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Mond und Morgen/Hoffnung und Leben


Desîhras

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Ein grauer Glanz des Lichtes im frühmorgen Nebel

Eine graue Erde bedeckt von dem vereisten Laub

Ein grauer Himmel noch mit dem Mond im Welken

An einem fremden Ort, in einem fremden Traum

 

Und des Mondes letzte Schatten, wie kaltes Elfenbein

Hält ein geraubtes Lächeln von längst vergangener Zeit

In ihm wacht noch ein Morgen, voll süsser Einsamkeit

Denn es wacht verträumt der Eine in jener Zeit allein

 

Trübniss ist seine Saat und Weisheit die Ernte

Aus seinem Auge, pocht im Stillstand der eiserne Regen

Löscht die Lichter der Toten

Denn der Morgen hatt begonnen

 

Denn das Leben hat gewonnen

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Ein grauer Glanz des Lichtes im frühmorgen Nebel

Eine graue Erde bedeckt von dem vereisten Laub

Ein grauer Himmel noch mit dem Mond im welken

An einem fremden Ort, in einem fremden Traum

 

 

 

 

Das lyr. Ich beginnt mit einer Anschauung, des gegebenen Umfeldes in dem er sich wieder findet. Das schlag Wort ist ein Adjektiv, das wie wir später sehen werden sich wiederholt – Grau. Ein grauer Glanz – so ist das einleitende Bild, wir sprechen hier von einer Unstimmigkeit, und sind versucht diesem Glanz eine Verklärung zuzusprechen, als einen uns bekannten Glanz, er ist – grau -. Im Folgendem wird unsere Ahnung bestätigt, den es ist der Glanz des Nebels, weiterhin werden wir im Wort – frühmorgen – hingewiesen, hier handelt es sich um Morgen wie Anfang, auch der Bezug zu Titel ist somit hergestellt und wird entwickelt. 2 Zeile wiederholt – grau, diesmal aber Schlägt das Pendel in die Anschauung, wir treffen hier auf keine weiteren Hinweiße, das es sich hier um einen geistigen Prozess handelt, sind versucht uns nun etwas wie Landschaft, vor die Augen zu führen - Eine graue Erde bedeckt von dem vereisten Laub. Natürlich zu hinterfragen ist die Verbindung von grauer Erde und vereisten Laub – wie kann man hier eine Brücke schlagen, zwischen grauer Erde, die, ja, assoziiert etwas wie Winter, Kahlheit, vielleicht ein unbestelltes Feld, plötzlich taucht das Bild – vereisten Laub auf, mit vorausgegangenem Bindewort - und -. Noch können wir hier keinen logischen Schluss ziehen, denn im Winter liegt kein Laub, oder ist es jetzt Herbst und ein plötzlicher Winterseinbruch, ein Frosteinzug hat hier stattgefunden, denn – das Laub ist vereist. 3 Zeile, wiederholt uns – grau, was nun uns eine Tiefe offenbart, es scheit so als ob dieses Grau ein Signalwort für etwas, ohne Farbe wie Leben, vielleicht noch Farbe annimmt, oder diese verloren hat. Ein grauer Himmel, wir kennen das als Regenhimmel, bewölkter Himmel wie im Herbst ( Winter ? siehe 2 Z. ) Hier trifft es sie wieder: die Verklärung, - Ein grauer Himmel noch mit dem Mond im Welken – und wir erfahren mehr, endlich! denn hier wissen wir plötzlich der graue Himmel, die Farben sind verblasst! – noch am Welken, und uns sind hier Schlüssel ausgelegt, wir ahnen das bald ein Umbruch stattfinden muss ! - An einem fremden Ort, in einem fremden Traum – hier wird nun der Ort gedeutet in dem unsere Anschauungen stattfanden, sowie auch das lyr. Ich sich befindet, auch impliziert hier die Form uns die Erzählperspektive, in einem fremden Traum, doch fremd für wen ? und die Gesetze, die wir üblich anwenden ( Laub im Winter?) scheinen also nicht hinterfragbar zu sein, denn hier schwebt Traum !

 

Wenn gewünscht werde ich weiter machen !

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Es waehre mir eine Ehre wenn du weitermachen wuerdest.. aber deine Interpretation stellt mein Werk ja im Schatten. :wink: Ich bin jedesmahl mehr von dir beeindruckt.. (Ich wuenschte ich koennte so gute Interpretationen schreiben, haette vorallem in der Schule geholfen.. :mrgreen: )

Lg und danke fuer die muehe und bin sehr geert..

 

P.s du hast eigentlich alles sehr gut getroffen.. Es ist die Zeit des Umbrchs, veraenderung.. ein ewiger Kampf Leben gegen Tot, Licht gegen Finsterniss, Gut gegen boese. Nur Herbst passt nicht ganz, es ist eher was zwischen Winter und Fruhling, wobei der Winter noch nicht ganz weg ist, teils, bei Nacht, in den Schatten zuschlaegt... Doch wie der Unveraenderbahre Lauf der Dinge muss es nachgeben.. doch nicht ohne Kampf.. :mrgreen: naja.. oder sowas in der Art halt...

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Wieso? Also ich behaupte nicht dass es nicht so ist oder dass unrecht hast, aber

 

1. Das ganze muss befremdend sein, siehe 4 Zeile (S1). Es ist fremd.

2. Ich habe da eine aufzaehlung, sprich Erde, Himmel und das dazwischen, Licht. Und alles ist grau. Oede. Trist. Doch im Aufbruch besser zu werden.

 

Also wenn du einen verbesserungsvorschlag hast dann bin ich gerne bereit es mir nochmal zu ueberlegen...

 

Lg und danke fuers Komentieren

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