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Der Wandel vom Debattenraum zum Meinungskorridor


Empfohlene Beiträge

Ja, man könnte jetzt Angst haben, man könnte es aber auch lassen.
Ja, man könnte noch etwas mehr spalten, man könnte es aber auch lassen.
Und ja, du könntest dich jetzt getriggert fühlen, du könntest es aber auch lassen.
Drei Sekunden Einatmen, sechs Sekunden Ausatmen.
Wiederhole das und die Welt sieht gleich ganz anders aus.
Du hast eine, ich hab eine und vielleicht haben wir keinen gemeinsamen Nenner.
Warum?
Nicht dieselben Farben?
Nicht dieselben Flaggen?
Nicht dieselben Medien?
REDEN BAUT ÄNGSTE AB.
Warum mal nicht miteinander sprechen?
Wieso nicht?
Wer spricht noch miteinander?
Es gab mal eine Zeit, in der ein Dutschke im öffentlichen Fernsehen saß.
Was für grandiose bewusstseinserweiternde Debatten, heute undenkbar.


Nein!
Lasst es uns Denken!
Ertönt ein innerer Schrei.
Ich will mich an dich Menschen wenden.
Ohne Zeigefinger Appellieren.
Keine „Wahrheit“ will ich propagieren.
Reist die Mauern ein, die Gesellschaften entzweien.
Nur im Dialog kann diese Gemeinschaft heilen.
Denn nach dem Wort kommt die Waffe und mit ihr jämmerliches Leiden.
Darum lautet mein Mantralied.
Nie wieder Krieg.

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Hallo Buchstabenenergie!

 

Heute haben wir Lanz und Lauterbach, den Vogelscheuchenmann. Mich erschreckt er immer mit seinen Demotivationsreden. Deswegen, nicht weil er hässlich ist wie die Nacht, nenne ich ihn so. Genug Polemik, sonst werde ich noch zurechtgewiesen. 

Die führen da nur Scheindebatten. Deswegen schaue ich kein Fernsehen mehr. Und wenn doch, dann Ski-Springen. 

 

Deinen Appel finde ich klasse. Deckt sich größtenteils auch mit meiner Meinung. Im Dialog Kompromisse finden, ist wohl der einzige Weg für ein friedliches Miteinander. Aber es ist so verdammt viel besser seinen vollen Willen durchgesetzt zu bekommen! Leider Geil. 

 

Das einzige was nicht so passt, finde ich, ist der Schlusssatz. Obwohl ich dem gerne zustimme. 

 

LG JC

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Moin lieber Buchstabenenergie

Beim lesen deines Gedichts fällt mir das Zitat von Nelson Mandela ein.(aus seiner Autobiographie)

 

"Ich wusste ganz klar, dass der Unterdrücker ebenso frei sein muss wie der Unterdrückte. Ein Mensch, der einen anderen Menschen seiner Freiheit beraubt ist Gefangener seines Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern seiner Vorurteile und seiner Engstirnigkeit. (... ) Als ich die Türen des Gefängnisses durchschritt, war dies meine Mission: zugleich den Unterdrückten und den Unterdrücker befreien." 

Dein Gedicht hat mich nachdenklich gemacht!

HG Josina

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Hallo JC

 

Meinen Fernseher hab ich vor 15 Jahren entsorgt. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, es ist einfach eine persönliche Entscheidung gewesen und ich habe sie nicht bereut.

Was bleibt uns auch anderes als der Dialog, denn wenn ich den ist zustand zu Ende denke, läuft mir ein Schauer über den Rücken.

 

Ich persönlich finde den letzten Satz am passendsten vom ganzen "Gedicht". Dieser Satz ist der Grund der vorherigen Gedanken. Ich will dir das erklären und bin dankbar, dass ich dafür Gelegenheit bekomme.

Im Grunde befinden wir uns schon im Krieg im Kleinkrieg untereinander, wir geben Unterschiede wesentlich mehr raum als den Gemeinsamkeiten. Und in meinem Empfinden ist das gewollt. Wir bekommen in diesem Zustand niemals die Kraft, die wichtigen Probleme unserer Gesellschaft anzugehen. Und genau das führt uns in einen heißen Krieg.

 

 

Wir können gespalten nicht Gestalten das Übernehmen dann wenige mit Interessen, die meist nicht der Mehrheit entsprechen.

Wir können unsere Gesellschaft nur gemeinsam positiv verändern. Und ich wünsch mir eine friedliche, naturbewusste, spirituelle Gesellschaft, die neben sich auch den Nächsten nahe steht.

Und ich bin mir sicher, dass fast jeder Mensch egal aus welcher Schublade in Frieden leben möchte, wenn das unser gemeinsamer Nenner wär lies sich bestimmt darauf aufbauen.

 

Danke fürs Lesen und deine Gedanken dazu.

 

 

Hallo Josina

 

 

Es ehrt mich, dass diese Zeilen diese Gedanken bei dir auslösten. Vielen Dank fürs Lesen und Nachdenken.

LG


Überarbeitet: von Buchstabenenergie
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Ein wirklich kraftvolles und ergreifendes Gedich, lieber @Buchstabenenergie. Zwar sind mir gelegentlich beim Lesen ein paar Gegenbeispiele eingefallen, aber letztlich hast Du ja recht. Ein Rezo ist eben kein Dutschke, Youtube ist kein Drei-Programme-Fernsehn, das Miteinander ist keine Cloud. Es ist ein super Gesellschaftsabwasch. Lass uns das Spülwasser sieben und damit irgend etwas düngen, was wächst 😉 Alles Gute und VLG - Peter

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