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Der stille Fluss - Gedicht - Florian Albrecht


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Der stille Fluss

 

Vom Leben durchtränkt

Der nasse, schwache Lappen MENSCH

Zahllose Wunden, eitrig offen

Ohne Hoffen auf Heilung in diesen Tagen

 

Wo stille Flüsse Gedanken bahnen

Ein Leben voller Qualen

Tausend Blicke der grauen Masse

Widerstehen um den eigenen Weg zu gehen

 

Blut giftet, Herz driftet

Ab ins kalte Grab mit

Glassarg, dass jeder sehen

was Liebe anrichten kann

 

Lustgärten sind verdorrt

Efeu fällt wie kranker Regen

Es ist Herbst eingekehrt in den Landen,

die vor dem Horizont stehen

 

Der stille Fluss aus vergangenen Tagen

lässt verzagen mein klammes Herz

Die Stunden der Verzweiflung

töten Willen, nähren Schmerz

 

Neues Licht ist irgendwo,

doch der hellsten Stunde

steht die Dunkelheit bevor

Im kalten Tränenregen

wo ich einst

mich selbst an dich verlor

 

Blut giftet, Herz driftet

Ab in Horizontweiten

Wir gleiten auf schwarzen Schwingen

Um verbrannt im Meer zu ertrinken

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