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Verwehte Hoffnung


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Verwehte Hoffnung

 

Es ist die Angst, die mich umtreibt

wie viel Zeit bleibt mir mit dir

wenn sich der Tag dem Ende neigt

stehe ich vielleicht alleine hier

 

Es ist das Herz, das bleibt zurück

es schlägt doch nur für dich allein

wir brauchen nur einen Funken Glück

dann stellt sich Besserung schon ein

 

Es ist das Leben, was dir geraubt

du kämpfst, doch dich verlässt der Mut

verwehte Hoffnung, ich habe geglaubt

es wird bestimmt alles wieder gut

 

Es ist der Abschied, der mich quält

der Kummer, den das Leben schreibt

es ist die Zeit, die letztlich fehlt

als dieser Tag sich dem Ende neigt

 

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Liebe @Darkjuls 

 

Die Kunst des Lebens besteht im Loslassen, so schwer es auch fällt. Wir sind durch das Herz mit geliebten Menschen verbunden, aber man darf sie dennoch nicht krampfhaft festhalten. Jeder hat seine eigene Bestimmung, man kann nur dankbar sein für die gemeinsame Zeit. 

 

Sehr gefühlvoll beschrieben, ergreifend.

 

LG Herbert 

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Dein Gedicht stimmt mich traurig, melancholisch, liebe Juls.

Die Angst, die dich umtreibt, sollte sie sein?

Wäre es nicht besser, jetzt so zu leben, als ob wir ewig wären?

Die Wirklichkeit sieht anders aus, gewiss. Aber egal wie die Zukunft aussehen wird, in der Tat leben wir immer von Tag zu Tag. Meistens ist es eine lang anhaltende Routine, selten wird diese Routine durch ein großes, unvorhergesehenes Ereignis plötzlich unterbrochen: Das Haus brennt, ein Familienmitglied verunglückt, wir verlieren den Job, etc. 

Manchmal ist die Änderung ein langsamer Prozess, wir entfernen uns langsam von dem Partner oder verlieben uns in eine andere Person. 

Selten ist eine Situation vollkommen aussichtslos. Deswegen erschüttert uns immer wieder das Schicksal der Titanic.

Liebe Grüße

Carlos

  • Danke 1
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Danke Carlos, ich habe das Gedicht aus einem persönlichen, traurigen Grund eingestellt. Jedes Leben endet und es bleibt das ungute Gefühl, nicht genug gemeinsame Zeit gehabt zu haben. Das Ende naht unausweichlich und davor wegzulaufen ist aussichtslos.

Also stellt man sich dem schmerzlichen Abschiednehmen.

 

Das Gedicht stimmt traurig, weil es aus diesem Grunde geschrieben wurde.

 

Liebe Grüße mit Blick auf vergangene schöne Zeiten.

 

Juls

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