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Jetzt gehts um die Nuss


wirbel

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Jetzt gehts um die Nuss

 

Eichhörnchen huschen durch Wiesen und Wald,

suchen Verstecke zum Nüsse vergraben.

Ratsam ist's - kommt doch der Winter nun bald -,

reichlichen Vorrat an Nahrung zu haben.

 

Hierhin und dorthin gerannt und gehopst!

Wohlgemerkt: gut die Nüsschen verstecken!

Nicht dass ein kecker Kollege sie mopst!

Achtsam den Vorrat mit Laub überdecken!

 

Eichhörnchen fällt Nüsse knacken nicht schwer;

schwerer schon, nicht das Versteck zu vergessen.

Findet im Schnee es wohl wieder hierher?

Besser doch gleich ein paar Nüsschen gefressen!

 

Niedliches Eichhörnchen, gut jetzt zu sehn,

da dich das Laub nicht mehr tarnt auf den Bäumen:

Lass dir den Herbstwind ums Näschen noch wehn -

dann flink ins Nest, um von Nüssen zu träumen!

 

Oktober 2016

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  • 2 Monate später...
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Hallo wirbel,

 

dein hübsches Gedicht steht ja nun schon eine ganze Weile unkommentiert herum. Zeit, das zu ändern …

 

„Jetzt geht’s um die Nuss“ erzählt von einem Eichhörnchen. Es legt Vorräte für den Winter an und wird dabei vom LI beobachtet. Das Gedicht hat vier Strophen mit je vier Versen im Kreuzreim. Reim und Rhythmus passen m.E. gut, der Text ist flüssig zu lesen. Klasse.

 

Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen.

 

Wirbel, der Kommentar zeigt dir meine Sicht auf dein Gedicht. Wenn du damit etwas anfangen kannst, freut mich das, wenn nicht, ab damit in die Tonne.

 

Eichhörnchen huschendurch Wiesen und Wald,

suchen Verstecke zum Nüsse vergraben.

Ratsam ist's - kommt doch der Winter nun bald -,

reichlichen Vorrat an Nahrung zu haben.

 

In den Strophen zwei bis vier habe ich den Eindruck, du beobachtest einEichhörnchen; ein Exemplar dieser quirligen Spezies. Doch in der ersten Strophe schreibst du von einer Mehrzahl Eichhörnchen (Eichhörnchen huschen durch Wiesen und Wald). Klar, das kannst du machen: Du formulierst eine grundlegende abstrakte Aussage, die ja per se richtig ist.

Allerdings kannst du solch eine abstrakte Aussage nicht beobachten. Sie ist vielmehr eine allgemeingültige Aussage über das Verhalten von Eichhörnchen: sie huschen durch den Wald und verstecken Nüsse.

Sehr viel spannender fände ich es, wenn das LI auch in der ersten Strophe als Beobachter auftritt, und lediglich das eine Eichhörnchen beobachtet. Also:

 

Eichhörnchen huscht durch Wiese und Wald

sucht Verstecke …

 

Natürlich verändert sich dadurch der Rhythmus dieser Zeilen. Ich meine aber, den könntest du problemlos nachjustieren.

Natürlich ist das Ganze schlussendlich eine Frage des Geschmacks.

 

 

Ratsam ist's - kommt doch der Winter nun bald -,

 

„Doch“ und „nun“ sind m.E. Füllwörter. Du könntest zumindest auf eines von ihnen verzichten. Oder?

 

 

 

Mein Lieblingsvers:

Nicht dass ein kecker Kollege sie mopst!

Erste Sahne!

 

Wirbel, ich habe dein Gedicht gern gelesen.

 

LG

Berthold

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