Zum Inhalt springen

Erfahrungen eines Sufis ...


Empfohlene Beiträge

... der wieder zum Jüngling wurde

 

 

Alle sagten es sei unmöglich,

bis welche kamen die das nicht wußten

und es in morgendlicher Stille

einfach geschehen ließen,

für einen kurzen Augenblick

 

innehalten,

loslassen,

nieder sinken,

als Namenlose

eine gleichermaßen

namenlose Wirklichkeit

spontan anerkennen

 

Eine weitere Kostprobe dieser Art von Meditation,

die neben den tausend Namen schließlich auch das gefühlte Alter

des Menschen als individuelles Konstrukt erkennen und

in gewisser Weise schwinden läßt, folgt im Anschluß

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 2
  • Erstellt
  • Letzter Kommentar

aktivste Mitglieder in diesem Thema

aktivste Mitglieder in diesem Thema

...

tiefes Meditieren,

ganz gleich ob (akustisch) still,

als Gesang oder in Bewegung,

egal zu welcher Tageszeit,

kann nämlich bedeuten,

seine Illusion vom EGO, jenem

stets planenden, urteilenden, mitunter

aus purem Stolz konstruierten Bündel

voller Hoffnungen und Ängsten, vorübergehend

fallen zu lassen. Auf diese Weise ebenso

deine Herkunft vergessend, weißt du

bald kaum noch, wer du eigentlich bist.

Sämtliche Erinnerungen sind wie ausgelöscht,

während du einen Moment lang, selbst auf

deine angesammelte Habe verzichtest.

Kehrt dann allmählich Ruhe ein,

die eine bisweilen überflüssige,

in reiferen Lebensjahren manchmal gar

als unangenehm empfundene Konstruktion

unseres Zeitgefühls, mithin "Alter" genannt,

ebenfalls verschwinden läßt ? Derart

tief versunken ... kennst du nicht

einmal mehr deinen eigenen Namen

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 5 Monate später...

Wird in nah- und fernöstlichen Traditionen,

gleich welcher Herkunft, eine Kunst des Loslassens gepflegt,

die in der Kultur des Abendlandes weitgehend verloren gegangen,

bei entsprechender Bereitschaft aber durchaus wieder erlernbar ist ?

 

 

... weshalb haben denn die anfangs zitierten,

ihrer Sprache nach sorgfältig ausgewählten Verse,

auch auf unsere ungeübten Ohren eine zutiefst beruhigende Wirkung ?

 

 

Vielleicht daher weil (vermeintlich) kritische,

aus westlich-psychologischer Sicht mit mentaler Aktivität

einhergehende Begriffe wie "Geist, Bewußtsein, Achtsamkeit, Konzentration

und so weiter" in den Versen gänzlich fehlen ?

 

 

Was hat es mit solchen Fehlstellen eigentlich auf sich ?

Und werfen diese Erkenntnisse nicht ein ganz anderes Licht

auf den hierzulande üblichen, mittlerweile selbst von wissenschaftlich

tätigen Personen angepriesenen Achtsamkeitskult ?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Autorenkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Autorenkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Autorenkonto erstellen

Neues Autorenkonto für unsere Community erstellen.
Es ist ganz einfach!

Neues Autorenkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Autorenkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Community-Regeln
Datenschutzerklärung
Nutzungsbedingungen
Wir haben Cookies auf deinem Gerät platziert, um die Bedienung dieser Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du damit einverstanden bist.