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Fernweh


Lyrikaner

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Kalte Winde weh’n an der Heimatküste,

ach wenn ich nur den Rand der Welt so wüsste.

 

Und dann im Morgengrauen die Segel gesetzt,

Hab und Gut verstaut,

Heil dem, der sich in die Ferne traut.

 

Das Drachenboot durch Meer und wogen dringt,

an den Rudern ein fröhliches Lied erklingt.

 

So fahren wir der Sonne nun entgegen,

bei Sturm und kaltem Regen.

 

So hart weht nun der Wind,

wir sind frei und gut gesinnt.

 

Und nun ihr treuen Mannen,

es gilt den Rand der Welt zu finden,

dort, wo sich Meer und Horizont verbinden.

 

In der Ferne liegt das Glück der Welt,

wer es findet, um den sei es gut bestellt.

 

Oh Meeresgötter, steht uns bei.

Auf dem Meer, da fühl’n wir uns frei.

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