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Leuchten will ich, wie ein Stern!


Wunderkind

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Leuchten will ich, wie ein Stern!

gleißend hell und wunderbar!

für alle gern und Jahr um Jahr,

sichtbar fern und auch von nah'.

 

Denn nicht am Boden sein und dort zu kleben

ist meinem Geiste mir bestimmt!

der stolz sich will erheben,

über alles was ihn grimmt!

 

Und dieses sei ihm gern vergönnt,

denn alles Weben in Ergebenheit,

seine Schultern ihm nur krümmt,

und erst Größe ihm bereit'

die wahre Heiterkeit.

 

(Wunderkind)

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  • 3 Monate später...
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Erstmal, ein wunderschönes Gedicht hast du da geschrieben.

 

Nur ein paar kl. Änderungen würden dem Gedicht noch mehr Nachdruck verleihen.

 

Hier meine Vorschläge:

1. Strophe: perfekt

2. Strophe. "Denn nicht am Boden sein und dort zu kleben

ist meinem Geiste mir bestimmt!" es gefällt mir nicht; ...und dort zu kleben.

Das klingt zu primitiv und zieht das Gedicht sinnlich herunter, allerdings verstehe ich deine Aussage.

 

Viell. schreibst du es so: Denn nur am Boden sein,

ist meinem Geiste nicht bestimmt. Mit "Der" beginnend - Großbuchst. weiter.

 

3. Strophe: " und erst Größe ihm bereit'

die wahre Heiterkeit. "

 

Viell. so: und hält Größe ihm bereit,

die wahre Heiterkeit. Sehr, gut !!! Liebe Grüße von Schreibfee!!!!

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  • 3 Wochen später...

Hallo Wk

 

Mir scheint hier hat einer grosse Freude an Poesie, die wohl wichtigste Voraussetzung um einmal ein leuchtender Stern am Poeten- Himmel zu werden. Die Gedanken die (ich bin so frei und Duze) Du hier in Gedicht- Form dargestellt hast, gefallen. Wer will schon gern am Boden kleben, das ist dem Geiste, dem strebenden Geiste nicht genug. Im Gegenteil, es ist ihm eine Qual!

Es gibt sowas wie Versmetrik, diese kann frei sein oder bestimmten Regeln folgen. Da gibt es Jamben, Trochäen, Daktyle Flüsse etc bla bla etc, aber wichtiger ist das Gefühl und die Idee, oder das Bedürfnis und die Gelegenheit um schreiben zu können.

Das Weben in Ergebenheit, eine schöne Zeile, kann auch die Schultern stärken, der Gemeinschaft und der Heiterkeit förderlich sein. Wer sich unter dem Diktat moderner Ökonomie ständig die Schultern/den Rücken krümmt und nur noch ein Abdruck seines Geschäfts ist, der vergisst schnell Mensch zu sein. Mensch sein, dass sollte bzw könnte Heiterkeit sein.

Ich wünsche weiter viel Freude und Leichtigkeit beim dichten.

Brotherson

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