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Kakophonie der Ironie


Empfohlene Beiträge

Gelassen sitzen wir auf einer Anhöhe,

Böe um Böe streift unser Beisammensein,

der Schein einer Laterne erhellt die Nacht

die vom Raketenhagel blitzhaft erhellt...

 

...komm und gesell dich zu uns, Narziss!

Wir verschließen uns und sind von Sinnen

schwelgen in überdrüssiger Lebhftigkeit,

feiern uns im Angesicht kommender Flut...

 

...Wut, die du unermesslich Nahrung findest,

hier, in den gütigen Herzen der Gleichgültigen,

die ihre vergifteten Gaben weit verteilen,

mit einem Lächeln unter ernsten Fassaden...

 

... beladen sind wir tonnenschwere Zeugen,

halten reiche Ernte an geistiger Verkommenheit,

bejubeln, glorifizieren und preisen die Falschheit,

gehen stolz erhobenen Hauptes in den Untergang!

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Guten Morgen Tatjana

 

die ersten beiden Verse sind inspiriert von einem Artikel über israelische Jugendliche, die sich auf Hügel und höher gelegene Plätze begeben, um die für den Gaza bestimmten Raketen fliegen zu sehen, und um den Einschlägen zuzujubeln.

Wohingegen die letzteren beiden Verse auf das Allgemein bezogen sind. Denn wie viele Menschen verschließen sich den Gräuel, lassen sich nur zu gerne ablenken und nach einer harten arbeitsreichen Woche feiert man sich lieber selbst bei ausgelassenen Feten und Alkoholexzessen, als sich einmal nur Gedanken über das unaussprechliche Unrecht zu machen, welches genau mitten unter uns und überall sonst auf dieser Welt Einzug erhalten hat.

Der geistige Widerstand ist bei weiten Teilen der Bevölkerung nicht mehr vorhanden, man wird wie erwähnt, nur zu leicht abgelenkt und folgt dem Rattenfänger, der mit seiner verkommenen Pfeife die Wege zum Krieg weist....

 

Und das in einer "hochzivilisierten"-Gesellschaft, die eigentlich aufgrund der Informationsgewichtigkeit vergangener Jahrhunderte endlich WISSEN sollte, was mit Krieg und Hass einhergeht, bzw. was die Folgen daraus sind...

 

Es schmerzt, zu sehen, wie im Angesicht drohender Vernichtung die Menschen ausgelassen dem Vergessen und der beliebigen Zerstreuung fröhnen...

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Lieber Homo_Ingenuus,

 

du erwähnst die unvorstellbaren Tatsachen, die sich tagtäglich unter dem Volk abspielen. Mir ist es ebenso unverständlich und ein Greuel, wie man über die grausamen Tatsachen hinweg sehen kann, geschweige denn einen garnicht tangiert und stattdessen, ausgelassen in fröhlicher Stimmung dem Alkohol oder seinen eigenen Gelüsten verfallen ist. Es stimmt einen traurig, dass die Menschen untereinander so grausam und herzlos sind und sich zudem über den Untergang der Mitmenschen erfreuen.

 

Liebe Grüße,

 

Tatjana

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