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Zuwortmeldungen


rupert.lenz

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Zuwortmeldungen

 

( 1 ) Aus der Versenkung zurück

 

Manchmal noch

meldet sich jemand zu Wort

von dem man lange

nichts gehört hat.

„Wo war er denn ?

Was macht er denn jetzt ?“

fragt man sich dann,

und liest es durch

oder hört es sich an.

 

Manchmal jedoch

wenn sich so jemand zu Wort meldet

hätte man doch lieber

was anderes von ihm gehört.

„Warum denn nur ?

Was ist mit dem passiert ?“

denkt man sich dann,

und freut sich doch zunehmend über jene,

von denen man nichts mehr hört.

 

( 2 ) Anwesend*

 

Als Schüler

war ich

derart

unbeteiligt

am Unterricht,

dass ich mich

so gut wie

nie

zu Wort meldete.

Ich dachte,

es würde genügen,

anwesend

zu sein,

um wirklich

etwas

zu lernen.

Ich war also

anwesend,

aber

mein Arm

blieb unten,

denn andere Anwesende,

deren Arme

oft und schnell nach

oben gingen,

hatten ja

viel dringlicher

als ich

etwas

zu sagen.

Ich hörte zu,

meistens,

schließlich wurde ja eine

ganze Menge

geredet,

sah aber keine

Not,

in das Geschehen

aktiv

einzugreifen.

Eine Lehrerin

meinte deshalb gar,

ich sei

verhaltensgestört.

Dies sollte

in einem

Gespräch

erörtert werden,

zu dem

meine Eltern

extra

in die Schule

gebeten wurden.

Die Lehrerin selbst

war dabei

nicht anwesend

und wollte auch

anonym

bleiben.

Aber ich

war

anwesend.

Als ich ihren Namen nannte,

um sie der

Anonymität

zu

entreißen,

weil ich mich genötigt sah,

aktiv

in das Geschehen

einzugreifen,

war man

überrascht.

Diese

Zuwortmeldung

hatte

niemand

von mir

erwartet.

 

( 3 ) Ein treffsicherer Kommentar

 

Bei einer Podiumsdiskussion,

in der namhafte Fachleute

über die Zukunft der Menschheit

und im Besonderen

des eigenen Landes

diskutierten,

musste eine junge Mutter

mit ihrem Baby

den Saal verlassen,

weil das Kind

unablässig

geschrieen hat

wie am Spieß

und sich einfach

nicht

hat beruhigen lassen.

 

( 4 ) Der Rat eines Freundes

 

„Kein einziges Wort“,

erzählte der Entertainer,

der es gewohnt war,

vor großem Publikum zu stehen

und da seine Späße zu machen,

einem seiner engeren Freunde,

„kein einziges Wort fällt mir manchmal noch ein,

wenn ich mit ihr zusammen bin.

Ich könnte ja mein ganzes Repertoire

an pointierten Anekdoten und

erprobten Witzen vor ihr abspulen,

aber käme mir dabei saublöd vor.

Immer würde ich mich fragen,

ob sie’s nicht schon vom Fernsehen

oder von einer meiner Liveshows her kennt.

So was ist mir noch nie passiert.

Mir fällt dann einfach nichts mehr ein,

und sie sagt auch nicht viel.

Dann sitzen wir da und schweigen.

Man kann die Uhr dazu ticken hören.

Ganze Abende kann ich mit ihr verbringen,

und hinterher sagt sie,

dass sie es sich –

nach einiger Zeit mit mir –

gar nicht mehr vorstellen kann,

wie ich da auf der Bühne stehe und

ganze Massen unterhalte nur,

in dem ich rede.“

 

„Wie lange seid ihr schon zusammen ?“

fragte ihn der Freund.

 

„Nun, es wird jetzt bald ein Jahr sein,

aber ich bin immer noch genauso

schüchtern und unbeholfen wie am Anfang.

Ich meine... sie sieht fantastisch aus,

da kann einem natürlich die Spucke wegbleiben,

aber ob das für ne Beziehung ausreicht ?

Ich frag mich schon, ob ich der Richtige bin.

Wenn wir so dasitzen komm ich ins Grübeln.

Was sie wohl denkt, über mich denkt,

wie sie sich fühlt mit mir,

vor allem, wenn wir ausgehen und dann

um uns rum irgendwelche Leute sind...

manchmal hab ich gar keine Ahnung mehr,

aber wenn sie nichts sagt,

trau ich mich gar nicht, danach zu fragen.

Einmal hab ich’s gemacht, da meinte sie nur,

dass ich nicht so viel denken soll,

es wäre alles in Ordnung !

Aber das dann glauben...

Du, wenn mich dann jemand erkennt und ich

soll ein Autogramm geben, bin ich schon richtig

froh, und Du weißt ja, wie sehr mir das

eigentlich auf die Nerven geht.

Es kommt jetzt immer öfter vor, dass ich schon

inständigst darauf hoffe, es möge

jetzt endlich einer kommen und uns um

Entschuldigung bitten für die Störung !

Das ist doch nicht normal.

Es scheint ihr auch völlig egal zu sein, was ich anziehe.

Nie sagt sie: nimm doch den Sakko von letztem Wochenende

Oder warum schon wieder diese Hose, sie steht Dir nicht...

sie scheint auch sämtliche Aftershaves okay zu finden, die

ich inzwischen ausprobiert habe, nie redet sie darüber,

kein Lob, keine Kritik, ich soll wahrscheinlich immer glauben,

dass alles in Ordnung ist, und ich werd dabei noch verrückt.

Ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll.

Auch nicht, was ich von ihr denken soll.

So verhalten sich doch höchstens Animierdamen...

vom Escortservice... die zupfen einem ja auch nicht im

Gesicht rum, wenn die Rasur mal schnell gehen musste.

Nichts dergleichen tut auch sie. Sie ist so anders als die

anderen und dann fällt mir erst Recht nichts mehr ein.

Ob sie mal im Gewerbe tätig war ?

Aber dafür ist sie dann doch wieder zu zurückhaltend.

Mir wär’s ja egal, Hauptsache, sie liebt mich, aber tut sie’s

denn wirklich ? Wenn ich nicht selber, in ihrer Gegenwart,

genauso inaktiv wäre, Du, ich würd sie ja fragen,

ob sie eigentlich lebt. Aber das käme ja

zu einhundert Prozent wieder zum Absender zurück...

das kann ich auch nicht bringen. Verstehst Du mich ?

Ich sollte wahrscheinlich Schluss machen,

aber da sind diese Gefühle... und dann hoff ich natürlich

wieder, dass nicht sie es ist, die Schluss macht...

aber ich spüre, ich komm langsam an den Punkt,

wo ich echt nicht mehr kann.“

 

„Und sonst ? Du weißt schon... sonst...“

 

„Sonst ? Ist nie besser gelaufen, das

schwör ich Dir“ antwortete der Entertainer.

 

„Dann heirate sie“,

sagte sein Freund,

„mach ihr endlich einen Antrag !“

 

( 5 ) Die Jubiläumsfeier

 

Die ganze Familie war anwesend.

Die Jubilarin saß am oberen Ende des Tisches,

an dem all ihre Söhne und Töchter

mit ihren Ehefrauen und Gatten

und allen Enkeln und Urenkeln

sich versammelt hatten.

Man reichte wahlweise

Rotwein oder Weißwein

zum tranchierten Braten mit Beilagen,

die Kinder bekamen Cola oder Limonade zu trinken,

je nach Alter, Wunsch und Geschmack.

Auf dem großen Tisch

standen Kerzen,

die trotz dem elektrischen Licht,

das den Saal erhellte,

alle angezündet wurden,

und direkt vor der Jubilarin

waren üppige Gedecke aus Blumen

ausgebreitet,

die anderen Geschenke

befanden sich auf einem

kleinen, runden Tisch

daneben.

Ein Alleinunterhalter, der am Abend

zum Tanz aufspielen sollte,

baute gerade seine Anlage auf

und testete das Mikrofon.

Alle

schienen zufrieden,

es sollte ja auch

das allerletzte Mal sein,

dass man derart vollzählig

ein solches Fest zusammen begehen konnte,

das Essen

und der Wein

schmeckten vorzüglich,

und es gab für niemanden einen Grund,

sich über irgendetwas zu beschweren.

Die alte Dame,

deretwegen man sich zusammengefunden hatte,

stand – für alle unerwartet – auf,

als sie begriff,

dass so ein Mikrofon

nicht nur dazu taugt,

fröhlichen Gesang oder ähnliches

für alle

laut hörbar

zu machen.

Einer ihrer Söhne,

überrascht vom Begehren der Mutter,

nahm sie am Arm,

um sie zur Toilette zu führen,

weil er dachte,

sie wäre aus diesem Grunde

aufgestanden.

Sie zog aber,

mit all ihrer Kraft,

in Richtung Alleinunterhalter,

und er musste sie gehen lassen.

Der Musiker begriff,

dass die Jubilarin

mit seinem Mikrofon eine Rede halten

wollte, und gab es ihr unaufgefordert in die Hand.

 

„Meine lieben Kinder“

setzte die Jubilarin an,

laut hörbar,

sodass die Köpfe aller anwesenden Erwachsenen

sich automatisch zu ihr drehten:

„schön, dass wir noch ein Mal alle zusammen

gekommen sind, um miteinander dieses Fest

zu feiern. Ich selbst hatte ja nicht erwartet,

so viele Jahre nach dem Tod eures Vaters,

Großvaters und Urgroßvaters,

noch immer hier bei euch zu sein.

Der liebe Gott hat mich außerdem mit einer

großen Gesundheit gesegnet,

und so kann ich bei klarem Verstand

die Gelegenheit nutzen,

als Hauptperson, Anlass und

Ausrichterin

dieser Festlichkeit,

ein paar Worte an euch zu richten.

Ich danke euch.

Ich bin mir sicher, dass

ich mein hohes Alter und die Gesundheit

auch der Tatsache zu verdanken habe,

dass jeder von euch

sich um sein eigenes Leben kümmert

und ich,

abgesehen von solchen Festen,

meine Ruhe habe,

in der ich tun und lassen kann,

was ich will.

Alle Versuche,

mich ins Altersheim zu stecken,

sind gescheitert,

weil ich ja noch immer bei Verstande bin,

und mir mein Gatte

ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat,

über das ich frei verfüge,

da auch alle Versuche,

mich entmündigen zu lassen,

im Sande verlaufen sollten.

Natürlich sollt ihr trotzdem –

nach meinem Ableben allerdings erst,

darauf bitte ich dann doch, zu warten –

alle eure Anteile an dem Geld bekommen,

denn die habe ich nämlich die ganzen Jahre

unangetastet gelassen,

so,

wie es mein seliger Mann gewünscht hat.

Meine Reisen

und

kulturellen Vergnügungen,

die ich alle

gottlob

ohne euch habe

genießen

können,

habe ich nämlich aus

eigener Tasche

finanziert,

damit euch

bloß nichts entgeht

vom üppigen Geldsegen,

den ihr eurem verstorbenen Vater und Großvater

zu verdanken habt.

Ich habe mir vor ein paar Jahren

davon lediglich die Summe genommen,

die ich gebraucht habe,

um meine Pläne

in die Tat umzusetzen.

Bisher

habt ihr ja nichts davon gewusst,

aber ich bin

ganz nach dem Vorbild meines Mannes

selbst

als Unternehmerin tätig geworden.

Ihr habt nichts davon gewusst,

weil

Diskretion

ein wichtiger Bestandteil

des Gewerbes ist,

in dem

ich

mein eigenes Geld verdienen wollte.

Wenn ich mich richtig erinnere,

dann haben mein seliger Mann und ich ja

all unsere Kinder

nicht im Unklaren gelassen

über die wichtigen Fragen

des menschlichen Lebens.

Ich brauche also

niemandem zu erklären,

welche Bedürfnisse

im Menschen

naturgegeben

existieren,

so dass eigentlich immer

eine Möglichkeit vorhanden ist,

anhand akuter Bedürfnisse,

die befriedigt werden wollen,

die Portokasse aufzufüllen.

Ich selbst

hatte ja leider schon ein Alter erreicht,

in dem es schwierig wird,

den eigenen Körper

dafür zur Verfügung zu stellen,

aber ich habe meinen Anteil am Erbe

sozusagen als Teilhaberin

mit hoher Rendite

in ein Unternehmen investiert,

in dem jüngere Frauen aus freiem Willen

für die Befriedigung

natürlichster, männlicher Bedürfnisse

zur Verfügung stehen.

Wenn ihr es wünscht,

dann werde ich das,

was nach meinem Tode

von dieser Rendite übrig ist,

auch noch

anteilsgemäß zu Eurem Erbe

hinzufügen,

ich wünsche aber ausdrücklich,

das ihr dann

eure Kinder

ebenfalls nicht im Unklaren darüber lasst,

wie das Geld verdient wurde,

mit dem ich auch heute

das große Fest

für die ganze Familie

aus eigener Tasche bezahle,

da von euch

ja niemand auf den Gedanken kam,

es für die Jubilarin auszurichten.

Ich gehe davon aus,

dass euch da keinerlei

Schamgefühl

im Wege steht,

und wünsche euch allen

noch einen wunderbaren Abend.“

 

Nachdem die Jubilarin ihre Rede beendet hatte,

führte der Sohn,

der sie ursprünglich zur Toilette hatte begleiten wollen,

seine Mutter wieder an den oberen Platz des Tisches zurück.

„Das war doch nicht Dein Ernst, Mutter !“ sagte er.

„Natürlich nicht“, antwortete sie.

„Aber dies ist mein Fest,

und ich wollte dabei auch meinen Spaß haben !“

Diese Antwort machte den Sohn nicht glücklicher.

Die Jubilarin, die das natürlich bemerkte, lächelte nur.

Sie hatte wirklich nur einen Spaß gemacht,

und wusste genau, woran ihr Sohn dachte.

Die anderen sollte er ja noch im Laufe des Abends darüber aufklären.

Oder hinterher.

Es war ihr egal.

Jahrelang hatte sie geschwiegen und gute Mine zum bösen Spiel gemacht.

Nun aber hatte ihr der Hausarzt nur noch wenige Wochen prophezeit,

denn sie hatte ein Lungenödem.

Die ihr noch verbleibende Zeit wollte sie genießen,

so wie sie, ganz nach Art ihrer Familie, das Leben zu genießen gelernt hatte.

„Es ist eine Kunst, es nicht zu verlernen, wenn man in eine reiche Familie

einheiratet“, beliebte sie oft, zu sich selbst zu sagen.

Der Alleinunterhalter beeilte sich,

mit seinem Programm zu beginnen,

und die gedrückte Stimmung, die im Laufe der Rede

über die Festgesellschaft gekommen war,

sollte sich tatsächlich im Lauf des Abends wieder geben.

Der Braten und der Wein schmeckten ja auch wirklich vorzüglich,

auch der Alleinunterhalter war sein Geld wert gewesen.

Außerdem waren ja noch die kleineren Kinder da, die kein Wort verstanden hatten,

und völlig unbeschwert miteinander spielten, bis sie dafür zu müde waren.

Die Jubilarin hatte extra an sie gedacht, denn so behutsam hatte sie

Ihre Worte nie zuvor gewählt, und auch hinterher nicht mehr.

 

Anmerkung:

*Autobiographisch.

Der „ganze Rest“ ( 3 – 5 ) ist natürlich frei erfunden,

könnte sich wohl aber trotzdem so ereignet haben.

Rupert 28./29.3.2011

( Hierzu eine letzte Zuwortmeldung, imaginär:

„So was schreibt man wohl, wenn man Zahnweh hat“ ).

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Gast (Corazon De Piedra)

Ach Gott Rupert,

 

warum um alles in der Welt hast du denn nur diese grafische Form gewählt?

Du verschandelst einen hochwertigen Text indem du ihn in eine Form presst, die überhaupt nicht zu ihm passt.

Das könnte so ein interessanter Artikel sein, mehrere, und was machst du?

Gibst ihm aus unerklärlichen Gründen eine Form, die das Lesen eines zusammenhängenden Textes praktisch unmöglich macht.

Warum denn nur?

Das macht mich richtig traurig, so ein hochinteressanter, aussagefähiger Text, der einen berührt, der einem nahegeht und dann diese Form.

Denk' doch noch mal darüber nach, ich bin fast verzweifelt beim Lesen. Nein, ich bin verzweifelt!

 

Corazon

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...liebe Corazon,

die Form ist gemein,

zumindest bei 2, 4 & 5.

Wenn es Dir nichts ausmacht

- und Du mal die Zeit dafür übrig hast -

wie wär's, wenn Du es in die Form bringst,

die Dir gefällt ?

Es wäre mir eine Ehre, sie dann

- zugunsten der Leser -

zu übernehmen.

Die Frage, warum ich so gemein war/bin,

ist nämlich ganz einfach damit beantwortet,

dass dies die Form ist,

die mir gefällt.

Ich wollte damit einzelne Satzstellen

und manchmal eben auch Worte

besonders herausheben,

um sie zu unterstreichen.

That's all.

Zum Verzweifeln bringen wollte ich niemanden,

also sorry,

ich war eindeutig zu egoistisch in meiner Wahl,

weil ich dabei gar nicht dran gedacht hatte,

was für eine Mühe es machen könnte,

das Ding zu lesen.

Nun aber ist es so.

Ich erlaube Dir,

die Form zu verändern,

weil ich überhaupt keine Lust mehr habe,

selber noch weiter dran rumzuwerkeln.

Mit Bitte um Verständnis

und vorauseilendem Dank

 

Der aus der Form geratene

Rupert

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Gast (Corazon De Piedra)
Die Frage, warum ich so gemein war/bin,

ist nämlich ganz einfach damit beantwortet,

dass dies die Form ist,

die mir gefällt.

 

Aber dann passt es doch.

Wenn es dir so gefällt, dann ist das doch wichtiger als die Frage, ob es irgendeinem Leser gefällt.

Du solltest es dann so lassen.

 

wie wär's, wenn Du es in die Form bringst,

die Dir gefällt ?

Es wäre mir eine Ehre, sie dann

- zugunsten der Leser -

zu übernehmen.

 

So funktioniert das nicht. Ich kann dir gerne mal zeigen, wie ich es geschrieben hätte (heute Nacht allerdings nicht mehr).

Aber du solltest das dann auf keinen Fall zugunsten der Leser übernehmen. Es müsste dir besser gefallen.

Nur dir. Nur so funktioniert das.

 

Corazon

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Die Frage, warum ich so gemein war/bin,

ist nämlich ganz einfach damit beantwortet,

dass dies die Form ist,

die mir gefällt.

 

Aber dann passt es doch.

Wenn es dir so gefällt, dann ist das doch wichtiger als die Frage, ob es irgendeinem Leser gefällt.

Du solltest es dann so lassen.

 

Hm, vielleicht ist es mir bei einem Text, der sowieso die Form eines Gedichtes verlässt,

gar nicht so wichtig. Ich schreibe nicht so oft Prosa-Texte,

höchstens in Briefen, und bin da deswegen doch sehr offen für alles,

was es für die Leser angenehmer macht.

 

wie wär's, wenn Du es in die Form bringst,

die Dir gefällt ?

Es wäre mir eine Ehre, sie dann

- zugunsten der Leser -

zu übernehmen.

 

So funktioniert das nicht. Ich kann dir gerne mal zeigen, wie ich es geschrieben hätte (heute Nacht allerdings nicht mehr).

Aber du solltest das dann auf keinen Fall zugunsten der Leser übernehmen. Es müsste dir besser gefallen.

Nur dir. Nur so funktioniert das.

 

Corazon

 

Ich weiß nicht, ob ich sooo wichtig bin,

nur weil ausgerechnet ich das geschrieben habe.

Vielleicht aber sollte ich mich so wichtig nehmen ?

 

Lass Dir Zeit mit Deiner Version,

ich freue mich darauf.

 

"Alles geht"... zumindest in der Kunst... wieso sollte es also nicht funktionieren,

wenn es Dir damit gelingen sollte, dass ich es wenigstens "gleichgut" finde ?

Genau dieses Vertrauen habe ich !

 

An meinen Liedern aber pfusche nur ich selbst rum... :wink:

naja, sie scheinen mir eben doch wichtiger zu sein als die Lyrik.

Trotzdem verstehe ich mich auch immernoch als eine Art Dienstleister...

Unterhalter gar...

 

LG aus den niederen Abgründen des trivialen Showbiz

Rupert

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