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Joshua Coan

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Alle erstellten Inhalte von Joshua Coan

  1. Moin Peter. Ja wir müssen unsere Gefühle behandeln wie unsere eigenen Kinder. Sich nicht von ihnen beherrschen lassen, sondern sanft und liebevoll zurechtweisen.... besonders wenn der kleine Zorn schon ein Messerchen in Händen hält und vor hat den Ehepartner zu erdolchen. Einfach zu sich selbst sein, wie man zu seinen Kindern wäre. Und immer fragen: Würde ich so mit meinem Kind umgehen? Dann passt das Leben da schon mal. Gern gelesen, deine nette Erinnerung. LG JC
  2. Wenn du schläfst schleich ich mich Vorbei an dein schlummerndes Ich Hinein in dein Unterbewusstsein Und stehle deine Träume Und wenn du wieder erwachst Ein Stück leichter als die Nacht davor Kroch ich längst schon wieder aus deinem Ohr Und klebe an der Zimmerdecke Dort in der finstersten Ecke wie eine Schattenschnecke Ohne Regung eingerollt ohne jede Bewegung Und warte auf die Dunkelheit in deinem Geist Um heimlich schleimig wieder saugen zu gehen Stern um Stern aus deinem Himmel entfernt Die Seele am Schluss ganz aus dem Leib entsternt
  3. Huhu! Wie sind denn die Regeln hier überhaupt? Gibt es welche? Das wäre schön immer im ersten Beitrag zu lesen, damit man weiß wo man dran ist. "Frisch verreimt nach Lust und Laune?" Ist das alles? LG JC
  4. Schick ich dir dann per Privat Nachricht. 💗 Kein Ding! LG JC ....der diesen Kommentar NICHT in einem rosa Tanga geschrieben hat! Ich schwörs! 🤞
  5. Die Cecilia nimmt den warmen Wäscheberg Aus ihrem Trockner im Keller Hat den Korb leider in der Wohnung vergessen So trägt sie alles fest im Arm Und merkt im Treppenhaus leider nicht Das ihr Lieblingsrosa Tanga, lautlos auf die Stufen gefallen ist Der Joshua kommt vom Einkaufen heim Und findet das gute Stück, einsam und zurückgelassen „Du armes kleines Ding! Komm, ich nehm dich mit!“ Später dann hört man die Cecilia fluchen Sie hat schon überall gesucht aber den Tanga nicht wieder gefunden Der Joshua derweil ganz verzückt, vor dem Spiegel in seinem neuen Lieblingsstück 💗
  6. Moin Peter. Ja das sind halt so die Marotten der Reichen. Oder sollte ich sagen, die "edlen Gepflogenheiten". Ist das überhaupt ein Wort? Die einen hässlichen Fußballstars verspeisen Schnitzel mit Blattgold, andere riskieren ihr Leben mit Kugelfischsushi, oder verzehren kleine gefolterte Singvögel... im Ganzen! Und, und, und... Ist es da noch Kannibalismus unwahrscheinlich in irgendeiner reichen Society in L.A. die schon alles probiert hat und das zweimal, da wäre doch das letzte verbotene Wild doch mal eine Abwechslung oder? Kannst du mit Sicherheit sagen, dass so etwas unmöglich ist? Und das noch bevor die Gesetzbücher nach einem Atomkrieg neu geschrieben werden? Ich will es zumindest nicht hoffen. Wie dem auch sei. Bis dahin bleibe ich jedenfalls bei meinem Kaviar und meinen Erdölbädern, wie es die Oligarchen zu tun pflegen. Oh und der silberne Glanz in meinen Augen kommt vom Thunfisch. Man gönnt sich doch sonst nichts... seufz. Delikate Grüße aus dem Land der weißen Würste 💙🤍💙🤍💙🤍 JC
  7. Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren, Dominik Risse und MythonPonty! Ja Dredd... ich dachte eher an Cloud Atlas, wo Menschen in der Zukunft gezüchtet werden um zu dienen und wenn sie ein gewisses Gewicht haben, geschlachtet und als Eiweiß ersatz dienen... oder als Seife. Und natürlich dachte ich auch an die ein oder andere Gourmand-Perversität der ach so feinen Klasse - Stichwort: Fettammer. (Wer nicht weiß was das ist... nachgoogeln auf eigene Gefahr). Diese Bilder stecken mir heut noch übel im Gedächtnis. Echter Horror! Aber bei Menschen bin ich nicht so. Eine kleine Hamburgerkette die Säuglingsburger anbietet kann die Menschheit durchaus verkraften. Vielleicht steigt McDingens da ein? Hey, Hamburger aus Fett und Ammoniak haben sie ja bereits und es wird von Millionen gegessen... Mmmmm njam, njam. Die Feinschmeckergesellschaft. LG JC
  8. Hi Ava! Darf ich dich nerven? 😄🌼 Los geht´s! Ergibt irgendwie keinen Sinn so wie es dasteht. Entweder oder. Das Dysphorie sticht mir irgendwie unangenehm ins Auge. Wie wäre es mit: "Angst und Trauer, Scham und Schuld" Wieder so ein starker Satz von dir! Wegen solcher Szenen lese ich deine Texte so gerne! 😊 Aber wenn du schon "aus dieser Tür" schreibst, wie wäre es mit "in diesem Raum", statt "diesem Ort", ein Satz vorher. Das würde besser harmonieren, find ich. Grandioser Abschluss des ganzen! Das Ersticken des Lichts, alles guten, durch die Erkenntnis am Schluss, dass es nicht nur wie am Anfang Vermutung war, sondern bittere Wahrheit ist. Das sind meine Punkte. Ich analysiere nur Texte die mir gefallen. Vielen Dank für diesen düsteren Genuss. LG JC
  9. Das goldene Glöckchen bimmelt Es wird dinniert, zu Tisch! Ein Festmahl für die Oberschicht Serviert wird Kinderfleisch ganz frisch Schlachtreif gezüchtet über Jahre Die neuen Delikatessen nach dem atomaren Krieg Wir wollen ja nicht mehr wie die Wilden sein Dafür machen wir uns auch ganz fein Und bitten die Unterschicht zur Kasse Das zweite Kind von Familien zweiter Klasse So sitzen wir mit Tüchern auf dem Kopf und warten Auf die kleinen Fleischhäppchen mit Haut, die Zarten Etwas Kultur muss sein Auch in einem Reigen anonymer Gourmands Kultiviert soll man genießen Der erste Schritt zurück in die Zivilisation Wie wir sie kannten 🍽️
  10. @Dionysos von Enno, @Ponorist, Vielen lieben Dank euch beiden! Es ist mein kleiner bescheidener Versuch Gigers Kunstwerke in Worte zu fassen, was sich eigentlich nicht fassen lässt. Während des schreibens hab ich mir ein Album von Meshuggah angehört und einen Walktrough durch das Game "Scorn" angeschaut, ein Spiel das ganz nach Gigers Kunst gestaltet wurde. Wohl wirklich eintauchen kann man erst auf einem Trip, wo sich einem dann auch verborgene Türen in die allerdunkelsten Tunnel auftun. Doch wer will das schon.... sich freiwillig seinen Dämonen vor die Füße werfen, mit Fleisch um den Hals. Könnte aber spannend sein. Spannend und tief verstörend zugleich. Aber wahrscheinlich liegt genau da der Reiz, der damit anfängt sich mit solcher Kunst überhaupt auseinander zu setzen, ein Kitzeln mit den Fingerspitzen, bevor das Messer bis ins Mark eindringt. H.R.Giger, Saturno Butto, Alex Grey und Robert Williams. Meine Lieblingsmaler. Ja Cthullhu passt auch. Ebenfalls eine Inspirationsquelle für Giger. Über Herr der Ringe hat er auch gemalt. Natürlich kaum wieder zu erkennen. Ich hoffe ich konnte wenigstens ein kleinwenig den Eindruck vermitteln den ich hatte beim Schreiben dieser Zeilen. RIP Hansrudi Giger (Vater des "ALIEN") Biomechanische Grüße JC
  11. Joshua Coan

    XIX IIVII IoOI UIUOII

    Eisenfleisch wuchert über den kalten Boden Pochende Ranken klettern würgend verhärtend die Wände hoch Organisch metallisch geschuppt doch roh wie rostiges Fleisch inzwischen Der Innenraum lebt im Weltraum Eierschalen platzen und saure Sporen benebeln die Luft mit ätzendem Kratzen Die Gebärmaschine öffnet die Schenkel und spuckt die leergesaugten nackten Leiber in Massen aus Während sich irgendwo Arme die hautlose Materie scharf aufkratzen feucht und frisch roh Augenlose Gesichter verschmolzen mit dem Raum geboren statisch manisch mechanische Reaktionen auf Temperatur Sehnen zäh und gespannt auf knochig drehenden Rädern rastlos rotierend doch ohne Funktion Beispiellose Bewegung Säugling unter Glas geschwollen mit Verhärtung knospiges Wachstum Abkapselung Flatternde Hautfleischvorhänge im fahlen Kalttaulicht tropfen verdicktes Rot wie maschinenölartigen Sirup Schallrohre zucken die steife Luft zur tanzende Membran die über Spannungsspitzen Druck ausgleicht Die rettende Gasflasche im Mund aufgedreht bevor das Vakuum die Wärme abreißt Im Bad aus flüssigem Metall das oben glänzend härtet und körnig verstaubt bis wieder umgerührt und am Noppenboden verklumpt die Fühler reizt Klebrig klumpiges matschiges Weich im Schlauch aus geöffneten Knochengefäßen gesaugt Stöhnende stupide Leiber werden bewegt aber bewegen sich nicht von Selbst geschoben bis zum Loch und dem Fall ihres Lebens Schmerzleiter und Nervenregler aufgedreht bis die gezackten Linien gelb leuchten und Funken gebären wo sich Teile schlecht verbinden Drucksog hochgepumpt das zähflüssige Rot mit den schwarzen Kapseln angesaugt und von Rasiermesser Rotoren in hohlen Raum zerstäubt zu klebrig dicker Luft Chemische Exekution durch Entzug lindernden leichten Drucks und herab Pressung abquetschender Unnachgabe Nabelschnurbindung an die emotionslose Mutter die mit Bitterglanz hochplatzende Blasen lindernd stillt Perpetuale Orgasmen im Pulsarring wechselnder Kugelblitze auf den fleischigen Knospen Stickig im Fasernetzkokon langsam aber sicher an der Feuchtigkeit ertrinkend Weissagung mit Würmern die ihr eigenes Innerstes Verzehren und sich in sich selbst schleimig gebären, ausscheiden und wieder verzehren Würgend auf dem Weg ohne Ziel vorbei an salzig konservierten Hohlknochenmumien Abfolgetode in kleinen Schritten sterbend während ungezählter Wiedergeburten mit Amnesie Alle Emotionen verflüssigt abgepumpt und in Phiolen dosiert für gezielte Stiche mit der Aluminiumspitze Schlangen an der Tunneldecke zischen Echos durch den organischen Raum Zusammengeschmolzene Leiber kriechen blind durch die Flure ohne Bewusstsein aber mit Instinkt Thrombosen in den Kanälen voll zappelnder Tentakeln bis die rostigen Rohre platzen Haut als Trommel dumpfer Laut und wie ein Gummiband gespannt während das Multiwerzeugmaulinsekt an der lackierten Umrandung nagend seziert Ich sitze hier als Sofathron und vegetiere zum stampfenden Beben wie ein donnerndes stakkato Hämmern während die dicken tropfen auf mein gelüftetes Gehirn aufschlagen Und ich denke mir das Tote lebt und das Organische nicht doch ist es das was sich bewegt Und ich umrunde platonisch die Ausscheidung und frage was ist mir heilig Während ein anderes Ich sich abnagt wie ein Rasierer mit unendlich Strom Und sehe Das Gott im Spiegel nur Spiegel sieht die sich reflektieren Während er zusammen mit mir masturbiert Doch dieser Gott krepiert wie ein Insekt vor den Füßen zerfallender idealer Statuen namenloser Wesen Der Fall bodenlos aber bewusst und unfähig zu sterben Das ist kein Traum hinter einem Traum in einem Gedanken Das ist die Realität die du gerade erschaffst in deinem Kopf Sie lebt in Neuronenblitzen, so lange dein Bewusstsein an diesen Zeilen klebt H.R.Giger gewidmet
  12. Moin Peter! Schnapp dir eine Katze, wahlweise Hund oder anderes Kleingetier, ab auf´s Sofa und kuscheln! ☺️ Und wenn du sogar zwei Schweine hast, brauchst du keine Heizung mehr an machen. Das sind lebende Heizkörper sag ich dir! 🐽 Oink! Oink! JC
  13. Hallo! It's magic! Mein lieber! Vielen Dank fürs Vorbeischauen und deinen Blick in den Spiegel. LG D. Copperfield
  14. Moin Herbert! Mir wäre lieber du würdest das "DU" mit dem "LI" - Leser-Ich ersetzen. So entstehen keine Missverständnisse in den Kommentaren. Denn ich als der Autor hadere mit nichts und niemandem im Moment. Schon gar nicht mit meinem Spiegel. Hey, ich bin nach eigener Einschätzung ein hübscher Kerl! Ich liebe mein Spiegelbild. Aber vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren trotzdem! Das freut mich. LG JC PS: Schattenboxen ist ein einseitiger Kampf der nicht gewonnen werden kann... 😉
  15. Durch den Spiegel könnte ich dich Würgen Dir Daumen, Zunge und Kopf verdrehen Dich ordentlich schlagen, mit Faust in den Magen Die Flausen sollen dir vergehen! Schau nicht so blöd, dumm und dreißt Dir mach ich Beine, und breche sie dann Deine hässliche Fratze im Licht, raubt mir Nerven und die Sicht! Ich schwöre du wirst mich fürchten irgendwann Immer stehst du mir im Weg! Nie kann ich mich im Spiegel sehen Du bist besessen, und kannst mich nicht vergessen Warum nur willst du einfach nicht gehen… Aber ich weiß etwas, dann gehst du drauf Ich nehm den Hammer und mit ganzer Kraft Bist du zerbrochen, zersprungen die Knochen Scherben stecken im Gesicht und ich hab´s geschafft
  16. @Dionysos von Enno, @J.W.Waldeck Charles Manson. 🌼 Ein Sektenführer wie es tausende vor ihm, und tausende nach ihm gab. Doch mehr als das war er -oder besser "ist" er- ein Teil amerikanischer Geschichte. Für mich die Verkörperung der krassen Hippy-Jahre und des Wahnsinns während des Vietnam Krieges. Der Jesus-Hitler vergleich kommt nicht von ungefähr. Und passt zu ihm, auch ironischerweise, versinnbildlichend für Ideologien allgemein -ohne Bewertung- nur nüchterne Betrachtung. Für seine Jünger war er Jesus, mit der Ideologie der weißen Herrenrasse und seinem Krieg gegen die Schwarzen. Kranker Scheiß! Manson verbrachte mehr Jahre in Gefängnissen, als in Freiheit, und das vor seiner endgültigen lebenslangen Haftstrafe in San Quentin State Prison. Für viele die Verkörperung des Bösen schlechthin. Für mich nur eine weitere am Leben gescheiterte Gestalt, die Sinnsuche und Ganzwerdung, mit hemmungslosem Ausleben animalischer Triebe gleichsetzte und erwartete, diese Welt würde sich seinem Willen beugen. Stattdessen hat sie seinen Verstand gebrochen. Böse war er nicht, nur extrem Scheiße. Und leider extrem gut darin. Noch heute verkauft sich seine Musik, die er auch im Gefängnis noch weiter produzierte. Die Leute kaufen seine Platten nicht weil sie Anhänger seiner kranken Ideologie sind, oder seinen Fanatismus teilen, sie kaufen sie einfach um ein Stück von einer irren Kultfigur in den Händen zu halten. Das "Manson" von Marilyn Manson ist angelehnt an ihn, und der Sänger und Gitarrist von System of a down, Daron Malakian ist ein Charles Manson Fan, ohne Anhänger seiner Ideologie zu sein. Ich hielt damals ein Schulreferat über ihn. Note 3. Nein ich hab übrigens keine Musik von ihm bei mir rumliegen. Hab ich auch nicht vor zu kaufen. Denn trotz allem Kultstatus in Film und Medienlandschaft, er war ein kein guter Musiker! Und ich hasse Hippies! 🤮 Der Text hier ist ein Versuch der Reflexion, natürlich aus der Sicht eines seiner Jünger mit Vorliebe für Sarkasmus... sonst wäre es ja Langweilig! Wie auch immer. Hier steht er geschrieben, wieder von jemandem in einem Text verewigt, während die Opfer seiner Jünger ungesehen bleiben. Aber von Tarantino im Film: Once upon a time in Hollywood, auf bizarre Art und Weise gerecht. Kann man sich anschauen, muss man nicht. Aber sich fragen, was genau fasziniert die Leute an seiner Person... ich hab keine eindeutige Antwort darauf. Vielleicht weil man ihn als Spiegelbild für die kranke Gesellschaft im allgemeinen ansehen kann? Peace! JC ☮️✌️... oder besser 🤘
  17. @Dionysos von Enno, @J.W.Waldeck Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Ein ausführlicher Kommentar wird später noch ergänzt. Nein ich meine natürlich nicht den Sheen, lieber Dio. Der ist ja noch harmlos im Vergleich zu dem Charlie den ich meine. Bis später dann. LG JC
  18. Sucht das Licht Voll drauf um sieben am Frühstückstisch Helter Skelter auf LSD, Engelstränen im Morgenkaffee Panikattacken beim kacken, dann Euphorie Löffel für Löffel Weisheit schlürfen Brechreiz unterdrücken Lachen statt würgen Halt still, er will dich lieben! Gehorche unseren entfesselten Trieben Gruppensex ungewaschen haarig wild wie im Urwald die Affen Mit Liebe im Magen und frei vom Kapital in den leeren Taschen Nüchtern trocken war Gestern Eine große Ejakulation doch der Orgasmus hält an Ein wenig Chaos gegen Langeweile Gegen die Uniform, gegen die Norm San Francisco und Saigon Jesus und Hitler in einer Person Hakenkreuz und Peace an der Wand Liebe für alle Waffen im Schrank Total in der Liebe, total im Rassenkrieg Unser Charlie hat uns furchtbar lieb Das Tal des Todes überwunden In seinen Gedanken zueinander gefunden Wabernd in einer Lavalampe Ohne das die Sohlen blasen leiden Auf der Matte durch den Kosmos reisen Opiat deprivat und es mit den Göttern treiben Wir gähnen und wir stöhnen Mit Messern zwischen den Zähnen Aus Schmerzen werden Freudentränen Der Van fährt vor das Haus Die Beatles im Radio, ich schalte es aus Schwarz und still die Nacht Doch drinnen jemand freudig lacht Unser Charlie hat es gut gemeint Und er selbst keine Träne geweint So sind auch wir mit uns im reinen Sollen sie bluten diese Schweine! 🐵
  19. Joshua Coan

    Gesundheit!

    Advent, Advent Die Mutter brennt Der Vater auch Und sogar das Haus Feuer hier Feuer da Wärmt unsere Herzen Das kommt davon Muss man niesen Beim Ausblasen der Kerzen
  20. Guten Morgen. Finde ich richtig gut gelungen, deine Idee die Schnecke als Metapher für Selbstfindung und Einswerdung zu nehmen. Vor allem die Spur die man nach sich zieht. Ich würde den Text aber etwas Kompakter machen. Es sind einige unnötige Wiederholungen drinnen. Sehr gern gelesen, da selbst Schneckenfreund! LG und ein herzliches Willkommen bei uns! JC
  21. Joshua Coan

    Neulich in der Kaserne 2

    Folge 2: Deckung geben Die Truppe ist draußen auf dem Übungsplatz. Stabshauptmann Unterbusch bläst die Trillerpfeife. „Hoch ist das laut! Wunderbar Männer, wunderbar. Alle antreten zur Besprechung.“ „Hauptgefreiter Schmidt meldet erfolgreiche Ortung des feindlichen Spähpanzers und der Mörserstellungen!“ „Sehr schön, sehr schön. Na alle Achtung, da habt ihr euch ja richtig Mühe gegeben, was? Und… was haben Sie denn da für eine schicke Uniform an? Wusste nicht das es die auch von Adidas gibt.“ „Äh, bitte um Verzeihung Frau…. äh, ich meine Herr Stabshauptmann? Ich verstehe nicht ganz…“ „Na die Streifen auf ihrer Schulter.“ „Ach so, das ist mein Dienstgrad, Herr Stabshauptmann!“ „Soso!“ Oberst Greiffeld stampft dazu. „Stabshauptmann Unterbusch! Und wie läuft die Übung im Aufspüren feindlicher Ziele?“ „Na Hallöchen Herr Oberst Greiffeld! Die Jungs sind heute in Bestform, sag ich Ihnen.“ „Sehr schön. Gut zu hören. Vergessen Sie später nicht das Deckung geben zu üben.“ „Huch! Na Sie sind mir vielleicht einer Herr Oberst! Wird erledigt!“ Zwei Stunden später spaziert der Oberst wieder auf´s Feld. Plötzlich bleibt er wie angewurzelt mit großen Augen stehen. „Was zum Geier ist das denn?!?!“ Vor sich sieht er wie jeweils zwei Soldaten hinter Büschen aufeinander „in Deckung“ liegen. „STABSHAUPTMANN UNTERBUSCH!!! WAS ZUM TEUFEL SOLL DASS DENN DA WERDEN???“ „Na ich hab sie „Deckung“ üben lassen, wie befohlen!“ „UNTERBUSCH!!! SIE SIND DEGRADIERT!!!“ „Herrjeh, also nie kann man es Ihnen recht machen… Seufz…“ Fortsetzung folgt…
  22. Moin Peter! Eigentlich mag ich ja keine gereimten Kommentare, aber vom Inhalt her gut erkannt. Der Topf ist für mich die Verkörperung der Absurdität. Die Absurditäten von Kriegen und Heldentum und der Menschheit an sich, wenn wir schonmal dabei sind. Stichwort Fettammer, du weißt schon. Und am Ende wird der Ritter zwar zur Legende, aber er selbst muss sich der grausamen Realität seines Endes stellen. Unwiderstehlich gepackt und in sein absurdes Verderben geworfen, in einen Topf dessen Inhalt ein Massengrab voll tapferer Krieger ist. Am Ende gibts natürlich Spottgelächter, immer von denjenigen die Abseits dieser Dinge stehen und herabblicken, wie wir es tun wenn Ameisen gegen andere Insekten kämpfen. Ein paar ergänzende Gedanken von mir dazu am frühen Morgen mit zu viel Kaffee intus. Besten Dank und lieben Gruß mit Kuss! JC
  23. Guten Abend. Interessant.... Dein Text fängt mit poetisch schönen Zeilen an, die ein dunkles Thema ankündigen, eben genau so wie fallende Rosenblätter. Bildreichen Worten Ausdruck verliehen, vom Inhalt her sehr gelungen. Dann jedoch, ungefähr ab "...nach alter glorreicher Zeit..." schwingt da für mich eine politische Plattitüde mit und schwächt den doch so stark begonnenen Text ab. Die Gedanken driften ab, von einem Abgesang auf die Menschheit im allgemeinen durch das sinnlose Opfern im Krieg, zu einem Grübeln darüber, welche politische Position der Autor uns eigentlich hier vermitteln will. Dabei wollte ich mich eigentlich in die Schwermut deiner Zeilen mit fallen lassen und die Verzweiflung dieser Männer in den Schützengräben miterleben. Der Text ist ein wenig überhastet veröffentlich worden. Für mich ein Rohling von der Form her. Ganz zu schweigen, solltest du die Rechtschreibfehler ausbessern. Kleinigkeiten die aufmerksamen Lesern jedoch wie ein Schluckauf stören. Und die ganzen ".....", kommen nicht wirklich gut rüber. Als Autor der Geschichten schreibt gilt es diese Punkte eigentlich in längeren Texten zu vermeiden. Eigentlich sollte man sie gar nicht verwenden. Ich tue es zwar trotzdem auch, hier finde ich sie aber übertrieben eingesetzt. Sie sollen wohl künstlich Pausen erzeugen um die Sätze sacken zu lassen, stören aber eigentlich nur den Lesefluss, und sind genauer betrachtet auch komisch gesetzt. Mal mit drei Punkten, dann mit mehreren. Ein einfacher Punkt tut es auch! Wie schnell sich die Bilder in den Gedanken entfalten, darauf kommt es nicht an, sondern wie sie miteinander harmonieren. Der Leser passt dann automatisch sein Lesetempo im Kopf an, hält automatisch inne und vertieft sich in die Bilder. Meine Meinung dazu. Trotzdem lasse ich mal ein Like da. LG JC PS: Den Titel deines Werks solltest du definitiv noch einmal überdenken! Also das ist schon extrem verallgemeinert gehalten.
  24. Die alte Festung längst zerfallen. Die überwucherten Mauern türmen noch zu den Baumwipfeln. Schlingpflanzen und Ranken klettern emsig die Furchen hinauf. Und in dem verwilderten Hof, am Rande der kunstvollen Fontäne, hockt der dichtende Ritter mit seinem langen blauen Umhang. Feder und Pergament in Händen, ein Gedicht hier zu vollenden. Er hält inne, blickt nach oben, sieht die Sonne, schimmern durch die Kronen. Still ist es um ihn. Nur ein paar Vögel singen, versteckt im Geäst. Still ist es in ihm. Leise kräuseln sich die Wellen, fällt ein Gedanke wie ein Tropfen. Versucht auf dem Pergament, Himmel, Meer, Tiefe und Weite, mit Sehnsucht und Leidenschaft, Verlangen und Verzweiflung, und der Hitze des Feuers zu vereinen. Der Boden bebt. Erst ein sanftes vibrieren, nun Schritte der Erschütterung herbeigestampft aus dem Schatten der alten Zitadelle und ihrer verborgenen Krypta. Der Ritter legt seine Gedanken beiseite, bringt sich in Position, greift zum Schwert und hält den Griff fest umklammert, bis das Ding vor ihm steht und seinen Schatten auf ihn herab wirft. Ungerührt weicht er keinen Schritt und wartet, als wäre ihm, das Ding vertraut. Ein großer Topf aus Stein ist es. Mit dicken Armen und auf zwei gebeugten Beinen. Kein Gesicht, doch reich verziert mit schon zerfallenden Figuren, Heldentaten, geschlagenen Schlachten. „Wer seid Ihr? Sprecht! Und nennt mir Euer Begehr!“, fordert der tapfere Rittersmann. Der Topf verschränkt die Arme und schüttelt sich vor tiefem Lachen, als würde es in ihm widerhallen. Dann spricht er, mit einer noch tieferen Stimme, doch hohl und wie aus weiter Ferne. Schelmisch im Unterton, wie ein alter Gaukler, der sich über sein Publikum amüsiert. „Ich bin auf der Suche nach wahren Helden. Ich suche… DEN Held! Einen Mann der alles verkörpert, was unter den Göttern einst, der Funke der Entstehung genannt. Mit Tapferkeit fing es an. Ich sammle sie… und mache sie in mir zu Legenden!“ „Ihr sprecht in Rätseln! Lasst mich allein, ich bin nicht interessiert an euren Geschichten!“ Der Topf lässt sich krachend zu Erden fallen und senkt das Haupt, der Deckel rutscht leicht nach unten, Stein mahlt auf Stein. Ein Gestank tritt hervor, der Ritter schreckt zurück und taumelt wie bereits tief verwundet. Der Topf packt zu und hält ihn fest. Unwiderstehlich stark. Hält ihn in der Luft, wo ihn weder Mut, noch Kraft, noch Schwert befreien wird. „Werdet zur Legende!“ Der Topf schiebt sich den Deckel auf, Finsternis strömt mit Gestank hinaus. Und der Ritter erhascht einen Blick, auf das Grauen und wird verrückt. Unzählige Knochen, durchlöchert und gebrochen, Schimmel dicht wie Moos auf Steinen, verwesendes Fleisch mit Sehnen noch auf Gebeinen. Ein Mischmasch aus Menschenfleisch und Waffen, sogar ein großes Hirschgeweih. Alles schwimmt in einem dicken schwarzen Brei. Hinein wird der Ritter geworfen und der Deckel geht zu. Die Keilschrift leuchtet und versiegelt ihn. Der Topf er lacht erneut, als würde es ihn pervers erfreuen. Langsam stampft er wieder davon in die Dunkelheit, zurück in sein Loch und hockt sich wieder an die Mauer. Draußen im Hof singen die Vögel, als wäre nichts gewesen. Die Halme tanzen im sanften Wind, Fliegen surren durch die Luft. Nur ein leeres Pergament und eine Feder liegen noch auf dem Fontänenrand, und ein schwarzes Pferd, wartet draußen vor dem Torbogen, vergebens auf seinen Reiter, der zu den anderen Helden sich gesellte und zur Legende geworden. „Ho ho ho ho ho…“
  25. Joshua Coan

    Neulich in der Kaserne 1

    Folge 1: Die Scharfschützen „Hallöchen Popöchen lieber Herr Oberst Greiffeld!“ „Major Unterbusch! Was führt sie in mein Büro?“ „Ich melde, dass es mir erfolgreich gelungen ist, die von Ihnen geforderten Männer für die Geheimoperation zu finden.“ „Sehr schön. Wer und wo sind sie?“ „Na gleich hier! Kommt rein Jungs!“ Der Oberst springt auf, seine Kinnlade fällt ihm runter. „Was soll das denn sein?! Wie sehen die denn aus!“ Vor ihm stehen zwei in Lack und Leder gekleidete Herren mit Baskenmützen, geschminkten Augen und Schnauzbärten. „Ernie, genannt „Mucki“ und Rolf der Rammler. Wir kennen uns noch von früher.“ „Und das sind Scharfschützen, Unterbusch?!?!“ „Na ja, sie wollten doch etwas mit „scharfen Schützen“ oder nicht?“ Dem Oberst platzt der Kragen, die Adern treten hervor. „UNTERBUSCH!!! SIE PFEIFE!!! SIE SIND DEGRADIERT!!!“ „Hoch menno! Schon wieder….“ Fotzsetzung folgt….
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