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Alptraum (Schatten alter Tage)


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Alptraum

-Schatten alter Tage-

 

 

Der Himmel grau und Tränen schwer,

behangen ohne Lichtblick mehr.

Die Tränen fallen plumb herab,

auf mein vielleicht schon bald'ges Grab.

 

Um uns geschlossen stehen sie,

nur die Gesichter erkennt man nie.

Sie sehen aus wie eine schwarze Front,

die einer Silhouette nahe kommt.

 

Die Kulisse einer sterbenden Welt

hat man für uns beide aufgestellt.

Ich bin sicher, dass es an der Zeit ist

und froh, dass Du an meiner Seite bist.

 

So eng umschlungen stehen wir,

drängt es mich ein letztes Mal nach Dir.

Doch statt dem Kuss weist Du mich ab,

steigst in die Namenlosigkeit hinab.

 

Meine Hand zuckt schnell und greift ins Leere,

verschwunden der Grund dass ich mich wehre.

Das Zeichen zum Sturme sie gebot

 

und die Meute schlägt mich tot.

 

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  • 2 Wochen später...

ich bin dir sehr dankbar für deine anregungen. nein nein, sowas würde ich doch nie als negativ ansehen. sowas freut mich wirklich immer am meisten. für sowas habe ich mich hier doch erst angemeldet! sonst hätte ich es bei einer stümperhaften homepage belassen, auf der ich drittklassige gedichte veröffentliche.

aber durch die viele kritik hier hab ich mich schon fast zur zweitklassigkeit durchgerungen xD

 

du hast auch wirklich gute verbesserungsvorschläge, doch hast du einige dinge falsch aufgefasst, bzw. meine metapher nicht so verstanden. in meinen gedichten beschreibe ich generell die sachen so, wie man sie sich auch vorstellen soll und sind meist gar nicht im übertragenen sinne gemeint.

 

der protagonist weint nicht. die tränen sollen einfach nur sagen, dass es regnet. die tränen sind nicht schwer. nur die wolken sind schon so sehr mit wasser angereichert, dass sie dunkel scheinen, tief hängen (die wolken sind "schwer") und anfangen zu regnen... deswegen fallen die regentropfen höchstens kalt hinab^^

 

aber ab dann kann ich mich mit deinen verbesserungen anfreunden, ohne dass der sinn verloren geht.

hab am wochenende ja viel zeit. da werde ich mir nochmal gedanken über mein werk machen und eine "alternative version" (wie es bei mir langsam zur tradition wird^^) veröffentlichen.

 

und zum letzten vers wollte ich anmerken, dass das leben nunmal genau so brutal ist, wie dieser absolute stilbruch^^

 

lg und besten dank, alex

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