nicht entspreche

 

Das ist das Schlimmste was du dir antun kannst und ich kann nur raten: bleib immer du und schau nicht auf DAS was andere Erwarten.

 

 

Doch zurück zu deiner Frage - Ich habe keine Ängste, wovor auch.

Ich habe mein Leben bisher weitestgehend gut und ohne Angst hinter mich gebracht. Vor 10 Jahren, als ich Witwe wurde, hatte ich kurze Zeit Existenzängste, da ich nicht wusste ob ich es finanziell schaffe mein noch belastetes Haus zu halten. Krankheitsbedingt kann ich nichts dazuverdienen. Doch nach ein paar Monaten hat sich die Angst gelegt.

 

LG Sternwanderer

 

 

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Angst ist kein guter Ratgeber für den Eigenanteil, den wir auf dieser Welt für diese Welt tragen dürfen liebe @Lina. Täglich das Beste aus uns und dem Bestreben,  anderen Gutes zu tun,  herauszuholen, sollte mit Freude verbunden sein.  Schritt für Schritt.  Im kleinen Kreis um dich herum sieh das Gute und nimm dem Schlechten die Luft zum Atmen,  dann gehst du glücklich mit dir selbst um.  Schwäche zu zeigen,  sich anderen anzuvertrauen,  sind äußerst positiv besetzte Eigenschaften,  die uns Menschen ausmachen.  Nur Superman ist immer stark (lächel).  Dass Menschen, die wir lieben, sterben könnten,  ist erst dann zu betrauern wenn es eintritt.  Jetzt gehört geliebt,  gelebt,  versorgt und keine Minute versäumt. Liebe bitte so Schritt für Schritt und du wirst deine Ängste verlieren. 

Mit liebem Gruß 

Sonja 


Überarbeitet: von Sonja Pistracher
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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für eure Rückmeldungen @Flutterby und @Gina!

 

 

Lieber @avalo, ja Jesus zu vertrauen ist eines der Besten Dinge, die man machen kann!

 

 

Liebe @Sternwanderer, ich glaube im Lauf des Lebens lernt man die Angst erst richtig kennen, oder auch nicht, weil man merkt, dass es gar nichts gibt wovor man wirklich Angst haben muss. Da ich noch jung bin, denke ich, muss ich noch einige Erfahrungen sammeln um mir das klar zumachen.

 

Mich hat vor ein paar Wochen ein Freund gefragt wovor ich Angst habe. Mir ist zuerst nichts dazu eingefallen, da ich die "klassischen" Ängste nicht empfinde und mir sonst auch nichts eingefallen ist. Danach dachte ich mir, aber jeder Mensch hat doch irgendwo tief in sich Ängste auch wenn es nicht immer als Angst war genommen wird. Und dann sind mir die im Gedicht genannten Ängste eingefallen. Ich denke einigen Aussagen habe ich vielleicht auch ein bisschen übertrieben dargestellt.

 

Damit, dass man nicht nach den Erwartungen anderer leben soll, hast du völlig recht. Leider wird das in unserer heutigen Gesellschaft nicht immer so vermittelt (empfehle dir das Gedicht "Erwartet bitte nichts" von mir), in der Schule spürt man täglich die Erwartungen des Lehrers an einen und setzt sich so manchmal selbst unter Druck.

Sicherlich ein sehr großes Thema über das man Seiten schreiben kann.

 

Vielen Dank für dein ehrliches Feedback!

 

 

Liebe @Sonja Pistracher, zum Glück ist es bei mir nicht so, dass ich die Ängste mein Leben bestimmen lasse. Es war mir nur mal wichtig klar zu werden, wovor ich (vielleicht auch mehr nur im Unterbewusstsein) Angst habe. Manchmal versuche ich vielleicht zu sehr, es allen recht zumachen und immer stark zu sein und da ist es wichtig, wie du so schön geschrieben hast:

vor 40 Minuten schrieb Sonja Pistracher:

Jetzt gehört geliebt,  gelebt,  versorgt und keine Minute versäumt.

 

Vielen Dank für deine lieben Ratschläge!

 

 

Liebe Grüße

Lina

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Hallo Lina,

 

die Welt draußen verändert sich rapide und tw. in eine schlimme Richtung. Es sind auch sehr viele schöne Veränderungen sichtbar.

 

Ich persönlich habe vor allem Angst davor

 

meinen Glauben zu verlieren

und

die wenigen sehr guten Freunde zu verlieren, die an meiner Seite sind.

 

Beides sind Zutaten, die ich unbedingt brauche

und mit denen Einiges durchzustehen ist.

 

lG Ichdichteab&zu

 

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vor 3 Stunden schrieb Lina:

 Wovor ich wirklich Angst habe:

- Vor der sich immer mehr spaltende Gesellschaft um mich herum

- Dass ich verstumm

   und mich nicht mehr traue, meine Meinung zusagen

   und Dinge laut zu hinterfragen

- Dass ich irgendwann nicht mehr lächele

- Erwartungen anderer nicht entspreche

- Enttäuscht zu werden

- Dass Menschen die mir wichtig sind sterben

- Anderen mein Leben anzuvertrauen

- Immer naiv nach vorne zu schauen

- Schwäche zu zeigen

- Nicht voran zu kommen, stehen zu bleiben

- Vor der Zukunft

- Vor zu viel Vernunft

- Anderen zu schnell mein Herz zu schenken

- Zu viel über meine Ängste nach zu denken

 

Wovor habt ihr wirklich Angst?

 

Vor der Schwäche anderer, aus Angst um sich zu schlagen

Vor eigenem Unvermögen, die Erstarrung nicht zu ertragen

Davor, aus Unachtsamkeit, von Schwermut zerkaut zu werden

Für mein Kind nicht sein zu können, was und wie ich bin auf Erden

Mich bestraft zu fühlen, ohne Grund, weil ich Hoffnung hatte und

weil ich die Welt gern wieder fühle, und mit ihr gerne in mir wühle.

 

Danke für die Inspiration, liebe @Lina

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Hallo,moin Lina

Jeder Mensch hat Ängste ob jung ob alt. Die große Kunst besteht darin mit seinen Ängsten umzugehen.

Sich seine Ängste wie du es jetzt getan hast einzugestehen dein Leben zu analysieren finde ich schon einmal sehr mutig u super!

Hätten unsere Vorfahren Sammler u Jäger keine Angst gehabt wären sie von wilden Tieren gefressen worden.

Angst ist also auch Überlebenswichtig. Ich komme mit meinen Ängsten sehr gut zurecht, indem ich nicht mehr über ungelegte Eier nachdenke.

Lebe jetzt und heute, habe Spaß!

Was morgen ist, weis niemand und ich finde, das ist auch gut so!

Doch eins noch zum Thema, ob ich anderen mein Leben anvertrauen kann.

Wirst du krank bleibt dir nichts anders übrig, als Ärzten dein Leben anzuvertrauen. Ansonsten würde ich nie jemanden MEIN Leben niemand anvertrauen. Es gehört mir nur ich weiß wie ich es gerne leben möchte u will.

Das geht oft in der Kindheit nicht so, doch sobald man volljährig ist schon.

Danke das ich an deine Gedanken teilnehmen durfte.

Wünsche dir noch einen schönen Sonntag Lina🌻

HG Josina

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Wovor ich Angst habe? Meinen Seelenmittelpunkt zu verkennen und aus den Augen zu verlieren. Dann wird man schnell zu einer Hülle. 

Ansonsten bin ich über die selbe Zeile gestolpert wie Sternwanderer. Es ist jedenfalls nicht meine Angst, Erwartungen anderer nicht entsprechen zu können. Da steckt für mich zu viel Verlust der Selbstbestimmung drin, dennoch habe ich deine Zeilen sehr gern gelesen. Und danke für deine Offenheit bzgl dieses sehr persönlichen Themas.

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Guten Morgen @Ichdichteab&zu,

 

dass sind wirklich zwei sehr wichtige Dinge

 

vor 21 Stunden schrieb Ichdichteab&zu:

meinen Glauben zu verlieren

und

die wenigen sehr guten Freunde zu verlieren, die an meiner Seite sind.

 

und wahrscheinlich hast du Recht, dass wenn sein Glauben und sehr guten Freunden einem zur Seite stehen, man nicht viel zu fürchten hat!

 

 

Lieber @Ponorist

 

vor 20 Stunden schrieb Ponorist:

Vor der Schwäche anderer, aus Angst um sich zu schlagen

Vor eigenem Unvermögen, die Erstarrung nicht zu ertragen

Davor, aus Unachtsamkeit, von Schwermut zerkaut zu werden

Für mein Kind nicht sein zu können, was und wie ich bin auf Erden

Mich bestraft zu fühlen, ohne Grund, weil ich Hoffnung hatte und

weil ich die Welt gern wieder fühle, und mit ihr gerne in mir wühle.

 

ich muss sagen, dein Text gefällt mir auch sehr gut 🙂 Mal aus einer ganz anderen Perspektive formuliert.

 

 

Moin @Josina,

danke für deine Gedanken zum Thema!

 

Danke @Bote_n_stoff,

auch für deine Rückmeldung!

 

 

Liebe Grüße

Lina


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