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Melda-Sabine Fischer

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Über Melda-Sabine Fischer

  • Rang
    Sonnenanbeter
  • Geburtstag 25.03.1953
  • Wettbewerb Teilnehmer - die Feder des Monats

Autorenleben

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  1. Ich kann hier doch nicht ständig sitzen und stündlich meinen Bleistift spitzen, um Poesie ins Netz zu geben, ich hab auch noch ein andres Leben. Ich will auch keine schlechten Augen, die durch das Schreiben nicht mehr taugen. Nun ja, man sehnt sich nach Applaus, doch geh ich heute lieber raus. Das Dichten ist ´ne schöne Kunst, doch wird die Freizeit oft verhunzt. Man sitzt sich nur den Hintern wund, und tut so manchen Unsinn kund. Der Dichter scheint sich selbst genug, doch scheint es auch ein Selbstbetrug, das Leben draußen zu beschreiben, im Arbeitszimmer hinter Scheiben. Mir reicht´s, ich leg den Bleistift nieder, ich seh´ nun meine Freunde wieder und fröne jetzt der guten Luft, bevor mein Leben ganz verpufft. © Melda-Sabine Fischer
  2. Danke liebe @Rhoberta für Deinen vers-ummantelten Kommentar 🙂. Manches Mal überkommt es mich halt und dann gehen Bilder durch meinen Kopf (z.B. ich habe auch eine Gel Matratze 😉). Dann muss ich alle Nischen des Themas wie eine Wahnsinnige aufgreifen, kann auch dann nicht aufhören. Leider werden meine Gedichte dann überlang. Danke auch an alle anderen Mitpoeten für ihre wohlwollenden Likes (...muss ja aufpassen, dass ich mich durch ständiges Einzel-Bedanken nicht über Gebühr nach oben pusche, sonst gibt´s wieder Ärger mit dem ehrenwerten Admin 🙄).
  3. Melda-Sabine Fischer

    Das Bett

    Das Bett, das ist ein tolles Möbel; dort schläft der Adel und der Pöbel. Dort träumt der Bänker von den Zinsen, der Narr träumt dort mit breitem Grinsen. Selbst der Politiker von Rang macht dort gesetzestreu sich lang. Und manche Frau mit ihren Wehen erträgt’s dort besser als im Stehen. Das Bett ist schon von alters her für drin zu liegen legendär. Den Römer, wie den Griechen auch, fand man dort schlummernd auf dem Bauch. Und auch der alte Potifar, der, dessen Sklave Josef war, las gern im Bett ´nen alten Schinken, dabei sich sinnlos zu betrinken. Auch die Mätress‘ de Pompadour, die ruht im Bett nach mancher Tour, wenn sie gefrönt der Liebelei im königlichen Schloss Versailles. Der Bettmodelle gibt es viele, auch hat das Bett diverse Ziele. Das Bett bringt Ruhe für den Leib, gar manchem dient’s zum Zeitvertreib. Der Mensch wird meist im Bett geboren, es dient als Lager für Senioren, wenn man am Ende nicht mehr kann, dort wartend auf den Sensenmann. Gar viele nutzen solch ein Bett für’s Liebesspiel -was auch sehr nett-. Der Küchentisch, als Unterart, ist doch für Sex ein bisschen hart. Das Bett besteht aus vielen Teilen, das schildern hier die nächsten Zeilen. Zuerst ist da das Bettgestell, das stellt man hin -meist punktuell-. Das Bettgestell ist oft aus Holz und ist des Bürgers ganzer Stolz. Es geht auch gut -in jedem Fall- ein Gitterbett ganz aus Metall. In Letzterem, da möcht‘ ich wetten, fällt’s leichter, jemand anzuketten. So liebt wohl der devote Mann ein Bett, wo lauter Stäbe dran. Es hat auch jede Domina ein Gitterbett, wo wunderbar sie festgeschnallte Direktoren traktieren kann -ganz unverfroren-. Auf das Gestell folgt die Matratze; ein jedes Bett als solches hat se. Für jeden Rücken gibt’s ´ne Norm, mal weich, mal hart, in jeder Form. Matratzen, die aus Federkern, die hatte unsre Oma gern, bis am Popo -wie ungeschickt- sie nächtens eine Feder zwickt. Dann gibt es auch noch Kaltschaum-Stücke, die als Matratze dir zum Glücke bescheren einen süße Rast, weil’s für den Rücken besser passt. Es gibt auch noch die Gel-Matratze, sehr teuer, drum: Nicht Jeder hat se! Sie passt sich an bei jeder Drehung und wabert mit bei jeder Blähung. Das Wasserbett wär zu erwähnen; es ist beliebt, nicht nur bei Dänen. Doch prüfe vorher sein Gewicht, nicht, dass es durch die Decke bricht! Im Wasserbett der Sex dich reizt, beim Wellenspiel du Schenkel spreizt. Auch wenn man von dem Partner purzelt, man ist doch tief in sich verwurzelt. Ein Oberbett kommt noch ins Spiel, sich zu bedecken, wenn es kühl. Jetzt fehlt nur noch ein weiches Kissen, was dann dem Haupt dient dienstbeflissen. So hält das Bett durch alle Zeit für jeden Glück und Leid bereit. Doch ohne Bett, da ist es öde, der Schlaf im Stehen reichlich blöde. © Melda-Sabine Fischer
  4. Hallo @Joshua Coan, Empfehlungen immer gerne. Ja, das nach dem zehnten Absatz ist zwar eine Abschweifung vom Produkt Käse, soll aber erläutern was wir alles auch übergreifend im Leben als "Käse" empfinden. Danke auch an alle anderen Mitpoeten für ihre wohlwollenden Kommentare und Likes.
  5. Man weiß, Madame de Pompadour, die aß am liebsten Romadur, doch König Ludwig fand dies krank, weil sie extrem nach Käse stank. Napoleon gab seinem Heer am liebsten reifen Camembert. Da die Soldaten danach stanken, geriet so mancher Feind ins Wanken. Der Alte Fritz und seine Schwester, die aßen gerne alten Chester, der dann meist in den Zähnen hing, bevor er an zu faulen fing. Der Cheddar ist in England „in“, da langt die Queen gleich zweimal hin. Selbst Charles‘ Camilla kriegt das Zittern, wenn ihre Nüstern Cheddar wittern. Aus Frankreich kommt der Fol Epi, geht durch den Magen bis ins Knie, er bringt dir Wärme in den Darm, sein Blähgeruch hat herben Charme. Der Emmentaler aus der Schweiz hat für Spione seinen Reiz. Durch seine Löcher sieht man alles, man schaut hindurch im Fall des Falles. Den Erstgenuss von Gorgonzola bereut der Staatschef aus Angola. Er hat beim Staatsbesuch in Hessen die Plastikpackung mitgefressen. Als er nach Haus‘ zurück gekommen, da war der Zöllner sehr benommen, weil er in dessen Sachen fand nen Handkäs aus dem Hessenland. Der Handkäs, ein Geschenk aus Gießen, der lässt schon grüne Punkte sprießen, auch Harzer Roller, der schon siecht, recht stinkig aus der Tasche kriecht. „Das ist doch Käse“, Josef rief, da er nie mit Maria schlief, „weil jetzt das Christkind auf der Welt, fühlt man als Depp sich hingestellt.“ „Das ist doch Käse“, rief Herr Schmitz -nebst seiner Frau im Flugzeugsitz-. Da beide Schmitzens etwas dicklich, scheint dieses Sitzen nicht erquicklich. Der Klapptisch, wie ´ne Bogenlampe, hängt schief auf seiner Wohlstandswampe. Was Schmitz im Flieger vollends hasst, wenn auch der Gurt noch nicht mal passt. Es rief mich jüngst Herr Scholz, mein Boss, der seinen Kaffee g‘rad genoss: „Ich soll den Brief hier unterschreiben? Ich glaub‘, das lass ich lieber bleiben! Der Text, den ich soeben lese, mein lieber Mann, der ist doch Käse! Sie haben hier recht ungeniert dem Papst Kondome offeriert. Wir sind zwar top in Gummiwaren, doch das ist kein Geschäftsgebaren! Man hält in Rom uns für Idioten für das, was Sie hier angeboten!“ „Das ist doch Käse mit der Bahn, die kommt nur selten pünktlich an“, ruft zornig und mit Recht Herr Wendler, er ist genervter Dauer-Pendler. Den Fliesenleger Oskar Kohn plagt eine tiefe Depression. „Es ist doch Käse“, was hier läuft, „weil meine Gattin nur noch säuft!“ Doch will es ihm nicht ganz gelingen, vom Wohngebäude abzuspringen, denn so ein Sprung nicht wirklich lohnt, wenn man das Erdgeschoss bewohnt. Auch ich gönn‘ Käse ab und zu mir gerne mal von einer Kuh, doch auch von Schafen und von Ziegen schmeckt er als Brotbelag gediegen. Nur das Gerede mancher Leute, das irritiert mich oft - bis heute. Sie kreischen, lästig wie ´ne Fräse: „Das ganze Leben ist doch Käse!“ Das kann doch nicht am Käse liegen, dass die nichts auf die Reihe kriegen. Was schief läuft, das ist auszuräumen, es lohnt extrem, sich aufzubäumen! © Melda-Sabine Fischer
  6. Danke lieber @avalo, zu Weihnachten sollte es dann ähnlich Erotisches zum Weihnachtsmann geben. Märchenhaften Dank auch an @Gina, @Skalde, @gummibaum, @Nöck und @Freiform für ihre motivierenden Kommentare. Ich hoffe ich konnte fromme Bilder im Kopf erzeugen 😇.
  7. Liebe @Gina, wieder mal eine Geschichte, die man intensiv lesen muss und nicht nur oberflächlich überfliegen sollte. Spannend erzählt und trotzdem immer noch mysteriös was "Quantl" betrifft. Man hofft auf Fortsetzung. Schönen Abend Dir Melda-Sabine
  8. Wow, genau wie bei mir, auch der Opel, nur bei der Rücksitzbank war ein alter VW-Käfer im Spiel 🤣
  9. Reif und Schnee auf jeder Tanne, Frau Holle sitzt in ihrer Wanne. Sie hat zu Sido* just gerappt, darum die Wanne überschwappt. *Sido ist ein deutscher Rapper, Musikproduzent, Songwriter, Schauspieler und eine TV-Persönlichkeit (lt.Wikipedia) St. Nik’laus kommt in 10 Minuten, sie muss noch ihren Körper fluten. Der heil’ge Mann -ganz dienstbeflissen- will heut‘ mit ihr noch auf die Kissen. Drum muss Frau Holle reinlich werden, sonst gibt’s womöglich noch Beschwerden. Sie schiebt die Seife tief hinein; auch innen soll es sauber sein. Schon klopft es an Frau Holle´s Tür, doch nur ein Engel steht herfür: „Nen Gruß schick‘ ich vom heil’gen Manne, er hatte eine Schlittenpanne.“ „Wie schrecklich“, schreit die alte Holle, „ich hol mir eben eine Molle. Tritt solang ein, du guter Bote, erzähl‘ derweil mir eine Zote.“ Und während sie das sagt, die Gute, entdeckt entzückt sie seine Rute. Die trägt versteckt er, dieser Wüste; auch Engel haben halt Gelüste. Frau Holle -Augen wie ´ne Eule- erspinkst beglückt des Engels Beule. Schnell greift sie hin -ganz wie zum Gruß- und drückt die Rute mit Genuss. Und die Moral von der Geschicht‘: „Trau niemals einem Engel nicht. Die Flügel machen‘s nicht allein, es könnte auch ein Bengel sein.“ © Urheberrechte des Bildes liegen bei Melda-Sabine Fischer
  10. Tja @Letreo71, das mit dem Stinkefinger habe ich leider während meiner aktiven Berufszeit eins ums andere Mal versäumt. Bin den Chefs zwar bissig aber immer mit einem Schuss Humor begegnet. Liebe Grüße und Danke für Deinen Kommentar Klaro @Sonja Pistracher, gerne - das freut mich doch, mach ruhig. So sind meine humoristischen Ergüsse wenigstens umspannend verteilt - in welchen Kreisen auch immer. Liebe Grüße Melda-Sabine
  11. Lieber @Berthold, einfach nur "köstlich" und ein himmlisches Vergnügen. Wunderbar - liebe Grüße
  12. Naja, lieber @gummibaum, wenn ich manchmal ein paar animalische Minuten habe, treibt mein Gehirn seltsame Blüten - Phantasien, die wohl nie Wirklichkeit werden oder werden können bzw. nicht Realität werden sollten. Ich denke da nur an die Kastration des seltsamen Mr. Trump. Wohin dann mit dessen......😝. Danke auch an @anais, @Freiform, @Skalde, @Berthold , @Letreo71 und @Sonja Pistracherfür Eure -wie immer- wohlwollenden Kommentare bzw. Likes. Das hebt mein "gestörtes Ich". Und lieber @Freiform, die Dinge, die ich raushaue...bitte nicht einatmen. Könnte Corona dran sein ...🤭
  13. Das freut mich, danke Kastanienbluete. Aber ob der Mars-Mann mich mit meinen 67 Lenzen anrühren würde, bleibt noch dahingestellt. Danke auch an @Gina für ihre positive Reaktion auf meine animalischen Wünsche.
  14. Ich fühl‘ mich manchmal kannibalisch, die Phantasie wird animalisch. Die Wünsche werden sehr obskur, mein Denken rutscht dann aus der Spur. Gern ließ ich schwarz mich mal bepinseln von Hindus auf den Fidschi-Inseln. Mit Eskimos in roten Socken würd‘ ich gern mal im Iglu hocken. Dem Erdogan am Bosporus gäb‘ ich mit Schwung ´nen Pferdekuss. Und Donald Trump für die Manieren möcht‘ gerne ich mit Lust kastrieren. Wenn Kim Jong-un recht böse guckt, dann hätte ich ihn gern bespuckt, das ist für mich kein großes Drama, ich wär‘ ja gern ein dummes Lama. Zur Merkel will ich: „Angie“ sagen, „Du solltest auch mal Röcke tragen!“ Mit ihr möcht‘ Haschisch ich probieren und sinnlos aus dem Reichstag stieren. Als Vampyr will ich Gauland beißen, nen Haufen auf die Rechten scheißen. Politiker, die mich verdrießen, würd‘ ich mit Hundekot beschießen. Es wär für mich auch ein Plaisir, wär‘ ich im Zoo ein Gürteltier, dann möchte ich mit Menschen-Affen die Zoobesucher blöd‘ begaffen. Ich wär auch gern ein Krokodil, das glotzt meist faul und tut nicht viel, so wie ein Faultier auf `nem Ast, das regt sich nur, wenn es ihm passt. Ich würd‘ mich gerne mal betrinken und ungewaschen richtig stinken. Dem Chef möcht‘ ich die Meinung geigen und ihm den Stinkefinger zeigen. Ich will auch auf den Mars rauf fliegen und von `nem Mars-Mann Aliens kriegen. Den Mann im Mond will ich besuchen mit Apfelmus und Reibekuchen. Ich möcht‘ im Stadtpark Männer jagen, um sie nach einem Date zu fragen. Wenn sie dann lüstern mich umfassen, würd‘ ich sie einfach stehen lassen. Auch möchte ich auf einem Besen ganz nackig tanzen für Chinesen, mit Tarzan durch den Urwald streifen, ihm keck an die Liane greifen. Ein Schornsteinfeger sollt‘ mich lieben, ich hätt’s gern im Kamin getrieben. Mit unsrem Papst will ich mich prügeln, danach das Papstgewand ihm bügeln. Ich möcht‘ mich gerne mal vergessen und mit George Cluny Kekse essen. Für Bohlen würd‘ ich Schlager singen, die mich in die TOP15 bringen. Ich wär‘ auch Fakir furchtbar gern, dann ist der Rücken nicht so fern, und ich kann nachts statt auf Matratzen mich mittels Nagelbrett schön kratzen. Doch diese Wünsche, wie Ihr’s ahnt, sind mit dem Leben nicht verzahnt. Ich sag‘ den Alten, wie den Jungen, sie sind im Schlaf dem Traum entsprungen. © Melda-Sabine Fischer
  15. Hallo Skalde, dass erinnert mich sehr an meinen ersten Ehezwist....Danke für die Auffrischung 😁

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