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Gar kein Träumer


rupert.lenz

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Gar kein Träumer

 

Dass ich gar kein Träumer bin

können viele nicht verstehen

weil man mich für einen hält

wenn meine Lieder schön erklingen.

Die Harmonie geht oft dahin

kann man mir erst ins Innere sehen,

ich lebe auch in dieser Welt

und mit unangenehmen Dingen.

So bleibt mir keine Utopie,

auch von Romantik sind’s nur Reste,

jedoch gebrochen und vielleicht

schon aufgegeben für das Jetzt,

ich hab' zwar meine Fantasie

und will noch glauben an das Beste,

doch das ist lang noch nicht erreicht

und man wird gern dafür verletzt.

 

Dass ich gar kein Träumer bin

wollen viele gar nicht glauben

bis sie’s, weil sie’s wissen wollen,

in aller Deutlichkeit verspüren.

Sie denken ich seh' gar nicht hin

und sie missbrauchen das Vertrauen,

weil die Sensiblen schwach sein sollen

und sie die Schwachen gern verführen !

Sie beuten Ideale aus

und lehren, sich davon zu trennen,

indem sie zeigen, wie man’s macht

und wer nicht mitmacht, der bleibt dumm,

doch immer kommt dabei heraus,

dass sie mich nicht bezwingen können,

im Spiegel ihrer Niedertracht

seh'n sie: Es geht auch andersrum...

 

...und dass ich gar kein Träumer bin.

Ja, dass die Träume, die sie meinen

nur ihre eig'nen Ängste war'n,

geschützt von einer Illusion

und Widerspruch macht keinen Sinn.

Der, den sie sich zusammenreimen

den können sie sich auch noch spar'n,

das ist der Übeltäter Lohn,

die tatsächlich Träumer sind,

auch wenn sie sich ja nie so nennen,

es sollen ja die anderen sein,

Realität sind immer sie...

weil’s sie ja ist, die stets gewinnt.

Das meinten sie ja, zu erkennen,

dann bricht sie über ihnen ein

und neu ersteht die Harmonie.

 

Dass ich gar kein Träumer bin

liegt wohl zuerst an meinem Glauben,

und der bestätigt sich von selbst,

so ist die Wirklichkeit mir gut.

Die Illusionen geh'n dahin,

man muss sie mir nicht extra rauben.

Wenn du im Lügen dir gefällst,

dann sei halt vor mir auf der Hut,

denn ich bin wach und bleibe es.

Wer friedlich träumen will, soll träumen,

doch wer die Harmonie zerstört,

der will nichts anderes als Krieg.

Den gibt’s dann bis auf weiteres,

denn ich werd' meinen Platz nicht räumen,

wer auf die gold'ne Regel hört,

nur dem allein gehört der Sieg.

 

Dass ich gar kein Träumer bin

können viele nicht verstehen

weil man mich für einen hält

wenn meine Lieder schön erklingen.

Die Harmonie geht oft dahin

kann man mir erst ins Innere sehen,

ich lebe auch in dieser Welt

und mit unangenehmen Dingen.

So blieb mir keine Utopie

auch von Romantik sind’s nur Reste,

jedoch gebrochen und vielleicht

bin ich ein viel zu harter Mann,

doch ich hab' meine Fantasie

und kann noch glauben an das Beste.

Ist auch der Weg nicht immer leicht,

ich komm' am Ziel ganz sicher an.

 

Rupert 2.April 2011

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