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Moritat vom Puppenspieler


rabensohn

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Menschengesellschaft, hört die böse Geschichte

vom Puppenspieler die ich hier berichte.

Von der bösen Tat

die der Meister der Kunst vollzogen hat.

 

Seit Kindesbeinen steht er da,

dunkle Augen, langes Haar.

Auf Rummel und Markt,

bei Fest und Spiel,

Der Puppen hat er wohl gar viel.

 

Die Jahre vergingen,

mit spielen und singen.

Aus dem Schüler wurde Gesell

die Zeit verging wohl gar schnell.

 

Selten bejubelt wurde der Künstler wohl,

wurde oft Opfer von Spott und Hohn,

In vielen Städten führte er auf,

nahm des Volkes Hohn in Kauf.

 

Er wandert weiter von Stadt zu Stadt,

in der Hoffnung, dass er Glück wohl hat.

Fortuna die Göttin ihn wohl vergaß,

als er hinter dem Vorhang der Bühne saß.

 

Nach vielen Jahren der Wanderung,

kehrte er zur Heimat um.

Er war es Leid des Volkes Hass,

niemand wollte Geschichten mit Spass.

 

Der Puppenspieler nahm einen Strick,

legte die Schlinge um sein Genick.

Die letzte Vorstellung ruft er laut,

kommt her, liebe Leute für euch ist die Bühne erbaut.

 

Die Puppen hat er wohl in der Hand,

damit jeder die Botschaft verstand.

Laut ruft er nun zum Volk herab,

ich springe nun vom Stuhl herab.

 

Das Volk versammelt sich gar viel,

wollen alle sehen das letzte Spiel.

Der Puppenspieler sprang herab,

das Genick brach sofort ab.

 

Das letzte Stück ist aufgeführt,

er wurde zum Opfer der Hölle gekürt.

Dies war der Puppen letzter Tanz,

Der Spieler hängt am Teufelsschwanz.

 

Seht euch an ihr Menschen wohl,

was hat gebracht der Spott und Hohn.

Flüche sollen euch alle treffen,

niemand kann euch nun mehr helfen.

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Hey,

 

vielen Dank für dein Comment, ich werde das Woxikon mal ausprobieren. In einigen Gedichten ist das "wohl" gewollt, doch leider schleicht es sich dann, wenn ich gerade vorher ein Werk geschrieben habe auch bei Gedichten ungewollt ein, wo es nicht sein sollte.

 

Beste Grüße

Rabensohn

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