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der Sterne Last


ishuoris

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Aber die Lüfte

tragen schwer

an der Sterne Last

denn glänzten sie nicht uns Flüchtigen

und wärmten nicht mitunter kosmische Saiten unsere Herzen

wohin drückte uns dann die Schwere der Räume?

 

Und ahnungslos

doch von Raunen umgeben

wie leises Flüstern von vertrautem Munde

mir das schönste Schlaflied ist

wird meine Haut zu Ohren

und Geister drängen an mein Herz

die verwehte Zeiten der Vergessenheit entreißen

oder sind die alten Zeiten

nur andere Facetten des gleichen Scheins?

Und wir alle Marionetten

im Hauch der Schöpfung

oder ihr Ziel?

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Das Gedicht leitet ein mit einer Aber - Funktion, die meist Verwendung findet um einen gegensätzlichen Sinninhalt zum Vorherigen zu erzeugen.Die folgendes tragende Wörter sind: - Lüfte, Sterne Last. im Zusammenhang gebunden an - tragen schwer. Die Lüfte sind hier auch Überbringer, mühselig, beschwerlich sind sie gekettet, wohl auch „verdammt“, bestraft – der Sterne Last zu tragen. Uns ist noch kein Faden ausgelegt, in wie weit wir diese Begriffe, letztendlich einem Sinn, Logik, Vernunft beigeben können. Ist der letztendliche Schluss, das dieses - tragen schwer, nach dem Begriff S e h n s u c h t ausgelegt ist ???

Die 4 Zeile beschließt, schlussfolgert im Wort– denn. „denn“ glänzten sie nicht uns Flüchtigen, Augenmerk fällt sofort auf die Übernahme der Funktion des Lesers, wie auch eine Verbrüderung mit der Menschheit. Uns wird auf unsere Hingegebenheit suggeriert – die Sterne glänzen, wie im Anschluss 4. Z, die Sterne wärmen, die 4 Zeile schließ auch mehr Atem ein, hier sind mehrere Knoten gewoben. - wärmten nicht mitunter kosmische Saiten unsere Herzen. Die Sterne wärmen nicht ausschließlich, sondern mitunter. Plötzlich - Saiten ja, kosmische Saiten, dann wieder die Verbrüderung unserer Herzen. Also hier wird durch unser Dazu – Denken klar. Wir sind Flüchtige, etwa wie ein Duft sich verflüchtigt, uns ist gegeben die Schönheit der Sterne zu schauen, - sie glänzen, und sie wärmen, unter anderem, die kosmischen Saiten unsere Herzen. Was letzendlich unsere Saiten im Herzen sind und ob die Mozart oder Madonna spielen … ? Kosmische aber Endliche ? Saiten – wärmen ! Und w i e s o Präteritum ? Die nächste St. plötzlich im Präsens ???

 

MIR ist das zu verwirrend.

 

Wenn man es ließt, wie man ein Lied hört, kann man dem viel abgewinnen, doch auf sprachlicher Ebene – Disharmonie.

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Die Schoepfung kommt hier sehr untypisch fuer sie isoliert vor. Im Auge des Betrachters mischt sich die Kunst mit der Wissenschaft. Aber das auch nur um einen Schlußeffekt stilistisch so zu ueberzeichnen wie die vorhergehenden Zeilen mal vertraut mal befremdet mit dem Titel umgehen. Dieser Vergleich mag hinken, aber nur wenn dieses Werk versucht kosmische Schwere mit unseren Problemen der Arterhaltung gleichzusetzen. usw usf

 

LG RS

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Ich habe lange nachgedacht, ob ich es auseinander nehme, wie oben,

das Ding ist, ja, das es Funktioniert, wie in Deinem Kommentar ersichtlich

aber nicht auf allen Ebenen. Denn es schließt ein und aus, ohne Bewusstsein

für das - wohin es sich öffnet. Also auf der sprachlich - gedanklichen Ebene hinkt es gewaltig.

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Danke euch beiden für aufmerksames Lesen und für mich spannende Interpretationen. Offensichtlich hinkt sprachliche Umsetzung dem Empfinden hinterher und vermittelt wenig, verwirrt.

Versuche einen Faden zu geben: Nächte unter schweren Bedingungen, Schwere der Lüfte, Räume (Außen-, Innen-), umgeben von Unfassbarem, von Energien, die stützen und stürzen, … Sehnsucht, Hoffnung an die Sterne richten, Halt suchen, Last und Verantwortung weitergeben, Urheimat, Sternengesang, Licht und die Möglichkeit (4. und 5. Z.) sich eigenen Glauben zu schöpfen und daraus Kraft zu beziehen, fern anerkannter Glaubenssysteme und der Wissenschaft, im kosmischen Schwingen mitschwingen und Herz aus Kälteklammer befreien … nichts wissend, doch ahnend, alles für möglich haltend, feinstoffliches Raunen, nicht mit groben Sinnen wahrnehmbar, spendet Trost und Schlaf, Schwingungen am Körper vernommen –welche Geister/sind´s Engel? hilfreiche Ahnen? wohlwollende Energien? … gibt es Zeitchronologie und Transparenz? können alte Zeiten Rollen Geschichten bei uns anklopfen? sind wir Marionetten an Eigenschöpfungsfäden? unser Selbst das Ziel entblättert von Schein und Trug? Und die „Gewissheit“ der „Freiheit des Glaubens“ und des dem wohltuenden eigenentsprungenen Glauben innewohnenden Heilungspotentials? Und gleichzeitig die Gewissheit“, dass alles Fantasterei … So sind für mich Wechsel der Zeitformen gerechtfertigt, weil Möglichkeit und Realität parallel oder identisch …usw.

Naja, keine Ahnung, ob jetzt mehr rüberkommt. aber ein Gedicht das einer Menge an Worten bedarf, transportiert wohl nicht genug.

Oder hab ich das Auseinandernehmen falsch verstanden und es war mehr vernichtendendes Urteil als Frage?

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