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Einsame Nacht


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Einsame Nacht

Ich laufe einsam, durch die kalte Nacht,

bewundere die Sternendecke und hab grad an dich gedacht,

ich vermisse deine Augen, deine Lippen, will dass ich dich wieder seh,

doch deine Liebe ist längst nur noch ein Klischee.

Ich blicke zurück in eine so schwerelose Zeit,

erinnere mich mit Freude daran, doch nun ist es vorbei.

Der Mond ist rund und scheint auf mich,

er will auch auf dich scheinen doch du stehst da nicht.

Die Nacht sie wird kälter, der Regen gefriert,

ich sehne mich nach Wärme, hab sie grad noch gespürt.

Hät ich die Chance noch einmal zu leben,

dann würde es für mich nur einen Sinn geben und zwar dich!

Ich sehe mich um, mit Verzweiflung im Blick,

suche dich voller Sehnsucht, denn ich will dich zurück.

Das Leben ohne dich ist wie die Nacht ohne Sterne,

Man schaut nach vorne doch blickt nur ins leere!

 

Die Nacht ist vorbei die Sonne erhellt den Tag,

einsam laufe ich weiter, spüre meines Herzens jeden Schlag.

Du warst mein Glück, meine Zukunft, ich liebte dich sehr

Und da du jetzt weg bist, fühl ich mich leer.

Du rennst davon, als wäre ich eine Gefahr,

Ich renn dir nicht hinterher, bleib lieber alleine da.

Dein Weg ist dein Ziel und ich bin der Stein,

ich halte dich auf, nein so darf es nicht sein.

Auch wenn ich dich vermiss das Leben ist nicht ewig,

drum geh du deinen und ich geh meinen Weg.

Mein Herz wird deinen Namen in Ewigkeit tragen,

Egal was du tust, es wird immer für dich schlagen.

Denn das Leben ohne dich, ist wie die Nacht ohne Sterne,

Man schaut zwar nach vorne doch blickt nur ins Leere.

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aktivste Mitglieder in diesem Thema

Hallo!

Das Gedicht finde ich total berührend!

Sehr gut gefällt mir die Metapher vom Mond, der "auch auf dich scheinen will".

Der Mond ist rund und scheint auf mich,

er will auch auf dich scheinen doch du stehst da nicht.

 

Hät ich die Chance noch einmal zu leben,

dann würde es für mich nur einen Sinn geben und zwar dich!

Diese Zeilen würde ich noch anders verpacken... Irgendwie kommt es nicht so ganz hin mit dem Takt bzw der Silbenanzahl. Außerdem kommt der Reim von "leben" und "geben" nicht wirklich zur Geltung.

Außer ich "spreche" das innerlich irgendwie im falschen Tempo, dann musst du mir das erklären.

 

Ganz besonders toll finde ich noch, dass du am Schluss nochmal diese Zeilen wiederholst:

Denn das Leben ohne dich, ist wie die Nacht ohne Sterne,

Man schaut zwar nach vorne doch blickt nur ins Leere.

! Es sind zwar die gleichen Wörter, dennoch sieht man die Veränderung: Beim ersten mal noch ohne das "denn" und mit Ausrufezeichen zur Verdeutlichung der Verzweiflung. Am Schluss nur noch die Erkenntnis: So ist es nunmal, und es ist schrecklich traurig, aber es lässt sich nichts mehr ändern.

 

MfG, ricarda

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Hallo loovy,

 

vielen Dank erstmal für die nette Beurteilung.

 

In dem Punkt

"Hät ich die Chance noch einmal zu leben,

dann würde es für mich nur einen Sinn geben und zwar dich! "

 

geb ich dir natürlich recht. Mir ist es bis jetzt noch nie so wirklich aufgefallen - aber ich denke hierfür gibt es ja solche Dichterforen.

Ich denke die zwei Zeilen müssten komplett raus - vielen dank für diesen Hinweis.

 

Das dir die Metapher mit dem Mond so gut gefällt freut mich sehr.

Für mich hat der Mond etwas sehr magisches. Deswegen habe ich auch den Mond, statt die Sonne gewählt.

Auserdem ist es die Nacht in der einem auffällt wie einsam man eigentlich ist.

 

Wie du vielleicht gemerkt hast ist der erste Abschnitt der Gedankengang in der Nacht

Und der 2. Abschnitt die Einsicht am Tag.

 

Jedenfalls danke für dein Feedback .

 

Und respekt für deine Auffassungsgabe mit 15 Jahren.

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Hallo Domy,

 

Ooh, ganz raus wäre aber schade... Klingen würde es aber.

Ich kenne das nur zu gut! Aber genau, dafür ist das hier ja da.

 

da kann ich dir mal wieder nur zustimmen.... ich finde den Mond einfach wunderschön. Die Sonne kannst du nicht mal richtig angucken weil sie dich blendet... Den Mond schon. Allerdings muss man bedenken, dass wir den Mond nur sehen, weil die Sonne ihn anstrahlt... Wie poetisch Das ist glaube ich sogar von einem Mitglied hier die Signatur. Aber ich schweife ab.

 

Es war kaum zu überlesen

Aber ich mache mir Sorgen um das "ich" in deinem Gedicht. Vielleicht stürzt ja alles wieder auf ihn ein sobald die Sonne untergeht...?

 

Viele Grüße! ricarda

 

 

Zu meinen 15 Jahren... Wenn mal viel gesehen hat und viell erlebt hat in seinem bisherigen Leben, egal wie kurz es nur war, dann spielen Zahlen vielleicht nicht mehr so eien große Rolle. :?

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hallo lovvy

 

mhh ... ja ich bin noch ein bisschen am überlegen ob ich es rausnehme oder nicht.

Schließlich verkörpert das Gedicht ja die Denkweise in dem Moment.

 

ja naja .. irgendwie finde ich hat der Mond trotzdem was was die Sonne nicht hat ..

 

 

Aber ich mache mir Sorgen um das "ich" in deinem Gedicht. Vielleicht stürzt ja alles wieder auf ihn ein sobald die Sonne untergeht...?

 

das ist ja der Ausdruck den ich verleihen will. Das das leben ein auf und ab ist... und das man viele Erkenntisse erhält und kaum dreht man sich um ist es schon wieder das gleiche ... neue liebe ... neue Verzweiflung... neue Hoffnung der Teufelskreis verstehst du?

 

 

zu deinen 15 Jahren: ich hab nie bezweifelt das man mit 15 nicht geistreich und weise sein kann. Ich bin selbst erst 18 - ich finde es nur bewundernswert, dass sich ein 15 Jähriges (Mädchen?) für so etwas interessiert - und nicht für wieviele Jungs sie an einem Tag um den Finger wickeln kann...

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Hallo nochmal

 

Ich würde es drin lassen! Du kannst ja den Reim von "leben" und "geben" behalten, und dann noch zwei Zeilen dazudichten, in denen es eben darum geht, was der Sinn ist ("du").

 

Auf jeden Fall Hast du dazu auch ein Gedicht? Ich würde es als erstes lesen :wink:

 

Jetzt verstehe ich es... Das hab ich zuerst gar nicht bemerkt :o Ich dachte wohl irgendwie "am Anfang die Verzweiflung - am Ende die Einsicht" und gut ist. In dem Punkt hab ich gar nicht weitergedacht. Ich weiß ja nicht ob das jetzt nur mir so geht, ich bin ja nicht gerade geschult im Gedichte beurteilen. Eventuell könntest du ja noch eine nächste Strophe beginnen (nur wenige Zeilen), etwas wie

"Doch geht die Sonne wieder unter

der Mond beherrscht die Welt erneut

Die langen Schatten werden dunkler

Das Licht ist weg, das mich erfreut'..."

..., damit man weiß, dass mit der Nacht auch alle negativen Gefühle wiederkommen.

Die Zeilen sind jetzt nur so aus dem Stehgreif. Ich vermute mal, es ist grundzätzlich falsch, einem fremden Gedicht etwas eigenes anhängen zu wollen, wahrscheinlich ist schon der Vorschlag allein komisch, aber wie gesagt, ich bin nicht gut hierdrin, es ist nur meine Meinung .

 

Ja, Mädchen stimmt - was ist mit dir? Das ist schön, dass manche Menschen auch noch andere Dinge in Mädchen und jungen Frauen sehen können als nur ein Sexsymbol... Die Welt in der wir leben zeigt wie ich finde deutlichst, worauf es bei einer weltlichen Frau ankommt. Und so ein Verhalten, wie du es beschreibst, finden die allermeisten dann toll... :(

Blöde Folgen für die, die auch noch was auf innere Schönheit geben.

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also erstmal finde ich den Vorschlag ziemlich gut ... Aber ich lass es denk ich so, denn beim Gedicht sollte es ja noch ein bisschen ums denken gehen, mal will ja den lesern nicht alles auf dem Silbertablett servieren.

 

Aber die Zeilen, die du spontan eben mal "aus dem Ärmel" geschüttelt hast, respekt. Passt wirklich zu meinem Gedicht.

Ich hab mit einer guten Freundin mal ein Projekt gemacht.

Wir haben uns ein Thema herausgesucht über das wir schreiben wollten - ganz banal ... liebeskummer.

Dann hab ich die ersten 2 Zeilen geschrieben ... sie die nächsten 2, dann wieder ich 2 und so weiter .

Könnt ich mir mit dir auch vorstellen, nachdem wir ja scheinbar auf gleicher Wellenlänge "surfen."

 

ja, ich wäre dann das "böse" geschlecht . - also männlich.

Ja ich verstehe auch nicht so ganz was daran toll sein soll. Manchmal füge ich mich dann doch eher dem Singleda sein - bevor ich mich auf "so etwas" einlasse.

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Das ist mal eine gute Einstellung

 

Das klingt ja interessant!! Ich hab nie mit jemandem Gedichte zusammengemixt... Würde ich aber gerne mal ausprobieren.

Aber du fängst an! Und wir wär's für den Anfang mit vier Zeilen? Das könnte ich glaube ich besser.

 

Oha, bad boy oder was 8-)

Sowas trifft man echt selten! Du wirst mir immer sympathischer :wink:

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