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Lichtsammlerin

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Über Lichtsammlerin

  • Geburtstag 16. Februar

Autorenleben

  • Wohnort
    Planet Erde, kleines Sonnensystem irgendwo in der Milchstraße
  • Lieblings Autoren / Dichter
    Paul Celan (Antschel)
    Rose Ausländer
    Ocean Voung
    Nelly Sachs
    Hilde Domin
    Kurt Tucholsky

    und und und und.....

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  1. Hallo Dionysos, vielen Dank für dein Kompliment! Freut mich sehr, dass die Bilder dir zusagen..;-) --------------------------------------------------------------- Hallo Ameda, stimmt, wir wollen nicht anfangen uns auch hier noch um das letzte Wort zu streiten Ich finde tatsächlich, dass manchmal die Andeutung eines Geschehens dieses sehr viel klarer skizzieren kann, als eine genaue Beschreibung. Zumal manches Erleben einer Konkretisierung beharrlich entbehrt.. Ich mag es gern, wenn jeder Leser die Bilder in sich lebendig werden lassen kann, sie können sich unterscheiden, die Assoziationen sind verschieden. Nun, jeder Mensch ist da anders. Letztlich muss (und kann) meine Intention nie ganz der Deutung eines Lesenden entsprechen. Wofür also sich die Mühe machen Auch dir lieben Dank! ---------------------------------- Liebe Grüße euch, Lichtsammlerin
  2. Hallo Oilenspiegel, Danke dir. Welche Stellen hast du dabei im Sinn? LG Lichtsammlerin
  3. Hallo Schmuddelkind, ein beißender Sarkasmus liegt in dem bitteren Ernst.. Was tun wir einander an? Mensch gegen Mensch. Es geht nicht wirklich um Herkunft, Aussehen, Religion etc... sondern Menschlichkeit und das Fehlen dieser.. Ich wollte eigentlich noch mehr inhaltlich auf deine Worte eingehen, merke aber gerade, dass mein Kopf leer ist. Also nur meine kurze Bewunderung für die Präzision, mit der du die Thematik eingefasst hast! Liebe Grüße Lichtsammlerin
  4. Lichtsammlerin

    Kampf ums letzte Wort

    An diesem Namen schürften meine Lippen Schweigen zwei Herzschläge zwischen Zähnen gewetzt Hunger in den Worten. Sie nagen am Fleisch ihrer Liebsten schon wie du und ich: abgezählt jeder Buchstabe ein Kannibale. Schon seltsam was der Kampf aus einem Menschen macht wenn nur einer leben darf. Ekstatisch bebende Hände greifen nach Tod. Stockende Silben kriechen die Kehle hinab zurückgewichen ins giftige Schwarz nur Weiß auf der Zunge schmeckt den Verrat. Ein Name wird geboren wenn Schmerz die innerste Hülle durchdringt und der Körper überlebt. Manche Fragen setzen Staub an unausweichlich geworden: wie viele Knochen machen ein Haus zum Heim eines Herzens, wie viele Rippen sind Käfig genug. Dieser Name frisst sich selbst schon ins Fleisch gebrannt: wieder keine Worte außer du und ich und wieder die Tropfen und Kugeln gezählt.
  5. Hallo SalSeda, Danke für deine Worte. Ja, der Eindruck eines Monologe ist durchaus stimmig. Li realisiert mit der Zeit unterbewusst, dass die Worte nirgends ankommen, gegen eine Mauer prallen. Mehr und mehr spricht es zu sich selbst, das LD nur mehr wie ein tauber Adressat... Liebe Grüße Lichtsammlerin
  6. Jaja.. "Empört euch, wenn Hänschen nicht ist, was er sein soll, sondern nur, wer er eben ist. Die Götter pullern sich ein vor Lachen, und ihr denkt, dass ihr was wisst!" Da pickst du ausgerechnet dieses Lied heraus, an das ich bei deinem Gedicht gleich denken musste. Sie hat das darin wirklich gut auf den Punkt gebracht. Ich will daran glauben, dass diese Gegenbewegung irgendwann zum breiten Umdenken führt, weil früher oder später einfach sichtlich wird, dass wir damit gegen eine Wand fahren. Aber ich habe mir auch vorgenommen, nicht immer auf den Menschenverstand zu setzen, denn die Menschen scheinen Einstein beim Wort zu nehmen und den Beweis liefern zu wollen, dass Dummheit tatsächlich unendlich ist. Naja, vielleicht kümmert sich irgendwann die Evolution darum.Aber für alle, die nun gar keine Ahnung haben, von welchem Lied wir eigentlich schreiben, sei es hier auch allen anderen einmal zugänglich gemacht: So, ich gehe jetzt eine Runde ich selbst sein. Mit allem drum und dran. Muss mal den Vogelkäfig in meinem Kopf ausmisten... LG Lichtsammlerin
  7. Hallo Carlos, danke dir, für das Hervorheben dieser Verse! Es sind Verse, die wie ein Urgefühl in mir sind... ------------------------------------------------------------ Liebe Lina, vielen Dank für dein großes Lob! Wenn du Verknüpfungen finden konntest die den Worten das entsprechende Gefühl einflüsterten.. ist das für mich schon von viel wert. Freut mich sehr! Liebe Grüße euch, Lichtsammlerin
  8. Hallo Ponorist, auf mich wirklich die skizzierten Gedankenbilder hier wie eine Impression aus dem Augenblick heraus geboren, aber eine weit längere Zeitspanne umfassend. Es scheint die Worte tasten mit zarten Fingern nach dem Leben der Muschel, nach der einst gewesenen Lebendigkeit und dem Kreislauf des Werdens und Vergehens. So betrachtet ein sehr tiefsinniger Einblick, der darüber hinaus auch metaphorische Deutungsebenen zulässt. Gefällt mir sehr gut! Es gibt eine Stelle wo ich ein wenig im Lesefluss stolpere: Der zweite Vers erscheint in der Satzstellung etwas ungelenk. Ich schreib mal ein, zwei Ideen, ob und was du damit anfangen kannst/magst, ist natürlich wie immer deine Entscheidung. Strand aus dem du bist und wirst bald wieder Sand / kehrst bald dahin zurück / und nährst bald ihn und dich / usw... Liebe Grüße Lichtsammlerin
  9. Lichtsammlerin

    Das Herz

    Das Herz ein Wind schwer zu fassen. Ein Wolkenzug und viel Wirbel um nichts. Unmöglich zu lieben. Die Augen Nacht ein endlicher Horizont unter unbeweglichen Lidern. Leicht darin zu ertrinken. Das Herz eine Klinge eine offene Wunde. Die Zunge eine Flamme eine Fackel versenkt in der Kehle und Zähne nagen an Sinn. Zärtlichkeit ein Wort das dem Körper eingeprügelt wird. Die Seele Papier mit Schweigen beschrieben. Unmöglich zu lesen. Das Herz. Das Herz eine Schwalbe im Käfig der Rippen. Möglich sie aufzubrechen. Vielleicht eine Freiheit freizulegen.
  10. Danke Carlos, fürs Erläutern. Nun habe ich doch das Gefühl, das wir einander verstanden haben.;-) ---------------------------------- Und Danke dir, Kurt, das sind sehr schmeichelnde Worte, ich freue mich, dass du meine Verse so empfinden und wahrnehmen kannst! Liebe Grüße euch Lichtsammlerin
  11. Lichtsammlerin

    Verlorener Horizont

    Erinnerst du dich an meine Frage wie weit es zum Horizont ist, und ob wir dort ankommen, wenn die letzten Sonnenstrahlen im tosenden Wasser ertrinken? Erinnerst du dich an das Leuchten meiner Augen bei dem Gedanken die dünne Schnur dieses Horizonts entlang zu balancieren? Ich erinnere mich an die Verwunderung in deiner Stimme als du sagtest, es gäbe keinen Horizont. Aber ich wusste, dass du es besser wusstest. Du nanntest dieses Leben - Horizont - um niemals anzukommen. Um die Kreise, in denen dein Herz sich bewegte, - Wege - zu nennen. Um nicht enttäuscht zu werden von Schritten, die nirgends hinführten. Ich fand den Horizont. Ich schleppte deinen Körper dorthin und drehte den Kopf für dich in die richtige Richtung aber deine Augen wollten nicht sehen. Du sahst ihn und sahst nur die Enge einer Erwartung die zu groß für dich war. Eine Blindheit die dich nur sehen ließ, was du bereit wars als Wirklichkeit anzunehmen. Also hielt ich dir einen Horizont vor Augen, der jenseits deines Begreifens lag. Diese Körper sind Hüllen, weißt du? Weißt du. Ich war rastlos, getrieben. Ich ahnte die Leere in meinem Innern, noch bevor sie über mich kam und den Horizont verschluckte. Damit ich durch dich hindurch in das Nichts sah das dort bereit lag. Wie lange schon. Also warst du mein Horizont. Das unerreichbare Ende meiner Hoffnung weil mein Blick dich fand während mein Körper dich wieder und wieder verlor. Wie könnte ich halten was sich jeder Gestalt verwehrt? Es gibt keinen Horizont. Weißt du, ich balanciere auf der dünnsten Schnur einer Erinnerung aber jede Dämmerung verrät den Stillstand. Irgendwann muss ein Kreis sich schließen aber Anfang und Ende machen keinen Weg dessen Enden durch bloße Vorstellung zueinander finden. Also lässt du die Angst deine Schritte begrenzen um nie die Endlichkeit eines Horizonts zu überqueren die Diesseits und Jenseits in bloße Wirklichkeit auflöst. ---------------------------------------- © Lichtsammlerin ~ Urheberrecht der Titelbilder: Lichtsammlerin
  12. Lichtsammlerin

    Komposita-Sammlung

    Ich komplimentiere euch allen zu diesen lustig-relevanten Komposita! Und da mir gerade kein Kompositum einfallen mag, will ich diesem Verb eine wichtige Bedeutung hinzufügen, die mir schon seit Jahren am Herzen liegt: jemandem komplimentieren ---> jemandem ein Kompliment machen Laut Duden hat dieses Verb lediglich die Bedeutung von 1. jemanden höflich geleiten, und 2. jemanden willkommen heißen. Da aber schon das Wort Komplimentieren in diesem Wörtchen steckt, finde ich die Bedeutung sehr passend. -------------------------------------------------------------------- PS: Wenn jemand ratvoll ist, dann ist er/sie im Gegensatz zu ratlos natürlich voller guter Ratschläge
  13. Hallo Carlos, ich denke ich verstehe was du meinst. Allerdings mag ich dir in einem Punkt nicht zustimmen, bzw. empfinde ihn als falsch formuliert: Du stellst dies wie eine allgemeingültige Aussage dar, als gäbe es dafür ein Regelwerk oder ein Maß aller Dinge. Aber vielmehr scheint mir dieses Empfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich - was kitischig ist oder nicht, ist stets eine Frage des Empfindens. Ok, du empfindest es als kitschig. Das nehme ich gerne an und ich habe den letzten Tag noch über den Versen gebrütet. Ich selbst kann diesem Empfinden nicht folgen, da die Verse für mich einen verbindenden Wert haben, ohne den das Gesamtbild des Gedichts verfälscht würde. Daher mag ich in diesem Fall die Verse auch nicht streichen. Auch ich interessiere mich für Lyrik, seit ich das erste Mal damit in Berührung kam und schreibe seit ich 11 bin. Auch wenn mein Leben nun noch nicht so viele Jahre zählt.. aber ich fühle mich Worten verbunden. Und das Forum ist sehr wichtig für solchen Austausch, sofern auch andere Positionen und Wahrnehmungen akzeptiert werden. Naja, ich störe mich oft einfach an Verallgemeinerungen. An deiner und anderer Einschätzung bin ich immer interessiert. Aber folgen kann ich dieser nicht immer, so ist das eben. Liebe Grüße Lichtsammlerin ----------------------------------------------------------------------------------------- Hallo liebe Anna, und nun freut es mich, dass du dich über mein neues Gedicht nach einer stillen Zeit freust.. Worte können stark berühren. Manchmal schmerzen sie.. Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, aber was du beschreibst kenne ich auch. Und manchmal berührt es mich dann doppelt, weil ich nicht nur das Geschriebene nachfühlen bzw mitfühlen kann, sondern auch so berührt bin in der Entdeckung, dass ich nicht allein in diesem Gefühl bin. Dass wahrhaftig jemand dies teilt und sogar Worte dafür gefunden hat.. dann können die Tränen auch etwas Erleichterung sein. Lieben Dank meinerseits dafür! Das Gedicht von Rupi Kaur kenne ich, sie hat eine Art komplexe Dinge auf den Punkt zu bringen, die mich immer wieder erstaunt. Es tut gut, sich diese Worte ab und an ins Gedächtnis zu rufen. Sich daran zu erinnern.. oder daran erinnert zu werden (etwa durch deinen Kommi..) .....;-) Liebe Grüße Lichtsammlerin
  14. Hallo Alexander, wir hatten noch nicht das Vergnügen, freut mich! Es stimmt - aufstehen, den Kopf heben und noch einmal den Mut aufbringen einen Schritt vor den anderen zu setzen.. ist alles andere als leicht. Ich würde nicht sagen, dass man die Vergangenheit dabei ignorieren sollte. Im Gegenteil, mit und trotz vergangener Erfahrung aufzustehen. Daran zu wachsen.. Doch, kann ich voll und ganz nachvollziehen! Ich glaube, zu diesem Schluss zu kommen, ist vielleicht gar nicht so sehr vom Alter abhängig, sondern von den gemachten Erfahrungen.. aber wer weiß. In das Licht wachsen - gefällt mir sowohl metaphorisch wie auch wörtlich natürlich sehr gut! Danke für deine Worte. Liebe Grüße Lichtsammlerin ---------------------------------------------------------------------- Hallo Carlos, ja, ich hoffe ich schaffe es nun mehr oder weniger wieder regelmäßig hier vorbei zu schauen. Manchmal macht einem das Leben da halt ein Strich durch die Rechnung, aber so ist das.. Wofür bist du denn Experte? Sagen wir, ich höre gerne auf gute Ratschläge. Und sicherlich können viele meiner Gedichte besser werden! Wobei "besser" und "schlechter" zu einem gewissen Grad dann auch einfach Ansichtssache sind, weil jeder einen anderen Blick auf die Worte wirft. In dieser Strophe verwirrt mich dein Vorschlag ein wenig. Sagen wir, ich verstehe nicht ganz, warum du es für passender hältst, die letzten vier Verse der Strophe zu streichen. Aus meiner Sicht gründet sich nämlich gerade in dieser Strophe, diesen Versen, die Essenz des Gedichts. Dass trotz allem, trotz manch welker Stunde und Erinnerung, noch eine Blüte Zeit erwacht, erinnert im Geruch von Lavendel.. der so lange blüht und das Aufblühen und Welken der anderen Blumen überschaut. Ohne diesen Kontrast im "trotzdem" verliert diese kostbare, immer noch blühende Zeit, doch ihren Wert. Oder wolltest du auf etwas anderes hinaus? Naja, vielleicht komme ich noch dahinter. Oder du klärst mich auf.;-) Auch dir vielen Dank! Liebe Grüße Lichtsammlerin
  15. Lichtsammlerin

    Blüte Zeit

    Während du die Jahre hinter dir schließt blüht noch Lavendel im Welken der Erinnerung trotz allem eine Blüte Zeit am Geruch verewigt dann öffnest du eine Spanne Leben um einzutreten um noch einmal Aufzublühen als wären die Jahre noch jung und deine Knospe unberührt
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