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Ein Mann wie Günther


Hera Klit

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Ein Mann wie Günther

Klaus stellte seinen Wagen auf dem hinteren Firmenparkplatz ab, knallte die
Wagentür zu und ging hinüber zum Personaleingang.
Es war Samstag, der 2. Januar und ab diesem Jahr sollten alle vom Personal
hinten reingehen, denn es würde eine Stechuhr dort angebracht sein.
Der Chef hatte dies in seiner großen Rede auf der Weihnachtsfeier verkündet.
Er habe Berentz den Auftrag erteilt, diese zu installieren.
Dabei war ein unverkennbar hämisches Raunen durch die Menge des Personals gegangen,
denn Berentz, der autodidaktisch geschulte IT-Mann und Administrator der Firma, versemmelte oft und gern solche Installationen.
Natürlich stellte er das dem Chef gegenüber immer als Anwenderfehler dar und er kam damit erstaunlicherweise meist durch.
Womöglich, weil er weitläufig mit dem Chef verwandt war. Außerdem war Berentz 1.95 m groß und 140 kg schwer und neigte zu cholerischen Anfällen.
Deswegen war es immer besser als Anwender seiner IT die Fehler auf sich zu nehmen, dann blieb er zum Glück ruhig und behob den Fehler mit einigen Anläufen auch bald.

Erstaunlicherweise funktionierte die Stechuhr einwandfrei, jedenfalls öffnete sich die Tür sofort. Scheinbar lernte sogar Berentz was dazu.
Klaus fiel ein Stein vom Herzen, denn einer Auseinandersetzung mit Berentz wäre er jetzt garantiert nicht gewachsen gewesen.

Die Firma produzierte heute nicht und er war auch nur da, um seine E-Mails zu checken.
Er wollte am liebsten niemanden sehen, nur kurz rein und bald wieder raus.
Klaus hängte seine Jacke in den Spind und ging zum Sozialraum, um sich einen Kaffee aus dem Automaten zu holen.
Sie hatten noch gar nicht aufgeräumt. Die Reste der Weihnachtsfeierdeko waren noch überall verstreut.
Es war hoch hergegangen, Klaus musste schmunzeln, als er daran zurückdachte.
Es war irgendwie schön gewesen, aber es war zu viel Alkohol im Spiel.
An das Ende des Festes konnte er sich nicht mehr genau erinnern.
Aber soweit er sich erinnerte, war doch alles noch halbwegs manierlich abgelaufen.

Früher wäre er nie auf die Idee gekommen, an einem Samstag wie heute in die Firma zu gehen,
aber seit einem Jahr hatte er eine besondere Stellung im Haus, die es erforderte, Präsenz zu zeigen.
Er war zum Qualitätsmanager ernannt worden. Vom Chef persönlich.
Der Chef war eines Tages zu ihm an seinen Platz an der Werkbank gekommen und hatte gesagt,

 „Wollen sie wirklich nur arbeiten für mich oder wollen sie auch etwas erreichen?“

Natürlich hatte Klaus dann gleich gesagt, dass er etwas erreichen wolle, worauf der Chef ihn
eine Qualitätsmanagerausbildung beim TÜV machen ließ, die Tausende von Euro kostete.
Der Chef schenkte ihm sein Vertrauen, denn er wusste, Klaus war eigentlich Ingenieur
und arbeitet hier im Haus weit unter seinen Fähigkeiten.
Klaus war aus Not in diese Situation geraten. Seine Frau verstand sich nicht mit seiner Mutter
und wollte wegziehen. Sie suchte sich spontan einen neuen Job in dieser Gegend.
Klaus gab aus Liebe zu ihr seine gutbezahlte Arbeit in seiner Heimatstadt auf, verdingte sich,
weil es schnell gehen musste bei einer Leihfirma und die vermittelte ihn hierher in diesen Betrieb.
So wird man ganz schnell zum Underdog, der von allen Festangestellten nach allen Regeln der Kunst den ganzen Tag gemoppt wird.
Und so wurde die herabgereichte Hand des Chefs zu einem rettenden Anker für Klaus. Er ergriff die Chance.

„Ich werde dafür sorgen, dass ihnen das Personal von nun an den nötigen Respekt entgegenbringt.“, sagte der Chef damals zu ihm.

Klaus war selbst erstaunt gewesen, wie gut das funktionierte. Plötzlich machten Leute,
die ihn bisher bei jeder Gelegenheit lächerlich gemacht hatten, praktisch einen Diener vor ihm.
Das war schon ein komisches Gefühl. Klaus gestand sich bald selbst ein, daran nicht wenig Gefallen zu finden.
Im Prinzip ist man als Qualitätsmanager einer Firma ein allseits gefürchteter Mann, über dem praktisch nur noch der Chef steht.
Alle anderen haben Angst, der Qualitätsmanager fände in ihrem Bereich eine Qualitätsabweichung.
Nicht auszudenken. Ein Verweis vom Chef persönlich wäre die Folge.

Klaus wollte heute niemanden sehen. Er schlich sich fast die Treppe hoch.
Aber natürlich war Theo an seinem Arbeitsplatz. Günther freilich nicht, der wollte zum Skifahren noch ein paar Tage weg.

„Frohes Neues.“, sagte Theo, nur kurz von seinem Bildschirm aufblickend.

Klaus musste sich noch immer mit Theo dem Elektroprojektierer und Günther dem
Serviceingenieur ein Büro teilen, das war ungewöhnlich für einen Mann in seiner Stellung.

„Frohes Neues.“, erwiderte Klaus. Die beiden hatten sich nicht viel zu sagen.
Es war eine Beziehung des gegenseitigen Duldens. Seltsamerweise war Theo scheinbar heute gut drauf.
Sein breites Griensen war jedenfalls nicht zu übersehen. Ganz untypisch für ihn.

Günther hätte Klaus schon gerne hier gehabt, denn zwischen den beiden Ingenieuren war
so eine Art Freundschaft in den letzten Monaten herangereift, obwohl Menschen kaum unterschiedlicher sein konnten.
Günther war ein Draufgänger und Frauenheld. Serviceingenieure sind immer Windhunde, die man schlecht kontrollieren kann.
Dauernd unterwegs und keiner weiß so genau, wo auf der Welt sie sich gerade herumtreiben.
Klaus würde wieder die tollsten Storys zu hören bekommen, wenn Günther vom Skifahren und dem Hüttenzauber zurückkäme.
Klaus konnte nicht Skifahren und er war im Gegensatz zu Günther ordnungsgemäß verheiratet.
Zudem war sein Wirkungsfeld ausschließlich hier am Standort der Firma.
Hier musste er dafür sorgen, dass der hohe Qualitätsstandard gehalten wurde und keiner einen Fehler machte,
der den TÜV veranlassen würde, dem Betrieb das Qualitätszertifikat wieder zu entziehen.
Klaus musste ein Auge haben auf sämtliche Abteilungen.
Auf Produktion und Versand genauso wie auf die Entwicklungsabteilung und den Verkauf.
Die Abteilungsleiter taten alles, um nicht mit Qualitätsmängeln aufzufallen.

Sie wussten, Klaus würde jeden Missstand in ihrer Abteilung sofort hoch melden.
Klaus genoss deswegen nicht wenig Respekt bei ihnen, aber es war auch zu spüren,
dass sie ihn nicht wenig hassten, weil er so was wie eine Petze war. Sie hätten Klaus in der Luft zerrissen,
wenn er nicht wegen seines speziellen Amtes unter dem Schutz des Chefs gestanden hätte, was ihn praktisch unangreifbar machte.

„Der Chef war schon dreimal hier unten und hat dich gesucht.“, hörte Klaus Theo sagen als er seinen PC hochlaufen ließ.

„Er hat gesagt, du sollst gleich raufkommen, wenn du da bist.“


Herrgott, was war denn jetzt schon wieder los? Konnte man nicht einen Tag in Ruhe seine Arbeit machen?
Klaus wollte jetzt nicht zum Alten. In den ersten Tagen des neuen Jahres war Klaus nie so richtig in Form.
Er musste erst mal Luft holen und sich etwas schütteln, bis er wieder bereit war,
im Zaumzeug zu gehen und sich einspannen zu lassen. Freilich konnte er dem Chef keinen Korb geben,
aber zunächst wollte er noch seine Mails checken, um zu sehen, ob alles im Lot war.
Komischerweise nahm der PC sein Passwort nicht an. Klaus versuchte es dreimal vergeblich,
bis das Meldungsfenster mit dem Hinweis, er solle sich beim IT-Administrator melden aufploppte.
Hatte er sein Passwort vergessen? Schlimmer konnte es gar nicht kommen,
er würde Berentz rufen müssen. Berentz an so einem Tag zu behelligen mit einem Anwendungsfehler,
wäre in etwa so schlimm, wie mitten im kältesten Winter in eine Bärenhöhle zu steigen und den Bären aus dem Winterschlaf zu reißen.

Das Telefon läutete.

„Kommen sie sofort hoch, lassen sie alles liegen.“, hörte Klaus den Chef mit seltsam gedämpfter Stimme sagen.

Klaus musste unverzüglich hoch, jetzt auch nur fünf Minuten Zeit zu schinden, konnte gefährlich werden.
Er ging nur 30 Sekunden aufs Klo zum Pinkeln, denn die Besprechungen mit dem Chef konnten schon mal 2 Stunden und mehr dauern.

Der Chef thronte hinter seinem erhöhten Schreibtisch und gebot Klaus auf dem Stuhl davor Platz zu nehmen.
Die Gesichtsfarbe des Chefs wirkte irgendwie grünlich.
An der Weihnachtsfeier konnte dies nicht liegen, denn der Chef war ja bereits um kurz nach neun gegangen.


„Sie wissen, dass ich ihnen mein volles Vertrauen geschenkt habe?“, fragte der Chef jetzt mit gepresst wirkende Stimme.

Noch bevor Klaus sich eine passende Antwort zurechtlegen konnte fuhr der Chef fort.

„Sie wissen auch, dass ich aus ihnen eine Respektsperson in diesem Hause gemacht habe.“

Freilich das wusste Klaus doch. Alle wussten es. Es war Klaus schleierhaft, worauf der Chef denn raus wolle.

„Und sie glauben, mit dem, in sie gesetzten Vertrauen meinerseits, immer ordnungsgemäß umgegangen zu sein.“, setzte der Chef seine seltsame Fragerei fort.

„Selbstverständlich Chef.“, gelang Klaus nun endlich eine Erwiderung, wenn auch mit schwacher Stimme.

„Dann kommen sie mal hier um den Tisch herum und werfen sie einen Blick auf meinen
Computer.“, forderte der Chef nun scheinbar ungeduldiger werdend auf.

Klaus leistete der Anweisung des Chefs unverzüglich Folge.

Was er dann auf dessen PC sah, ließ ihn allerdings zurücktaumeln und mit dem Hintern gegen die Wand fallen.
Kurz war ihm schwarz vor Augen geworden.

Er sah ein Foto bildschirmfüllend, das offensichtlich am Tag der Weihnachtsfeier im bundgeschmückten Sozialraum aufgenommen worden war.
Klaus erinnerte sich, dass Günther an der Weihnachtsfeier wie jedes Jahr Bilder gemacht hatte.
Diese Bilder wurden gewöhnlich immer am nächsten Tag von Berentz auf der Firmenintranetseite präsentiert,
für alle sichtbar und zugänglich. Da konnte dann jeder noch einmal sehen, wie lustig und bunt es auf der Feier hergegangen war.
Nicht selten sah man auch, wer mit wem da zusammengewesen war und sich amüsiert hatte.
Das war alles menschlich, meist wurde da ein Auge zugedrückt, es war ja Alkohol im Spiel gewesen.

Aber jetzt war da eine Person zu sehen, die auf einem Tisch tanzte.
Eine leicht bekleidete Person. Soweit so gut das kann vorkommen, besonders wenn die Weihnachtsfeier schön und lang ist.
Doch diese besagte Person hatte Strapse an. Das war schon ein bisschen peinlich.
Noch peinlicher wird es, wenn diese Person bekannt ist, und zwar als männliche Person.
Trotz des schummrigen Lichts und der etwas verzerrten Haltung dieser auf dem Tisch tanzenden Person
war diese doch am wohlbekannten Gesicht eindeutig zu identifizieren.
Leugnen zwecklos. Das Ganze musste unter dem Einfluss erheblichen Alkoholkonsums geschehen sein.

„Das sind sie Herbarts. Versuchen sie erst gar nicht, sich rauszureden“. Die Stimme des Chefs war jetzt merklich lauter.


„Können sie mir verraten, was sie dazu bewogen hat?

Ich bin wirklich ein aufgeschlossener Mensch, aber das hier geht entschieden zu weit.
Einen normalen Schwulen könnte ich vielleicht bei der Belegschaft jetzt noch durchdrücken,
schließlich regieren die heutzutage ja schon Berlin, daran hat man sich gewöhnt,
aber eine Transe wird das Personal niemals schlucken als Qualitätsmanager.

Glauben sie auch nur einer hat künftig auch noch einen Funken Respekt vor ihnen. Die lachen sich kaputt, wenn sie in die Werkshalle kommen.

Wenn ich daran denke, was ihre Ausbildung mich gekostet hat, alles zum Fenster raus geschmissen.

Sie haben mein Vertrauen missbraucht. Niemals hätte ich gedacht, dass sie so einer sind, der unten drunter mit Frauenfummeln rumläuft.

Ich habe für solche Figuren kein Verständnis.

Irgendwo ist eine Grenze.

Gehen sie mir aus den Augen, Mann.“

Klaus durchquerte unter dem hämischen Grinsen der Sekretärinnen das Vorzimmer und ging wie in Trance die Treppe runter.
Warum hatte er an diesem Tag die Fummel überhaupt drunter gehabt? Es war wegen Günther gewesen.
Klaus liebte einfach die spezielle Spannung, die in der Luft lag, wenn er Dessous unter seinem Anzug trug,
während er mit Günther vertraut plauderte. Günther war die Art Mann, die Klaus von jeher wuschig machte.

Als Klaus unten in seinem Büro ankam, lag die Kündigung bereits auf seinem Tisch.
 

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vor 1 Minute schrieb Herbert Kaiser:

Wie steht es da um Gleichberechtigung Transe/Schwuler/Otto Normalverbraucher?

Interessanter Text, sehr gekonnt zu Papier gebracht!

 

LG Herbert 

Auf dem Papier ist schon manches erreicht worden,

nur die Realität hinkt noch etwas nach.

 

Vielen Dank Herbert.

 

LG Hera

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Liebe Hera,

mir würde einen Titel gefallen, der die Rolle des Alkohols im Leben ahnen lässt.

Den Niedergang des Klaus habe ich gefürchtet, als die Rede von Weihnachtsfeier war. Ich war vom Ende nicht überrascht.

Jeder Held hat eine Achillesferse.

Liebe Grüße

Carlos

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vor 38 Minuten schrieb Carlos:

Liebe Hera,

mir würde einen Titel gefallen, der die Rolle des Alkohols im Leben ahnen lässt.

Den Niedergang des Klaus habe ich gefürchtet, als die Rede von Weihnachtsfeier war. Ich war vom Ende nicht überrascht.

Jeder Held hat eine Achillesferse.

Liebe Grüße

Carlos

Danke lieber Carlos.

 

Der Text ist zu 90 % autobiographisch.

Ich war lange Jahre QM-Manager einer Firma.

Allerdings trinke ich keinen Alkohol.

 

LG Hera

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Hallo, Hera Klit,

 

ich lese deine Geschichten wirklich gerne. Deshalb möchte ich dir zu Beginn gerne ein Kompliment dalassen: Du schreibst sehr gut. Deine Geschichten besitzen eine Qualität, die es mir zur Freude macht, sie zu lesen. 

 

Auch diese Geschichte ist hier ist sehr lebendig, beschreibt das Auf und Ab des Lebens. Und nimmt dann eine Wendung, die mich den Kopf schütteln lässt. Wie so oft, denn auch, wenn die Zeiten sich ändern, scheint es mir so, dass sie sich eben irgendwie doch nie ändern. Liegt, meiner Meinung nach, daran, dass es die Menschen nicht tun - wie könnten es dann die Zeiten?

 

Mit ein Grund, warum ich sehr stark bezweifle, dass das Gendern letztlich irgendwelche positiven Auswirkungen haben wird. Der Gedanke dahinter, die Idee als solche, die ist gut. Ebenso zweifle ich auch daran, dass Political Correctness das Denken der Menschen wirklich verändern wird. Es wird zu viel gedacht, das auch weiterhin gedacht wird, es wird lediglich nicht mehr ausgesprochen. 

 

Die moderne, ach so aufgeklärte Gesellschaft ist im Geheimen doch immer noch stockkonservativ, voller uralter Rollenbilder und Klischees, voller Vorurteile und nach wie vor fast schon viktorianisch verklemmt. 

 

In einem meiner Gedichte schrieb ich einmal einen Vers: Normal ist das, um was es meistens geht. Damit ist gemeint: Die Mehrheit bestimmt das. So, wie sie es zuvor bestimmte und künftig, so fürchte ich, bestimmen wird. Veränderungen gibt es zwar, aber viel zu selten, viel zu langsam, oft viel zu halbherzig und meist nur nach außen hin. 

 

Und, ganz ehrlich: Ich habe nie verstanden, wie man den Wert eines Menschen, sei es nun in moralischer Hinsicht oder in Hinsicht auf berufliche Qualifikationen, davon abhängig machen kann, welche sexuellen Präferenzen jemand hat, wie sich jemand selbst als Person, als Persönlichkeit, identifiziert. Für mich wirklich ein Buch mit sieben Siegeln. Das liegt sicher an meiner Kindheit, ich wuchs unter seltenen Umständen auf und diese ermöglichten es mir, Akzeptanz zu erleben, zu erfahren und das hatte, da bin ich sicher, großen Einfluss auf die Ausbildung meiner Persönlichkeit. Da ging es zwar um Religion, um Katholizismus, Evangelismus und Atheismus, aber das 'Prinzip' ist das gleiche. Ich lernte auch, nichts von Toleranz zu halten. Akzeptanz ist Sein, Toleranz ist Schein. Der Grund, warum ich von dem Wort 'Toleranz' herzlich wenig halte.

 

Deine Geschichte stimmt mich traurig, denn sie entspricht der Realität des Heute, in dem Menschen, die irgendwie 'anders' sind als der 'Norm entsprechend', immer noch gezwungen sind, sich zu verstecken. Und dann, wenn sie mal nicht aufpassen, mal nicht vorsichtig sind, sich mal nicht verstecken, von diesem Normdenken an den Rand des 'Menschenrudels' gedrängt werden. 

 

Noch ein kurzes Zitat zum Abschluss, es ist die letzte Strophe aus einem anderen meiner Gedichte, das den Titel 'Vom Rudel verstoßen' hat:

 

So geht es zu, bei allen Säugetieren,

die nur die Gleichen unter Gleichen

sozial in ihren Rudeln akzeptieren.

 

LG,

 

Anoyma

 

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