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J.W.Waldeck

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Über J.W.Waldeck

  • Geburtstag 01.01.1974

Autorenleben

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    Deutschland
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  • Lieblings Autoren / Dichter
    Rimbaud, Villon, Eminescu, Nichita Stanescu, Cosbuc, William Blake, Lord Byron, Shakespeare, Beaudelaire,

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  1. J.W.Waldeck

    Fehlgeburt

    Fehlgeburt die wahnsinnige Wüste ist ein Sinnbild gleichgemachter Gegensätze: sie wirbelt auf und setzt sich verschieden nieder in ihrem sinnlosen Treibsand ist der Verstand nur eine Reibefläche Geschmacklosigkeit ist das neue Highlight im Einheitsbrei der eingehen will in das uniforme Glücksspiel das Nichts zu Gott verwischt jede übertriebene Zivilisation endet so: als Wanderdünen die heimatlos ihre wesenlosen Züge bis zur Unkenntlichkeit verlor diese gelackmeierte Gleichmacherei dieser gleichgültige Einheitsbrei tröstet den Wunsch aller Nichtswürdigen einzugehen ins enge Vergehen das sich Ursprung nennt, statt Entstehen ohne entwickeltes Leben wirbelt es auf und setzt sich verschieden nieder verschieden und doch so gleich wie ein gläubiges Totenreich © J.W.Waldeck .2021
  2. mir ist jedes kreative Chaos in der Einordnung recht, damit neue Zwischentöne das Eintönige übertönen und die stillen Noten sich mit den Stilbrüchen zu unfassbaren Glanzstücken versöhnen. LG. Waldeck
  3. Nur als Kind scheint etwas zu funktionieren, was später sich durch zu viele Wünsche und Pläne in Arbeit verflüchtigt. LG. Waldeck
  4. @Buchstabenenergie Ich verbeuge mich vor solch freundlichem Geist und Wohlwollen. LG. Waldeck
  5. Der abrahmitische Gott der Rache ist viel zu beschäftigt mit seinen Bestrafungen um die Verzweiflung seiner Anhänger zu hören... Ansonsten, gerne genossen, LG. Waldeck
  6. manche haben auch gar keines oder es wurde ihnen genommen. Wo die Trauer sich vertieft sollte man sich nicht hängen lassen und in Bewegung bleiben. Dies ändert oft den Standpunkt oder führt einen zu neuen Möglichkeiten, wie ich mal schrieb. LG. vom Waldeck
  7. Heimat einer enthüllten Herzensbrecherin Hände in Flammenschärpen verhandeln erogene Fährten die Finger – ineinander gebogen ergriffene Lügenfilter lichter Glücksdrogen nichts als selbsternannte Dichter in brennbaren Schaumstoffwindeln polierte Fassaden! nichts was alberne Stricher ausgelutschter Liebe salbadern spiegelt verkrustet Zinnober versunkene Winterschläfer in blauen Badewannen wo seltsame Füchse lodern aus ausgedrückten Armen abgeschürfte Kratzmuster verblasster Seelenwälder im dämonischen Dunstrost im obzönen Wundtrost verschimmelter Behälter . © j.w.waldeck 2018
  8. Ich liebe es, auch wenn ich für Frodo wenig Freude hege... LG. Waldeck
  9. J.W.Waldeck

    Stauräume

    Stauräume - Gesinnungshygiene in Reinkultur - reine Begriffskosmetik ist das politische Korrekten auf-rechter Einreiher mit der gesäuberten Ästhetik aufgezogener Anzeiger die reihern jedes wirkliche Problem aus ihrem eingebildeten System und sehen sich als Fegefeuer wo das Gesagte nichts mehr wagt als die belanglose Waage Gewissen stillt bis zum Anschlag werden Ansichten entschieden dienen Absichten faulem Frieden so in Gefängnissen Ordnung herrscht wo alles feindlich wirkt, was Beobachtung verstärkt mit Warnung vor gefährlicher Literatur für Unis vereinter Monokultur es fühlt sich gut an, im warmen Filz sexistischer Schlaftabletten! es überführt nur das übermalte Vorbild eines Gomrigers, der weder dichten kann noch Lust aus der Leidliste frustrierter Erlöser will sie spielen nicht und differenzieren! sie arten aus in artgerechten Revieren so Enthüllungsopfer Abende füllen mürber Maulhalter die fleißig Anzeigen von spitzelnden Spickern gestalten . © j.w.waldeck 2018
  10. J.W.Waldeck

    Ombos

    Ja, dies ist Dichtung. Das steinerne Herz von Hauff kommt mir da in den Sinn... LG. Der Waldeck
  11. J.W.Waldeck

    Die gleiche Wahrheit

    Wahrheit ist niemals leicht und wo sie leicht gemacht wird, schwimmt sie eindeutig oben wie eine abgetriebene Leich‘ . © j.w.waldeck 2018
  12. J.W.Waldeck

    Verwerfliches Stillleben

    Verwerfliches Stillleben EinSTELLUNG, du positives Geleit einbahnig wie ein Abstellgleis! (hoffentlich im engen Kreis!) die Schuld jeder Krankheit: dein Karma falscher Vorleben bestimmt nun alles Streben! alles verläuft nach festen Mustern! nichts tanzt, kollidiert und interagiert zwischen ausgegrenzten Ufern wechselwirkt zufällig zusammen wo fortan ein falscher Sprung alle Sprünge einhellig spaltet wer kein Glück hat im Einklang ist nicht monoton genug gepolt bleibt Konzert, das Vielklang vertont lächle immerzu, auf das du geliebt zum gleichgesinnten Erzengel wirst bevor gewisse Vorlieben auffliegen alles Verklärte begrenzt das Geleerte ewig verkehrt darin das Verkehrte und spiegelt scheinbar vitale Werte . © j.w.waldeck 2018
  13. J.W.Waldeck

    die neue Alte

    Monotheisten sehen gerne Kosmische Götter als Fabeln, doch ihren aus dem Steinquader befreiten Gott vor der Stadt Petra und sein Bruder, der Mondgott, welcher heute ersterem mit seiner Sichel den Krieg androht, über diese Fabeln schweigen sie oder verleugnen sie gar. Kraftwesen, voller Seelen, die zwischen den Sternen wandeln, Schöpfer und Geistwesen, sie können genauso wirklich sein wie dunkle Materie und andere Schöpfungen. Man vermag heute bereits Strukturen in reiner Energie zu integrieren. In Zukunft wird solches durch die KI zu neuem Bewusstsein revolutioniert.... Wenn ich an die Pflegemafia denke, oder an gewisse Priester, die wie Zecken an reichen Todkranken hängen, ergibt sich da ein schlimmeres Feld der Vererbung, als es eine Aldi-Hure jemals mit ihren karitativen Liebesdiensten schaffen könnte. Über Jahrhunderte haben solche Kirchenleute senile und beeinflussbare Gutgläubige beerbt und abkassiert. Soviel dazu, was mir spontan einfiel zu deinem unterhaltsamen lyrischen Abschiedslied. 😄 Nordische Grüße vom Waldeck
  14. J.W.Waldeck

    Als Sternenstaub

    Als Sternenstaub die blauen Stoffschuhe am Schaumufer Laufstege deiner schwingenden Seele Vergissmeinnicht auf rötlicher Bolen Abendglut weißer Wolken Vogelschatten im violetten Schal einer Nachtromanze der Algen dunkle Scham wo die feuchte Krone wunden Weihwassers jeden Muscheltraum in eine gespiegelte weiße Seerose wandelt eine traumhaft verschlossene Wasserlilie die eigene Tränen saugt im Gefieder der Wasservögel perlt ihr sehnsüchtiger Flaum als Sternenstaub auf geschlossene Wimpern zitternde Schneckenfühler einer Wasserfederseele die in goldgeflockten Träumen lilafarbene Lichtfische speist Lieder, die Leben erfüllen © j.w.waldeck 2011
  15. J.W.Waldeck

    Schwarzsamt

    Schwarzsamt deine nackthellen Achseln vertreiben den stoischen Schlaf! verdrängt sei alles körperlich Gemeine verschläft gefühltes niemals… verliere mich in schneeweißen Mulden! ein kleines Felltier: dusselig gekuschelt als küssten gelöste Glühwürmchen-Lippen aus matter Mondsichel leuchtende Funken geschmeichelt die Wange daran halten wo Wortwellen Unruhe entfalten an dieser gelobten Küste geschmeidigen Halses umschlingt ein ziseliertes Band als Zauberstrand meinen Verstand © j.waldeck 2016
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