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Schmuddelkind

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Über Schmuddelkind

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  1. Ein heiterer Gedanke wäre ich so gerne, ein liebevolles Wort, nicht mehr, sodass ich, riefst du meinen Namen in die Ferne, ganz nah an deinen Lippen wär. (Aus dem Fundus)
  2. Wow! Das sind ja eine ganze Menge an Kommentare und so viele hintergründige Gedanken dazu! Vielen Dank an alle! Ich schätze schon, dass ich dich verstanden habe, liebe Liara und ja, Empathie scheint ein zentrales Thema des Gedichts zu sein, insbesondere wie sich Trauer und Leid von Mensch zu Mensch fortsetzt nach dem Motto: "Deine Trauer macht mich traurig." Insofern freue ich mich sehr, dass du die Momentaufnahme eben auch als so innig empfunden hast. Ich hätte es eigentlich eher der Romantik zugeschrieben, lieber Carlos - aufgrund der kürzeren Verse. Letztendl
  3. Vielen Dank, ihr Lieben, für eure Aufmerksamkeit und eure Gedanken zum Text! Ich weiß es zwar schon mit 35, liebe Gina, aber das wird mich wohl auch nicht davon abhalten, so Manches auf dem Sterbebett zu bereuen. Wobei - ich habe die Erfahrung gemacht, dass Vieles, das ich schon bereut hatte, irgendwann später durch die Hintertür zu einem Glücksfall wurde. Das ist eher so etwas wie eine Kramkiste, lieber Carlos. Zwischen dem Frisbee, der vom Hund unförmig geknabbert wurde, dem Wackel-Elvis, an dessen Gebrauch ich mich schon gar nicht mehr erinnern kann
  4. Lieber Lé, liebes Nesselröschen, vielen Dank für euer Feedback - und dass es so positiv ausgefallen ist, darüber will ich mich auch nicht beschweren. Cool, dass dir das aufgefallen ist! Ich denke, insbesondere auch dadurch, dass die kurzen Verse männliche Kadenzen und die langen Verse weibliche Kadenzen haben, erzeugt es so ein Gefühl des Wechsels zwischen spontanem Einfall (bzw. blitzartig aufflackernder Erinnerung) und langem, verzweifeltem Sinnieren. Ich mag solche halboffenen Endverse, die den Leser dazu anhalten, sich genauer damit zu beschäfti
  5. Liebe Lichtsammlerin, liebes Sternenherz, vielen Dank für eure ausführlichen und gut reflektierten Kommentare. Lichtsammlerin hat einige wichtige Fragen aufgeworfen, die ich in Sternenherzens Kommentar hervorragend beantwortet finde; deswegen fange ich mal mit diesen Antworten an. Vielen Dank, dass du diese doppelte Bedeutung des Wortes "kennen" herausgestellt hast, liebes Sternenherz. Es ist das zentrale Thema des Gedichts. Wen kennt man wirklich? Wen glaubt man zu kennen? Wem vertraut man, weil man ihn noch nicht gut genug kennt? Welche schmerzhaften
  6. Scheinbar ohne einen Grund haben deine Wangen deine Tränen, dick und rund, sorgsam aufgefangen. Gefangen darin schaut ein Mann zu mir und leidet stumm und fängt sogleich zu weinen an und weiß nicht recht, warum. (Aus dem Fundus)
  7. Du meinst wohl eher so Kindergeschichten um 1968 herum, MonaLena. ...Schmuddelkind, Pissnelke und Rotznase machten sich über die langweiligen Uniformen der Bullen lustig. Plötzlich umstellten 100 Mann die drei Kinder und setzten ihre Wasserwerfer ein. Als sie nach Hause kamen, bereitete Mama ihnen ein warmes Bad auf dem Herd vor. Sofort beschlossen die Männer in der Kommune die Gründung einer Aktionsgruppe. "Ach, ihr Männer immer mit eurem blinden Aktionismus! Damit offenbart ihr immer wieder auf's Neue die der Sozialisation im patriarchalischen System erwachsene, männliche Angst, d
  8. Der ganze Mensch, das ist das Kind und erst im Streben nach Vollkommenheit hält Mangel Einzug in sein Leben. Erst wenn wir nah dem Tode sind, zum Leben dann aus tiefstem Grund bereit, gewillt für wenig viel zu geben, erahnen wir des Ursprungs Glück und können nimmer mehr zurück. (Aus dem Fundus)
  9. An dich denken, wie ich noch nie an jemanden gedacht habe, wie noch nie jemand an dich gedacht hat. Dich berühren, wie ich nur dich berühren will. Mich ausdrücken, wie nur du mich verstehst. Empfinden, wie ich nur durch dich empfinden kann. Und beinahe verstehen. (Aus dem Fundus)
  10. Sag, war es ein Phantom, als wir im Taumel Blicke tauschten, beinahe wie ein Strom im Strudel unsrer Sehnsucht rauschten? Da war der Augenblick, verborgen zwischen zwei Gedanken, da blickte ich zurück - mir war, ich sah, wie wir ertranken. (Aus dem Fundus)
  11. Ui, so viele Realtionen zu meinem kleinen Späßchen! Das überrascht mich sehr und umso mehr möchte ich euch danken für eure zahlreichen Kommentare. Die ließen sich ja auch nicht lange bitten. Ja, liebe Sonja, die äußere Form ist hier das Einzige, das dem Haiku gerecht wird, wodurch die Selbstreferentialität des Gedichts zum Selbstspott wird. Diese ganzen japanischen Gedichtformen sind auch sehr schwer umzusetzen, liebe Conny, weil sie gar nicht für die deutsche Sprache konzipiert wurden. Das ist ja das Blöde an Literatur und insbesondere an Gedichten: Den In
  12. Vielen Dank, Maddy! Aus irgendeinem Grund thematisieren meine Rollenspiele oft Missverständnisse und vielleicht rufen sie deshalb auch Erinnerungen an Loriot wach. Jedenfalls ist das ein spannendes Feld für literarische Texte, weil man als Leser diese Missverständnisse quasi aus der Perspektive eines neutralen Beobachters verstehen können, die uns als Beteiligter des Missverständnisses sonst verwehrt bleibt. LG
  13. ich scheitere wohl am ersten Haiku-Versuch ist aber nicht schlimm (Aus dem Fundus)
  14. Das ist die unangenehme Befriedigung, die Lyrik uns verschafft: Dass wir uns nie ganz sicher sein können, was wir gerade gelesen haben, obwohl uns das Gedicht mit Gedanken und Gefühlen versorgt. Interessanter ist hier aber vielleicht die sprachliche Parallele zwischen der ersten und letzten Strophe (was wohl der einzige Grund war, weswegen ich dieses ältere Gedicht hier gepostet habe), die inhaltlich doch sehr verschiedene Ideen (und Stimmungen) transportieren. LG
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