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Berthold

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  1. "Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an." Liebe Letreo, dunkelhumorige Verse, sauber gereimt, lese ich hier; sie gefallen mir. Es ist irgendwie schwierig, sich da nicht angesprochen zu fühlen. Habe dein Gedicht gern und mit Schmunzeln gelesen. LG, Berthold
  2. Hallo Lé, dein Gedicht gefällt mir sehr gut. ☺️ Nach dem Lesen weniger Verse, verspüre ich schon diese nostalgische Stimmung, die du skizzierst. Ein verlassenes und, so scheint es, vergessenes Marionettentheater. Einziger Akteur in diesem 'Düsterdämmer' sind die im Licht einer Luke tanzenden Flusen ... Die Alliterationen unterstreichen mE diese Stimmung. So wie ich deine Verse lese, erinnert sich der 'leise kauernde Traum' zurück an Tage voller Licht, Lärm und Trubel; als sich die Kinder aus der Umgebung auf den Weg gemacht haben, um die Aufführung des Puppenspi
  3. Hallo Perry, Abendstimmung, Strand und Kastanienallee, ein tanzendes LD; der Wind spielt ein Harfenlied ... Schöne Bilder und Gedanken hast du da skizziert. Sie gefallen mir sehr gut. ☺️ Besonders pfiffig finde ich den Schlussvers: Die Kastanie auf ihrem Weg durchs Universum. Beim Raffen eines Kleides, wird das zwangsläufig ein Stück hochgezogen. 'Hoch' wäre also entbehrlich. Gern gelesen und genossen. LG, Berthold
  4. Liebe Letreo, von der Angst, die LD/LI immer wieder daran hindert, endlich reinen Tisch zu machen. Statt dessen wie gehabt: (tot)schweigen, stillhalten, schönreden (lügen), verdrängen, in Routinen flüchten ... Doch dieses Nicht-Aufbegehren (die Füße stillhalten) hat einen Preis, und der ist hoch. LD/LI fühlt sich wie gelähmt, quält sich in und mit dieser Situation, bläst Trübsal und belässt es beim Hoffen. Dem Hoffen auf 'ein großes Glück', das darin läge, schlicht adäquat zu reagieren. - Mal mit der Faust auf den Tisch hauen und nein zu sagen. LD/LI weiß, es darf diese
  5. Liebe Lichtsammlerin, ich nochmal. ☺️ #Mein größter Traum. Fortan im Kreis um deine Mitte voltigierend. Heißt: den Hieben deiner Peitsche folgend, gezähmter Gang ins runde Aug' gepresst.# Hm. Das Ganze ist irgendwie häkelig. Ich schildere dir wieder meine Gedanken; mögliche Irrtümer inbegriffen. :) Bei deiner aktuellen Zeichensetzung (Mein größter Traum. Fortan ...) lese ich: Es ist LIs größter Traum um LDs Mitte zu voltigieren. Da passt die Partizipkonstruktion mE wenig. Mit leicht veränderter Zeichensetzung (Mein größter Traum, fortan .
  6. Liebe Lichtsammlerin, von naiven Sehnsüchten, dem Laufen am Gängelband und einer dunklen Liebe. Packende Gedanken und Bilder, die, so wie ich sie lese, das Zerbrechen einer hoffnungslosen Träumerei schildern. LI wünscht sich, von LD geliebt zu werden. Doch auf Worte, die diesen Traum bestätigen, wartet LI vergebens. Die Antwort ist Schweigen. LI fühlt sich wie ein Pferd / ein Geschöpf, das an einer Longe im Kreis geführt wird. (vielleicht eher: Lippen) Die dritte Strophe ist schwer für mich zu lesen, sie wirkt widersprüchlich. LI möchte, so scheint mir, wie ei
  7. Danke, liebe @Letreo71, fürs Mitgrübeln. ☺️ Nun habe ich einige Alternativen im Köcher. Ich lasse all diese Gedanken erst mal sacken und entscheide später. LG, Berthold ****************************************** Liebe @Lichtsammlerin, dein Besuch freut mich. Da bei dir das Thema Demenz präsent war, hast du es auch in den Gedanken und Bildern meines Gedichts wiedergefunden; insofern scheint es zu funktionieren. So wie du das Ringen deiner Oma mit dem Jetzt und Hier schilderst und ebenso dein Wunsch, sie möge doch loslassen, loslassen können, triffst d
  8. Hallo Rita Lin, dieser Versuch der Wiedergabe eines Limericks ist zweifelsfrei geglückt. Tolle Idee, runder Rhythmus, klasse 'erzählt'; in dieser Qualität mE selten zu finden (mal abgesehen von deinem vorigen Limerick). Sehr gern und mit Schmunzeln gelesen. LG, Berthold
  9. Hallo @Liara, freut mich, dass du positive Aspekte in meinem Gedicht entdeckt hast. ☺️ Was das Adjektiv 'trübe' betrifft, habe ich mich oben schon geäußert. Da es nun Perry und dir als Störung aufgefallen ist, überlege ich, ob ein anderes Adjektiv den offen gehaltenen Rahmen dieses Gedichtes weniger stört. [Statt "und trübe dein Kinderglück schau'n" vielleicht "und fern auf dein Kinderglück schau'n."] Wenn dir ein Bezugspunkt zum Thema 'Demenz' fehlt, liegt es daran, dass ich keinen gesetzt habe. Meine Erwartung war nicht, dass du dieses Thema erkennst und bezei
  10. Liebe Letreo, lieber Perry, schön, dass ihr vorbeigeschaut habt. ☺️ In diesem Gedicht habe ich versucht einen Blick auf einen dementen Menschen zu werfen. Da diese Verse recht offen geschrieben sind, sind natürlich mehrere Lesarten möglich; Danke für eure Gedanken zu meinem Gedicht. Ein herzliches Dankeschön auch den Likern und Lesern. Wünsche allen ein frohes und gesundes Osterfest. LG, Berthold ********************************** @Letreo71 ängstigen wollte ich dich nicht, sorry. Ich finde deine Lesart spannend. Wenn die Dementen so langsam wied
  11. Du kannst deine Hände verschließen, zu Fäusten wie Steine geballt, und doch wird dein Heute zerfließen; es fehlt den Gedanken der Halt. Entriegel die Finger und Türen und öffne sie, habe Vertrau'n, so magst du ein Freisein erspüren und trübe dein Kinderglück schau'n.
  12. Hallo Letreo, ein schönes Gedicht über eine frustrierte und traurige Managerin, der es an Anerkennung mangelt. Leider erfahren viele Vollzeithausfrauen ein ähnliches Schicksal. Vielleicht sollte die Prota in deiner Geschichte einfach mal zwei Wochen streiken ... Gern gelesen. 🌻 LG, Berthold
  13. Liebe Sonja, da hast du recht: Die Zeiten, in denen die Menschen gejagt haben, dann, wenn sie Hunger hatten, sind lange schon vorbei. Das Etikettieren mit 'liebes Tier', 'böses Tier' ist oftmals recht subjektiv; im Laufe der Zeit hat es sich ja erfreulicherweise entwickelt und geändert. Danke für Besuch und Kommentar. 🌻 LG, Berthold
  14. Hallo Perry, romantisch-sinnliche Bilder kredenzt du mir hier, sie gefallen mir gut. ☺️ Der geheimnisvolle Schlussgedanke gibt deinem Gedicht einen märchenhaften Touch. Konstruktiv: Vielleicht eher ... als 'flackerndes Flämmchen'? Sehr gern gelesen und genossen. LG, Berthold
  15. Hallo Pissnelke, dein Gedicht gefällt mir und ich komme nicht umhin zu schmunzeln, auch wenn sein Inhalt nicht heiterer Natur ist. Doch das Bild mit dem du ihn veranschaulichst, ist es mE allemal. Dein Gedicht lässt eine Vielzahl von Interpretationen zu. Nach meinem Leseempfinden, hast du auf sehr plastische Weise mögliche Probleme bei Kommunikation, Interaktion bis hin zum Handeln bzw. Reagieren aufgezeigt. So richtig die Einlassungen des LD zum Thema Peristaltik (in jedwede Richtung) auch sein mögen, so unpassend sind sie in diesem Moment. Was LI hier bräuchte, wären
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