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Zen, Schweigen der Nacht


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Zen

 

Um mich ein fahles Licht.

Der Wind in den Zweigen.

Ich ruhe im Schweigen.

Die Stille in mir spricht.

 

Da ächzen die Bäume,

dort rauschen die Blätter.

Die Nacht wird zum Retter

für höhere Räume.

 

Der Himmel wolkenfrei.

Sterne leuchten im See.

Ein Hase grast im Klee.

Da tönt ein Vogelschrei.

 

Ich lieg auf dem Rücken,

sehe den Sternen zu.

Von der nächtlichen Ruh

bin ich in Entzücken.

 

Ringsum nun alles still.

Jetzt ist, was allzeit war.

Im jetzt ist alles bar,

was einmal werden will.

 

In den Augenblick verharrt,

bleibt stehen auch meine Zeit.

Zukunft und Vergangenheit

werden volle Gegenwart.

 

Da, der erste Sonnenschimmer

rahmt mich ein in Raum und Zeit

und holt mich zur Dunkelheit

in des Alltags Sinnenflimmer.

 

EB.

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