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Joshua Coan

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  1. Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren, Dominik Risse und MythonPonty! Ja Dredd... ich dachte eher an Cloud Atlas, wo Menschen in der Zukunft gezüchtet werden um zu dienen und wenn sie ein gewisses Gewicht haben, geschlachtet und als Eiweiß ersatz dienen... oder als Seife. Und natürlich dachte ich auch an die ein oder andere Gourmand-Perversität der ach so feinen Klasse - Stichwort: Fettammer. (Wer nicht weiß was das ist... nachgoogeln auf eigene Gefahr). Diese Bilder stecken mir heut noch übel im Gedächtnis. Echter Horror! Aber bei Menschen bin ich nicht so. Eine kleine Hamburgerkette die Säuglingsburger anbietet kann die Menschheit durchaus verkraften. Vielleicht steigt McDingens da ein? Hey, Hamburger aus Fett und Ammoniak haben sie ja bereits und es wird von Millionen gegessen... Mmmmm njam, njam. Die Feinschmeckergesellschaft. LG JC
  2. Hi Ava! Darf ich dich nerven? 😄🌼 Los geht´s! Ergibt irgendwie keinen Sinn so wie es dasteht. Entweder oder. Das Dysphorie sticht mir irgendwie unangenehm ins Auge. Wie wäre es mit: "Angst und Trauer, Scham und Schuld" Wieder so ein starker Satz von dir! Wegen solcher Szenen lese ich deine Texte so gerne! 😊 Aber wenn du schon "aus dieser Tür" schreibst, wie wäre es mit "in diesem Raum", statt "diesem Ort", ein Satz vorher. Das würde besser harmonieren, find ich. Grandioser Abschluss des ganzen! Das Ersticken des Lichts, alles guten, durch die Erkenntnis am Schluss, dass es nicht nur wie am Anfang Vermutung war, sondern bittere Wahrheit ist. Das sind meine Punkte. Ich analysiere nur Texte die mir gefallen. Vielen Dank für diesen düsteren Genuss. LG JC
  3. Das goldene Glöckchen bimmelt Es wird dinniert, zu Tisch! Ein Festmahl für die Oberschicht Serviert wird Kinderfleisch ganz frisch Schlachtreif gezüchtet über Jahre Die neuen Delikatessen nach dem atomaren Krieg Wir wollen ja nicht mehr wie die Wilden sein Dafür machen wir uns auch ganz fein Und bitten die Unterschicht zur Kasse Das zweite Kind von Familien zweiter Klasse So sitzen wir mit Tüchern auf dem Kopf und warten Auf die kleinen Fleischhäppchen mit Haut, die Zarten Etwas Kultur muss sein Auch in einem Reigen anonymer Gourmands Kultiviert soll man genießen Der erste Schritt zurück in die Zivilisation Wie wir sie kannten 🍽️
  4. @Dionysos von Enno, @Ponorist, Vielen lieben Dank euch beiden! Es ist mein kleiner bescheidener Versuch Gigers Kunstwerke in Worte zu fassen, was sich eigentlich nicht fassen lässt. Während des schreibens hab ich mir ein Album von Meshuggah angehört und einen Walktrough durch das Game "Scorn" angeschaut, ein Spiel das ganz nach Gigers Kunst gestaltet wurde. Wohl wirklich eintauchen kann man erst auf einem Trip, wo sich einem dann auch verborgene Türen in die allerdunkelsten Tunnel auftun. Doch wer will das schon.... sich freiwillig seinen Dämonen vor die Füße werfen, mit Fleisch um den Hals. Könnte aber spannend sein. Spannend und tief verstörend zugleich. Aber wahrscheinlich liegt genau da der Reiz, der damit anfängt sich mit solcher Kunst überhaupt auseinander zu setzen, ein Kitzeln mit den Fingerspitzen, bevor das Messer bis ins Mark eindringt. H.R.Giger, Saturno Butto, Alex Grey und Robert Williams. Meine Lieblingsmaler. Ja Cthullhu passt auch. Ebenfalls eine Inspirationsquelle für Giger. Über Herr der Ringe hat er auch gemalt. Natürlich kaum wieder zu erkennen. Ich hoffe ich konnte wenigstens ein kleinwenig den Eindruck vermitteln den ich hatte beim Schreiben dieser Zeilen. RIP Hansrudi Giger (Vater des "ALIEN") Biomechanische Grüße JC
  5. Joshua Coan

    XIX IIVII IoOI UIUOII

    Eisenfleisch wuchert über den kalten Boden Pochende Ranken klettern würgend verhärtend die Wände hoch Organisch metallisch geschuppt doch roh wie rostiges Fleisch inzwischen Der Innenraum lebt im Weltraum Eierschalen platzen und saure Sporen benebeln die Luft mit ätzendem Kratzen Die Gebärmaschine öffnet die Schenkel und spuckt die leergesaugten nackten Leiber in Massen aus Während sich irgendwo Arme die hautlose Materie scharf aufkratzen feucht und frisch roh Augenlose Gesichter verschmolzen mit dem Raum geboren statisch manisch mechanische Reaktionen auf Temperatur Sehnen zäh und gespannt auf knochig drehenden Rädern rastlos rotierend doch ohne Funktion Beispiellose Bewegung Säugling unter Glas geschwollen mit Verhärtung knospiges Wachstum Abkapselung Flatternde Hautfleischvorhänge im fahlen Kalttaulicht tropfen verdicktes Rot wie maschinenölartigen Sirup Schallrohre zucken die steife Luft zur tanzende Membran die über Spannungsspitzen Druck ausgleicht Die rettende Gasflasche im Mund aufgedreht bevor das Vakuum die Wärme abreißt Im Bad aus flüssigem Metall das oben glänzend härtet und körnig verstaubt bis wieder umgerührt und am Noppenboden verklumpt die Fühler reizt Klebrig klumpiges matschiges Weich im Schlauch aus geöffneten Knochengefäßen gesaugt Stöhnende stupide Leiber werden bewegt aber bewegen sich nicht von Selbst geschoben bis zum Loch und dem Fall ihres Lebens Schmerzleiter und Nervenregler aufgedreht bis die gezackten Linien gelb leuchten und Funken gebären wo sich Teile schlecht verbinden Drucksog hochgepumpt das zähflüssige Rot mit den schwarzen Kapseln angesaugt und von Rasiermesser Rotoren in hohlen Raum zerstäubt zu klebrig dicker Luft Chemische Exekution durch Entzug lindernden leichten Drucks und herab Pressung abquetschender Unnachgabe Nabelschnurbindung an die emotionslose Mutter die mit Bitterglanz hochplatzende Blasen lindernd stillt Perpetuale Orgasmen im Pulsarring wechselnder Kugelblitze auf den fleischigen Knospen Stickig im Fasernetzkokon langsam aber sicher an der Feuchtigkeit ertrinkend Weissagung mit Würmern die ihr eigenes Innerstes Verzehren und sich in sich selbst schleimig gebären, ausscheiden und wieder verzehren Würgend auf dem Weg ohne Ziel vorbei an salzig konservierten Hohlknochenmumien Abfolgetode in kleinen Schritten sterbend während ungezählter Wiedergeburten mit Amnesie Alle Emotionen verflüssigt abgepumpt und in Phiolen dosiert für gezielte Stiche mit der Aluminiumspitze Schlangen an der Tunneldecke zischen Echos durch den organischen Raum Zusammengeschmolzene Leiber kriechen blind durch die Flure ohne Bewusstsein aber mit Instinkt Thrombosen in den Kanälen voll zappelnder Tentakeln bis die rostigen Rohre platzen Haut als Trommel dumpfer Laut und wie ein Gummiband gespannt während das Multiwerzeugmaulinsekt an der lackierten Umrandung nagend seziert Ich sitze hier als Sofathron und vegetiere zum stampfenden Beben wie ein donnerndes stakkato Hämmern während die dicken tropfen auf mein gelüftetes Gehirn aufschlagen Und ich denke mir das Tote lebt und das Organische nicht doch ist es das was sich bewegt Und ich umrunde platonisch die Ausscheidung und frage was ist mir heilig Während ein anderes Ich sich abnagt wie ein Rasierer mit unendlich Strom Und sehe Das Gott im Spiegel nur Spiegel sieht die sich reflektieren Während er zusammen mit mir masturbiert Doch dieser Gott krepiert wie ein Insekt vor den Füßen zerfallender idealer Statuen namenloser Wesen Der Fall bodenlos aber bewusst und unfähig zu sterben Das ist kein Traum hinter einem Traum in einem Gedanken Das ist die Realität die du gerade erschaffst in deinem Kopf Sie lebt in Neuronenblitzen, so lange dein Bewusstsein an diesen Zeilen klebt H.R.Giger gewidmet
  6. Moin Peter! Schnapp dir eine Katze, wahlweise Hund oder anderes Kleingetier, ab auf´s Sofa und kuscheln! ☺️ Und wenn du sogar zwei Schweine hast, brauchst du keine Heizung mehr an machen. Das sind lebende Heizkörper sag ich dir! 🐽 Oink! Oink! JC
  7. Hallo! It's magic! Mein lieber! Vielen Dank fürs Vorbeischauen und deinen Blick in den Spiegel. LG D. Copperfield
  8. Moin Herbert! Mir wäre lieber du würdest das "DU" mit dem "LI" - Leser-Ich ersetzen. So entstehen keine Missverständnisse in den Kommentaren. Denn ich als der Autor hadere mit nichts und niemandem im Moment. Schon gar nicht mit meinem Spiegel. Hey, ich bin nach eigener Einschätzung ein hübscher Kerl! Ich liebe mein Spiegelbild. Aber vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren trotzdem! Das freut mich. LG JC PS: Schattenboxen ist ein einseitiger Kampf der nicht gewonnen werden kann... 😉
  9. Durch den Spiegel könnte ich dich Würgen Dir Daumen, Zunge und Kopf verdrehen Dich ordentlich schlagen, mit Faust in den Magen Die Flausen sollen dir vergehen! Schau nicht so blöd, dumm und dreißt Dir mach ich Beine, und breche sie dann Deine hässliche Fratze im Licht, raubt mir Nerven und die Sicht! Ich schwöre du wirst mich fürchten irgendwann Immer stehst du mir im Weg! Nie kann ich mich im Spiegel sehen Du bist besessen, und kannst mich nicht vergessen Warum nur willst du einfach nicht gehen… Aber ich weiß etwas, dann gehst du drauf Ich nehm den Hammer und mit ganzer Kraft Bist du zerbrochen, zersprungen die Knochen Scherben stecken im Gesicht und ich hab´s geschafft
  10. @Dionysos von Enno, @J.W.Waldeck Charles Manson. 🌼 Ein Sektenführer wie es tausende vor ihm, und tausende nach ihm gab. Doch mehr als das war er -oder besser "ist" er- ein Teil amerikanischer Geschichte. Für mich die Verkörperung der krassen Hippy-Jahre und des Wahnsinns während des Vietnam Krieges. Der Jesus-Hitler vergleich kommt nicht von ungefähr. Und passt zu ihm, auch ironischerweise, versinnbildlichend für Ideologien allgemein -ohne Bewertung- nur nüchterne Betrachtung. Für seine Jünger war er Jesus, mit der Ideologie der weißen Herrenrasse und seinem Krieg gegen die Schwarzen. Kranker Scheiß! Manson verbrachte mehr Jahre in Gefängnissen, als in Freiheit, und das vor seiner endgültigen lebenslangen Haftstrafe in San Quentin State Prison. Für viele die Verkörperung des Bösen schlechthin. Für mich nur eine weitere am Leben gescheiterte Gestalt, die Sinnsuche und Ganzwerdung, mit hemmungslosem Ausleben animalischer Triebe gleichsetzte und erwartete, diese Welt würde sich seinem Willen beugen. Stattdessen hat sie seinen Verstand gebrochen. Böse war er nicht, nur extrem Scheiße. Und leider extrem gut darin. Noch heute verkauft sich seine Musik, die er auch im Gefängnis noch weiter produzierte. Die Leute kaufen seine Platten nicht weil sie Anhänger seiner kranken Ideologie sind, oder seinen Fanatismus teilen, sie kaufen sie einfach um ein Stück von einer irren Kultfigur in den Händen zu halten. Das "Manson" von Marilyn Manson ist angelehnt an ihn, und der Sänger und Gitarrist von System of a down, Daron Malakian ist ein Charles Manson Fan, ohne Anhänger seiner Ideologie zu sein. Ich hielt damals ein Schulreferat über ihn. Note 3. Nein ich hab übrigens keine Musik von ihm bei mir rumliegen. Hab ich auch nicht vor zu kaufen. Denn trotz allem Kultstatus in Film und Medienlandschaft, er war ein kein guter Musiker! Und ich hasse Hippies! 🤮 Der Text hier ist ein Versuch der Reflexion, natürlich aus der Sicht eines seiner Jünger mit Vorliebe für Sarkasmus... sonst wäre es ja Langweilig! Wie auch immer. Hier steht er geschrieben, wieder von jemandem in einem Text verewigt, während die Opfer seiner Jünger ungesehen bleiben. Aber von Tarantino im Film: Once upon a time in Hollywood, auf bizarre Art und Weise gerecht. Kann man sich anschauen, muss man nicht. Aber sich fragen, was genau fasziniert die Leute an seiner Person... ich hab keine eindeutige Antwort darauf. Vielleicht weil man ihn als Spiegelbild für die kranke Gesellschaft im allgemeinen ansehen kann? Peace! JC ☮️✌️... oder besser 🤘
  11. @Dionysos von Enno, @J.W.Waldeck Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Ein ausführlicher Kommentar wird später noch ergänzt. Nein ich meine natürlich nicht den Sheen, lieber Dio. Der ist ja noch harmlos im Vergleich zu dem Charlie den ich meine. Bis später dann. LG JC
  12. Sucht das Licht Voll drauf um sieben am Frühstückstisch Helter Skelter auf LSD, Engelstränen im Morgenkaffee Panikattacken beim kacken, dann Euphorie Löffel für Löffel Weisheit schlürfen Brechreiz unterdrücken Lachen statt würgen Halt still, er will dich lieben! Gehorche unseren entfesselten Trieben Gruppensex ungewaschen haarig wild wie im Urwald die Affen Mit Liebe im Magen und frei vom Kapital in den leeren Taschen Nüchtern trocken war Gestern Eine große Ejakulation doch der Orgasmus hält an Ein wenig Chaos gegen Langeweile Gegen die Uniform, gegen die Norm San Francisco und Saigon Jesus und Hitler in einer Person Hakenkreuz und Peace an der Wand Liebe für alle Waffen im Schrank Total in der Liebe, total im Rassenkrieg Unser Charlie hat uns furchtbar lieb Das Tal des Todes überwunden In seinen Gedanken zueinander gefunden Wabernd in einer Lavalampe Ohne das die Sohlen blasen leiden Auf der Matte durch den Kosmos reisen Opiat deprivat und es mit den Göttern treiben Wir gähnen und wir stöhnen Mit Messern zwischen den Zähnen Aus Schmerzen werden Freudentränen Der Van fährt vor das Haus Die Beatles im Radio, ich schalte es aus Schwarz und still die Nacht Doch drinnen jemand freudig lacht Unser Charlie hat es gut gemeint Und er selbst keine Träne geweint So sind auch wir mit uns im reinen Sollen sie bluten diese Schweine! 🐵
  13. Joshua Coan

    Gesundheit!

    Advent, Advent Die Mutter brennt Der Vater auch Und sogar das Haus Feuer hier Feuer da Wärmt unsere Herzen Das kommt davon Muss man niesen Beim Ausblasen der Kerzen
  14. Guten Morgen. Finde ich richtig gut gelungen, deine Idee die Schnecke als Metapher für Selbstfindung und Einswerdung zu nehmen. Vor allem die Spur die man nach sich zieht. Ich würde den Text aber etwas Kompakter machen. Es sind einige unnötige Wiederholungen drinnen. Sehr gern gelesen, da selbst Schneckenfreund! LG und ein herzliches Willkommen bei uns! JC
  15. Joshua Coan

    Neulich in der Kaserne 2

    Folge 2: Deckung geben Die Truppe ist draußen auf dem Übungsplatz. Stabshauptmann Unterbusch bläst die Trillerpfeife. „Hoch ist das laut! Wunderbar Männer, wunderbar. Alle antreten zur Besprechung.“ „Hauptgefreiter Schmidt meldet erfolgreiche Ortung des feindlichen Spähpanzers und der Mörserstellungen!“ „Sehr schön, sehr schön. Na alle Achtung, da habt ihr euch ja richtig Mühe gegeben, was? Und… was haben Sie denn da für eine schicke Uniform an? Wusste nicht das es die auch von Adidas gibt.“ „Äh, bitte um Verzeihung Frau…. äh, ich meine Herr Stabshauptmann? Ich verstehe nicht ganz…“ „Na die Streifen auf ihrer Schulter.“ „Ach so, das ist mein Dienstgrad, Herr Stabshauptmann!“ „Soso!“ Oberst Greiffeld stampft dazu. „Stabshauptmann Unterbusch! Und wie läuft die Übung im Aufspüren feindlicher Ziele?“ „Na Hallöchen Herr Oberst Greiffeld! Die Jungs sind heute in Bestform, sag ich Ihnen.“ „Sehr schön. Gut zu hören. Vergessen Sie später nicht das Deckung geben zu üben.“ „Huch! Na Sie sind mir vielleicht einer Herr Oberst! Wird erledigt!“ Zwei Stunden später spaziert der Oberst wieder auf´s Feld. Plötzlich bleibt er wie angewurzelt mit großen Augen stehen. „Was zum Geier ist das denn?!?!“ Vor sich sieht er wie jeweils zwei Soldaten hinter Büschen aufeinander „in Deckung“ liegen. „STABSHAUPTMANN UNTERBUSCH!!! WAS ZUM TEUFEL SOLL DASS DENN DA WERDEN???“ „Na ich hab sie „Deckung“ üben lassen, wie befohlen!“ „UNTERBUSCH!!! SIE SIND DEGRADIERT!!!“ „Herrjeh, also nie kann man es Ihnen recht machen… Seufz…“ Fortsetzung folgt…
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