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gefährliche Mischexperimente


Timo

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gefährliche Mischexperimente in Abwesenheit des Chemielehrers

 

Ich, reaktiviert an der Zone: -

mystische Überlegenheit vor der Chemie.

Die Gewissheit, dass du auch ich bin

in / von einem, sich stetig neu erfindenden, Meisterwerk entfaltet,

(meine Gedanken, blaue auf grünen Molekülen

mit dem Ergebnis: Limonade auf deinen Lippen)

unter aller Zeit sind wir ein Rund wie Welt,

(wir zwingen die Stunden zur Diät

von ihrem üblichen Dunkel, wir heben sie auf und schauen -)

ein Spielball, rotierend auf dem Nagel mitten trister Ewigkeit.

(wie gleichgültig Götter sein mögen, sie neiden uns

um unsere Sekunden, - die Gelenkigkeit unseres Sterbens)

Wir, - diesem Finstren / Umzäunung vor endgültigem Leuchten,

zwei geöffnete Briefe,

Einkaufslisten für das, was alle Namen überwunden hat,

(1. : unbedingt, mehr Herzenstiefe,

heute oberes Regal, etwa 12 h Mittagszeit,

Etikett: Poesie, gleich neben den Tagessorgen)

rücke näher, (heißt: perl doch endlich ab von der Statue der Aphrodite)

näher nach innen, und / erst von da an - himmelwärts,

am Tisch auch Philosophien über das Himmelswattebällchenweiß,

im Keller lüften wir durch Berührung,

(mein Bewusstsein weitet sein Index der Gefühle)

Unsere Handschriften, -

der Ausgleich zweier verschiedener Lösungen unterm

Gesetz der Liebe.

(unbedingt, mehr Herzenstiefe)

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Was haeltst du denn selber davon? Findet die Tiefe im Leser statt weil sie am Ende noch einmal wörtlich erwähnt wird? Haben wir es hier etwa mit einem deutlichen Hinweis zu tun? Sind wir aber nicht alle Teil einer Einkaufsliste und eines Gefühlsindexes? Somit kann mann den Diätplan von Kronos ja auch nur kopieren und nie erreichen. Wozu ist das dann alles so detailverliebt?

Ich lasse in meinen Gedichten immer mehr los und versuche zu sehen was nicht verschwindet sondern sich trotzdem noch verfaengt. Sich zu lösen ist wahrscheinlich nicht ohne Grund doppeldeutig und in deinem speziellen Chemierahmen sogar schoen getroffen. Es war meines Erachtens die Quintessenz hier den Aufbau unseres Gesellschaftsperiodensystems in die humane Ebene zu ziehen.

 

Also Szenenapplaus faellt aus aber Zugabe kann man ja nicht verlangen sondern nur erbitten, gell?

 

LG RS

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Mußt du denn immer so schwierig schreiben? Das machst du sicher nur das man deine Texte immer und immer wider liest, bis man sie versteht :wink:

Mir geht es jedenfalls so, ich bin so fasziniert von deiner Schreibweise, das ich deine Werke so oft lesen muß bis ich sie zumindest am Ansatz begreife. Ohne Vokalchemists Kommi, wäre mir das hier aber nicht gelungen, egal mir gefällt es auch wenn ichs nicht verstehe.

Alles Liebe

Angel

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Naja, dass Volkachemist was von Chemie versteht ist ja keine Kunst :mrgreen:

 

Aber mal im ernst.

Ueber die Tiefe deiner Werke will ich hier nicht diskutieren, das steht schon lange auser Frage.

Doch hier verlierst du das Gedicht etwas zu sehr im Zweck. Die Freiheit ist ein gutes Mittel doch nur wenn man die Freiheit selbst kontroliert. Ohne Kontrolle ist Freiheit ein Fluss des Chaos und Chaos ist zwar die Quelle alles Kuenstlerischem, doch nur wenn man daraus "angelt", nicht sich selbst darin tauft.

 

Du solltest nicht zu sehr auf das hoeren was ich hier schreibe, da du dich selbt in diesem Fluss finden musst, (vil. hast du es ja schon und ich sehe es nicht, vielleicht brauch ich noch der sprung) ich wollte nur meine Meinung loswerden.

 

Deine Gedchte sind wie Gemaelde die man von der Ferne betrachten muss. Vielleicht faellt mir nur der Abstand.

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  • 2 Wochen später...

Hallo Timo,

 

das Gedicht hat mir sehr gut gefallen, es hat was... Es steigen viele Bilder auf, Assoziationen, man möchte sich hinsetzen und alles aufschreiben, solange es noch da ist, aber es verfliegt so schnell...

 

Respekt! Ich glaube, ich könnte nie so schreiben!

 

Alles Liebe,

Freyja

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