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Schmuddelkind

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Über Schmuddelkind

  • Geburtstag 18.02.1986

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  1. Lieber Alex, lieber Pegasus, liebe Darkjuls, liebe Letreo, liebe Sali und lieber gummibaum, vielen Dank für eure lieben Worte! Wenn plötzlich ein neuer Mensch da ist, ist es irgendwie kaum zu fassen, auch wenn man sich neun Monate lang darauf vorbereiten konnte. Es ist ein unglaubliches Glück, das ich versucht habe, halbwegs in Worte zu fassen. Ja, man darf. In meiner Verwandtschaft gab es vorgestern Zuwachs und ich war total aus dem Häuschen. Insofern: Prost!🥂 Das freut mich sehr, denn mir war der letzte Satz auch besonders wichtig. Ein Baby, das in guten Händen ist, ist es ja auch wortwörtlich. Das verweist darauf, wie sehr ein Kind auf seine Eltern angewiesen ist und dass es gar nicht selbstverständlich ist, in die richtige Familie hineingeboren zu werden. Hier ist das aber zum Glück der Fall. LG
  2. Nun glänzt das warme Lebenslicht in deinen ersten Blicken. Du kleiner Mensch, du weißt noch nicht, wie sehr sie uns beglücken. Dein erster Schritt wird holprig sein, doch wirst du nah begleitet bei jedem fiesen Stolperstein, der Mühe dir bereitet. Die Welt ist groß, ein Labyrinth. Das ist nicht abzuwenden. Doch was mich zuversichtlich stimmt: Du bist in guten Händen.
  3. Lieber Oilenspiegel, liebes Sternenherz, vielen Dank für das Aufspüren der Ironie! Ich schätze, die Bilder von verzweifelten Menschen, die sich auf der Flucht vor den Taliban an Flugzeugfahrwerke festklammern und von dort in den Tod stürzen, werden uns genau so lange begleiten, bis hier der nächste Lockdown kommt und es wieder nur ein Thema gibt. Das ist wohl die bitterböse Wahrheit, die man nur mit bitterbösem Spott halbwegs verarbeiten kann. 20 Jahre lang haben wir aus reinem Selbstinteresse ein Land auf den Kopf gestellt und glauben nun, damit sei unserer Verantwortung genüge getan. Und 20 Jahre lang hat es niemanden interessiert. Und nach der Bundestagswahl wird es auch niemanden mehr interessieren. Jepp, so war es gemeint. @Arturo Siehe oben LG
  4. Ein Thema nur seit über einem Jahr: Der Lockdown, Inzidenz und Covid-Kranke. Doch was ich heute in der Zeitung sah, erschien wie Renaissance, ein stilles "Danke": Ein Ebola-Ausbruch, dort brennt der Wald, die Erde bebt und Flut in der Türkei. Ein Krieg: Die Taliban gewinnt schon bald. Was bin ich froh! Die Krise ist vorbei.
  5. Das nahm ihr nicht die Sorgen. Sie sprach zu mir zurück: "Es gibt gewiss kein Morgen in diesem Augenblick."
  6. Vielen lieben Dank, Alexander! Ich gehe nicht davon aus, dass es einem guttun würde, wenn man die genauen Gedanken anderer kennen würde, aber es ist natürlich schon reizivoll, für einen Moment sich selbst durch die Augen eines anderen zu sehen, allein schon, um zu verstehen, womit genau man einen geliebten Menschen so glücklich macht. Denn das sind ja oft so unscheinbare Kleinigkeiten, denen man selbst vielleicht gar keine emotionale Wirkung zusprechen würde, weil sie einem selbstverständlich erscheinen. Und dann erfährt man in der Freude des anderen so eine große, verwirrende Diskrepanz zwischen dem Selbstbild und dem Bild, das der andere hat. LG
  7. Schmuddelkind

    Ring

    Hallo Nesselröschen und danke für deinen Interpretationsansatz! Dieser unterscheidet sich sehr von meinem und bislang, bin ich auch nie auf die Idee gekommen, dass das LD sich die Hand abschneidet. Muss dazu aber sagen, dass es in der Urfassung hieß: "Drum muss ich dir die Hand abschneiden." Da war es also sehr viel eindeutiger. Aufgrund diverser starker kosmetischer Eingriffe habe ich mich dann aber gezwungen gesehen, den Vers derart zu ändern, dass er wohl inzwischen recht interpretationsoffen geworden ist, was wohl nicht zuletzt am Wegfall eines Subjekts und eines gebeugten Verbes liegt, womit der Satz zu einer Ellipse wurde. Jedenfalls finde ich deine Interpretation interessant. Wenn ich mir so vorstelle, dass das LD unglücklich in der Beziehung ist und dennoch nicht ganz die Trennung schafft, weil es sich wohl irgendwie dem LI gegenüber "verpflichtet" fühlt oder so, könnte diese Selbstverstümmelung der verzweifelte Versuch sein, den inneren Widerspruch aufzulösen. Finde ich auch ziemlich cool. LG
  8. Schmuddelkind

    Dein Bild

    Hallo loop, ich fürchte, du hast es umständlicher gelesen, als ich es gemeint hatte: Der (derjenige) nur soll es einmal sehen, der mein Leid empfinden kann. Also nur Personen, die sich aufgrund des Leides, das auch das LI ergreift, im See ertränken, sind es wert, den wahren Grund für das Leiden des LI zu erfahren. Traurig ist das. Aber inwiefern ist es kitschig? LG
  9. Vielen Dank für eure Kommentare, lieber Dionysos und lieber Hase! Ferci feaucoup! Da hab ich ja einen Glückstreffer gelandet. Hatte mir nämlich gar nicht so viel bei dem Titel gedacht - machte halt irgendwie "Sinn" wegen der ganzen "f" und weil etwas Melancholisches mitschwingt. J'aime des poèmes courts et faciles, parce qu'ils sont plus directs et plus émotionnelles à mon avis. Je suis heureux, que tu le trouve joli. LG
  10. Schmuddelkind

    Dein Bild

    Und ich lass dein Bild voran bis zum Seegrund untergehen. Der nur soll es einmal sehen, der mein Leid empfinden kann.
  11. Schmuddelkind

    Wie soll ich?

    Wie soll ich deine Augen bloß verstehn, wenn sie vor Freude durcheinander sprechen und doch durch klaren, weiten Blick bestechen? Just eben dann sind sie besonders schön. Doch all zu gerne wüsst ich, was sie sehn.
  12. Danke liebe Sali und liebe Amadea für eure Gedanken zum Text! Insbesondere bleibt es ein krasser Unterschied, wenn man sich nur auf das Träumen beschränkt. Träume sind etwas Wundervolles, weil sie uns inspirieren können, über uns hinauszuwachsen. Wenn man aber nicht den Mut fassen kann, seine Träume Realität werden zu lassen, müssen sie wohl irgendwann zerplatzen. Ich schätze, da hast du dich ein bisschen in meinem Wortgestripp verheddert. Ich versuche es mal, ein wenig zu entzerren: Wenn dagegen mit Gelüsten ich vor deiner Tür erschien, wären wir es, die sich küssten. Wenn ich vor deiner Tür erschien(e), wären wir es, die sich küssten. Wenn ich aufkreuzen würde, wären wir diejenigen, die sich küssen. Ist es jetzt ein bisschen klarer geworden oder habe ich da tatsächlich einen Schnitzer drin, den ich nicht sehe? Ist definitiv ein etwas schwerfälligerer Satz und wohl nicht so intuitiv zu verstehen; aber das Gedicht hat das wohl so eingefordert. Ich weiß das selbst nicht. Kann wohl gar nicht anders, weil es irgendwie in mir drinsteckt oder so. Aber danke für das Lob, liebe Sali. Freue mich, dass du auch an meinen älteren Gedichten Gefallen findest. Naja, ist eher so was wie eine Kiesgrube, in der sich hier und da ein Edelsteinchen versteckt. Insofern: Ja, mein Fundus ist riesig (geht definitiv in die Tausende), aber das Meiste davon ist unterdurchschnittlich bis unansehnlich. Habe deshalb auch irgendwann beschlossen, nicht alle meine Gedichte hier zu posten (das wäre auch zeitlich niemals möglich gewesen) und wie es der Zufall so will, habe ich heute mein letztes Gedicht aus meinem Fundus hier gepostet, was mich sehr erleichtert. Falls ich nicht doch noch zufällig auf ein brauchbares Gedicht stoße, das ich übersehen habe oder mich nicht noch die Lust packt, das ein oder andere Gedicht mit Potential auszubessern, werde ich also ab sofort nur noch neue Texte posten. Das bedeutet auch, ich werde seltener Gedichte posten und habe voraussichtlich mehr Zeit, hin und wieder mal Kommentare zu schreiben. Pah! Dazu müssen die mich erstmal finden. Zum Glück lebe ich ja hauptsächlich in meiner Traumwelt und bin für Menschen, die in der sogenannten Realität gefangen sind, unauffindbar. Aber sicher hast du recht, liebe Amadea: Es gibt zum Glück Menschen, die den geistigen Austausch mehr wertschätzen als gewisse Oberflächlichkeiten. LG
  13. Schmuddelkind

    Ring

    Jüngstens schätzt du mich gering, willst den Blick nicht zu mir wagen. Du betrachtest deinen Ring und du willst ihn nie mehr tragen, nichts von meiner Liebe wissen. Also dir die Hand abschlagen! Und ich leg sie auf mein Kissen. (Aus dem Fundus)
  14. Schmuddelkind

    Liebe und Verlangen

    Er legt sie sanft zu Bette nieder und küsst sie, streichelt ihr das Haar. Verlangen fährt in alle Glieder, denn niemand war ihr je so nah. Doch muss sie selbst im Glücke neiden. Dann fasst sie ihr Begehr genau: "Wann lässt du dich denn endlich scheiden?" "Dass du mir bloß nicht wirst wie meine Frau!" (Aus dem Fundus)
  15. Schmuddelkind

    Nachts allein

    Nachts allein im Kerzenlichte, tief in meinem Wunsch versunken, schrieb ich dir verträumt Gedichte, schwärmerisch und liebestrunken. Wenn dagegen mit Gelüsten ich vor deiner Tür erschien, wären wir es, die sich küssten. Doch stattdessen küsst du ihn. (Aus dem Fundus)
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