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Am Ufer


der Dicke

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Und er stand.

Allein.

Der Tage vieler.

Abgewandt von Feld und Spieler.

 

Den Blick weit.

Hinaus.

Auf Erdens Nass,

das mal tobt und mal verblasst.

 

Seine Fragen,

stumm und alt,

verloren sich

im Winde kalt.

 

Die See hat Antwort nicht gegeben.

Seine Fragen war’n sein Leben:

„Nimmst du mich an? Im Tausch? Als Lohn?

Gibst du ihn wieder, meinen Sohn?“

 

Und er stieg.

Allein.

Nichts war zuwider.

Kein Blick zurück, kein‘ Klagelieder.

 

Er schwamm weit.

Hinaus.

Ganz ohne Hast,

ließ treiben sich, ins Schwarz hinab.

 

Seine Hülle,

stumm und alt,

ein Angebot,

verlor sich bald.

 

Die See hat Antwort ihm gegeben.

Seine Fragen nahm’n sein Leben.

Am Ufer stand, ein Zährenstrom,

seine Frau – zum Tausch? Als Lohn?

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