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An diesem Morgen


Plankton

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Und ich weine und ich sehe,

dass dus nicht siehst.

 

Und ich weine und ich sehe,

dass dus nicht erkennst.

 

Ich weine und ich sehe,

dass ich dich nicht verstehe.

 

Ich halt dich im Arm und

du bist warm.

 

Es scheint dir egal, dein Wort

klingt so, banal.

 

Ich weine und ich sehe,

weil ich dir ständig gebe.

 

Und Stunde um Stunde, ja,

während du schläfst.

 

Und irgendwann fragte ich dich,

voll trauter Liebe.

 

Willst du Sex!? Ein sanftes Flüstern,

die Antwort kam, weil ich mich nicht benahm?

 

Jetzt? Nein, grad nicht, Danke!

Da tuts mir schon leid, dass ich dich fragte.

 

Vielleicht erwarte ich zu viel, du warst ja

gefordert, bei den Toren.

 

Oh, in dir wohnt so viel, dein Herz,

mein Ventil.

 

Und ich weine und ich sehe, dass ich dich

nicht verstehe.

 

Was haben sie mit dir gemacht, da deine Seele

nicht mehr schafft.

 

Ja, dein Herz es lacht, doch deine Seele, in

einem Schacht, hoffnungslos und kalt wie Stein.

 

Du lachst mich an und liebst mich sehr, doch

von dir kenn ich nicht viel.

 

Zuviel verlangt, nicht zu ertragen, stumme Klagen,

meine Tränen.

 

Dann wachst du auf, der Wecker klingelt,

und du sagst, „hast du geweint?!“.

 

Ja, sag doch!? Wieso?, oh! Ja, ich muss mal los,

halb sieben schon.

 

Und weitre Fragen, Spott und Hohn.

Wie kannst du hier nur Fragen stellen, du liebst

mich, doch ich kenn dich nicht.

 

Ich dachte, ich sei stark genug, doch es war

wohl doch nur Trug.

 

Und ich weine und ich sehe,

dass ich mich selbst nicht verstehe.

 

Warum ich das tue, find dabei keine Ruhe,

ich geb dir so viel und du nur den Rücken.

 

Und wenn du schläfst, nehm ich deinen Arm,

auf mein Geschlecht, ja er ist warm.

 

Nie berührst du meine Haut, dabei

sind wir doch so vertraut.

 

Du kennst nur dein Herz, ein wunderbarer

Schmerz.

 

Ich habs nicht verdient, doch halten kannst

du mich doch!

 

Wo ist deine Seele, wo ist dein Gemüt,

verglüht im Feuer toter Teufel.

 

Und ich weine und ich sehe, wohl,

das was du siehst.

 

Während du schläfst und mit mir triebst,

in deiner Welt, voll großer Dinge.

 

Wie kann ichs fühlen, bin doch noch

wach.

 

Und ich weine und ich sehe, dass es nicht

Immer so ist, manchmal, da lächle ich,

wenn du schläfst.

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