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gummibaum

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  1. Liebe SalSeda, fein, dass du so gute Kenntnis mitbringst und sie hier einstreuen konntest. Danke vielmals! Lieber Joshua, tolles Foto von zwei Verliebten. Das Häuschen stört hoffentlich nicht beim Kuscheln. Liebes Gaukelwort, danke für das Lob und dein Einfühlungsvermögen ins Glück der Schnecken. Liebe Grüße von gummibaum
  2. Liebe Rita Lin, ein spaßiger Einblick in die höllischen Qualen beim Einstudieren himmlischer Gesänge. Nur nicht den Mut verlieren! Ein solcher Chor wird beim Frohlocken Herrn Telemann im Grabe schocken, doch wenn er fleißig weiter übt, bleibt nichts, was dessen Ruhe trübt... Sehr gern gelesen. Grüße von gummibaum
  3. gummibaum

    Nacktes Paar

    Ich sah im Wald ein nacktes Paar, das arglos bei der Liebe war und noch dazu am hellen Tag verknäult auf meinem Wege lag. Sie trugen Augen wie am Stiel bei ihrem feuchten Liebesspiel, und schienen beide eher Mann, soweit ich das bezeugen kann. „Ertappt“, rief ich, „ auf frischer Tat!“ und zog den Fotoapparat. Sie fuhren fort, sich zart zu necken, und ich sah mehr als nur zwei Schnecken...
  4. Liebe Zaubersee, danke für den Hinweis auf die Metaphern. Ich sehe auch welche und sie führen, wie du sagst, wohl in die Tiefe. Danke, liebe Lina, für das Lob. Ein offenes Ende kann manchmal gut sein. Freudige Grüße von gummibaum
  5. Die Nachbarschaft der Kümmeltürken aß gerne Salz in Form von Gürken, und machte sich aus Ebenholz den Sarg für Oma und war stolz, doch schnappte ich die Großemutter und mahlte sie zu Vogelfutter… Zuckerwatte, Latschenkieferöl, traurig, Tasse, winken
  6. Schön, liebe Zaubersee. So ein federleichtes Gedicht geht leicht unter die Haut. Hab Dank, so flüstert das Gesicht. Es las den Kuss als ein Gedicht der Wolken-Hand, die Buntes flicht, weil sie die Sonne funkelnd bricht. Ganz federleicht war sein Gewicht, Gespiegeltes aus Sonnenlicht, aus Silber -nein- das war nicht, vielmehr wie du - du mein Gedicht… Grüße von gummibaum
  7. gummibaum

    Wo stehts?

    Liebe SalSeda, so ist es recht. Weg von den Zeilen und hin zu Zwischenräumen. Sehr gern gelesen. Grüße von gummibaum Banges Fragen, lautes Klagen hilft dir nicht, dein Los zu tragen. Besser ist es, was zu wagen, und die Plagen, wenn sie nagen, mit Humor davonzujagen. Überliste üble Wesen mit dem Zwischen-Zeilen-Lesen, Nischen, wo sie nie gewesen, bergen tolle Hexenbesen, und im Flug kannst du genesen...
  8. gummibaum

    Sprünge

    Lieber Carlos, ein Sprung zum Mond sollte nicht bei Neumond gewagt werden. Die Gefahr, auf einem Asteroiden zu stranden, bedeutet den ständigen Kampf gegen Affenbrotbäume! Liebe Grüße gummibaum (keine großen Sprünge/in wenigen Nächten)
  9. Danke, lieber Carlos, für deine positive Bewertung. Dir einen schönen Tag. Grüße von gummibaum
  10. Liebe Salseda, vielen Dank. Das Gefühl der Unfertigkeit wird berechtigt sein. Das Gedicht ist schon älter, und ich probierte damals, mit abgestuften Verslängen zu zeichnen: hier eine Seebucht. Ich habe die Versuche bald aufgegeben, weil es für mich Abstriche an Inhalt, Metrik oder Reim bedeutete. Ein anderes Gedicht aus dieser Zeit: Als ich dich fand, verzweigte sich die Nacht und alles Tagverwandte schwand. Was war da nur aus Tiefen hochgebracht? Wir klammerten uns aneinander als das Schwarz, aus dem die Farben wild und wilder quollen und kosteten vom bitterzähen Harz des schmerzhaft hohen Glücks - Wie war doch hinterrücks die Welt verschollen! Beste Grüße von gummibaum
  11. gummibaum

    Der See

    Der See lag unberührt, er schlief Uns war, als ob ein Vogel rief Von einer Insel, rief er uns? Wir zogen unsre Kleider aus Wir gingen in den See hinaus und schwammen ihm entgegen. Rief er aus uns? Oh, wir bewegen uns in den Ringen, die sich schneiden ins Ungewisse. Zu der Insel aus uns beiden. (aus dem Fundus)
  12. Herzlichen Dank, lieber Ralf, für dein lustiges Gedicht. „Nichtabtreterdrang“ ist sehr gut. Grüße von gummibaum
  13. Vielen Dank für die Likes! Schön, liebe SalSeda, wie du deinen Abtreter würdigst und verwöhnst. Grüß ihn bitte von mir. Danke, lieber Joshua. Ja, ich bin immer auf der Seite der Subalternen, die in der Öffentlichkeit keine Stimme haben. Wünsche euch noch einen schönen Abend und gute Nacht. Grüße von gummibaum
  14. gummibaum

    Der Abtreter

    Ich liege wehrlos vor den Stufen zum Haus hinauf... Man blickt herab auf mich respektlos und mit Hufen scharrt man auf mir, streift Dreck hier ab. Ob Männer, wuchtig, leichte Miezen mit derben Tretern, Hackenstift, ob sie brutal, ob stichelnd triezen, ich Underdog steh in der Pflicht. Ich bin ein Mitglied jener Kaste, die nie als Perser Möbel säumt, gebräunt von Straßenköterpaste sein Leben lang vom Aufstieg träumt. (aus dem Fundus)
  15. Danke für die Likes! Lieber Carlos, danke für deinen Kommentar. Das Gedicht speist sich aus mehreren Quellen, u.a. aus der von dir genannten. Die Ausstellung Körperwelten ist lehrreich und erfährt am meisten Kritik von denen, die sie gar nicht besucht haben. Liebe Letreo, danke für deine differenzierte Beurteilung der Ausstellung. Mein Vater las mir als Kind das Gedicht „Terrbarium“ von Ringelnatz vor, in dem es heißt: „Und wie Miss Hamsy dann an der Wand die vierte Halle für Säugetiere und Eidechsen zierte, Hat ihr Anblick jeden Besucher gebannt.“ Danke, liebe Salseda, dieser Widerwille findet sich häufig, ist eher natürlich. Ich denke, dass ein realistisches Bild auch nicht-visuelle Empfindungen auslöst. Du selbst hast beim Lesen von „Sommerregen“ ja offenbar etwas geschmeckt. Danke, liebes Gaukelwort. Der pietätvolle Umgang mit Verstorbenen ist Teil unserer Kultur. Er kann auch dadurch zum Ausdruck kommen, dass (wie in GB und in Körperwelten) ihre Reste in Kunst verwandelt werden. Liebe Rita Lin, danke fürs Grinsen und die guten Vorschläge. Das Gedicht lasse ich dennoch so. Es borgt sich absichtlich einiges zusammen. So findet sich das Üben an Tieren im Roman „Das Parfüm“ von Süskind. Herzliche Grüße von gummibaum
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