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Ponorist

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Über Ponorist

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  1. Ponorist

    Coca Negra

    Da ich mit Substanzen nicht allzu viel anfangen kann, musste ich etwas recherchieren, konnte aber leider nicht herausfinden, was jetzt der hauptsächliche Unterschied zwischen der schwarzen und der "normalen" Variante ist. Auf jeden Fall einmal mehr starke Bilder und phantasievolle Metaphern. Ich stelle mir bei deinen Gedichten häufig psychedelische Musikvideos vor und frage mich dann, wie die Musik dazu klingen mag. VLG Peter PS: die Rechtschreibung bei "Sucht längt ab den Blick" und der Satzbau in "In seinem Tempel das Wasser brennt" sollten sich vielleicht nochmal das N
  2. Ponorist

    Hohlraumgewölbe

    Vielen Dank für Eure Kommentare, lieber @Managarm und @Joshua Coan. Das Gedicht lag schon seit ein paar Wochen halb fertig und formlos herum. Als ich es gestern spontan in diese Fassung brachte, bemerkte ich beim Schreiben, dass es nur vordergründig um Kirchen und meine Abneigung gegen dogmatische Machtsysteme geht. Daher habe ich das thematische Hinkelbein stehen lassen. Mal ganz ehrlich: die Beschreibung deutet sehr stark auf katholische Kathedralen hin - hohe Gewölbe, bunte Fenster, etc. Dann kommt aber der Widerspruch, dass an zwei oder drei Stellen eine Mehrheit von Göttern angedeute
  3. Ponorist

    Dreht!

    Oh, das mit dem Bedfordschen Gesetzt klingt interessant. kannte ich noch gar nicht. Dass es fundamentale Zufälle gibt, gilt seit der Erkundung quantenphysische Phänomene als erwiesen. Trotzdem gibt es makroskopische, sogar globale und kosmische Tendenzen, die nicht zu leugnen sind. Eines davon ist, dass die Welt, auf der wir leben, immer zur Lebensfülle hin tendiert. In der Erdgeschichte wurde einige Male das Leben fast völlig ausgelöscht, immer wieder hat es sich erholt. Im unbelebten Universum gibt es eine Tendenz zur Homogenität. Wie heftig auch immer sich etwas entläd, am Ende wird es
  4. Ponorist

    Hohlraumgewölbe

    Hohlraumgewölbe Tempel, die zu Ehren derer, an die ich nicht glauben mag, mit Fleiß und Sorgfalt hoch errichtet, glitzerfunkelnd wundergleich von vielen Menschen, lange her zu ergötzen arm und reich. In Mühsal und Liebe gefertigt, um Menschen, die an sowas glauben zu gefallen, nütze sein, unbewiesen mit dem Schwert, bezahlt mit Glubens-, Schweigegeld ohne tatsächlichen Wert. Eingetauscht für Naturalien, die sonst nichts gekostet hätten als Regen und der Sonnenschein, getarnt als Segen, hell und
  5. Ponorist

    Dreht!

    Hallo Stefan, es hat ein wenig den Anschein, als würde hier eine Lösung heraufbeschworen, die auf der ständigen Wiederholung eines scheinbar Altbewährten beruht. Eine zutiefst konservative Einstellung, die bei näherem Hinsehen nur selten gelingt. Ich glaube, du wolltest etwas Positiveres ausdrücken, das einem sich im Keimen befindlichen Erfolg den nötigen Nachdruck zur Größe verleiht. Dieses positive Denken ist keineswegs verkehrt, liegt ihm doch der Ursprung aller Hoffnung inne. Doch der Vergleich mit der Erddrehung hinkt da etwas, denn ihre Rotation ist in ihrer Entstehung von vielen Zu
  6. Wat isn ein Leindensgenosse? Dat heißt Lein-End-Genosse. lass es mich mal in einem kleinen Reim wiedergeben: Am Ende der Leine Ist der Köter alleine Das Leinengedönse ist nicht das Schönste Doch leidlich trifft er sich gelegentlich ehrlich weit weg von den Bossen mit Lein-End-Genossen zum spontanen Verrichten von Vertippser-Gedichten. Herzlichen Dank für die Inspiration und schöne Grüße von umme Ecke in der großen weiten Welt der anderen Rheinseite. VLG Peter
  7. Ponorist

    Friedenstaube

    Tierisch gute Version von "Reise nach Jerusalem". Eine Friedenstaube hätte verstanden, dass für alle genug Platz ist. Dein Kommentar ist überaus inspirierend.
  8. Das scheinbar fast alltägliche Thema Machtmissbrauch hast du sehr gekonnt und in monumentale Bilder gefasst. Hintergründig geht es aber, wie bei allem Täuschen und Tarnen, um eine Wahrnehmungsverzerrung. So zumindest in meinen Augen. Schön gemacht und gern gelesen, VLG Peter
  9. Ponorist

    Friedenstaube

    Friedenstaube schwarz, grau, blau, grün, braun bunt soll diese Taube sein mit dem Zweig baut sie ein Nest hat ihn und andere nur gefunden der Baum dazu wuchs von allein hat Mensch und Götter überwunden (kurzer Nachklang vom letzten Taubengedicht)
  10. So ist sie, die brutale Natur, aber schlimmer noch sind ihre Betrachter. Du hast es schön und auf eine Weise absurd eingefangen. Das dargebrachte Pflanzenopfer transportiert eine gewisse Ehrlichkeit, die nicht gesellschaftskonform ist. Jemandem einen Bund toter, frischgehaltener Gewächse zu reichen, um ihm dazu zu beglückwünschen, dem unausweichlichen Ende ein Jahr näher gekommen zu sein, ist im Kern keinen Deut besser, als diese Szene. i.d.S., genial wie immer, danke für die Blumen... VLG Peter
  11. Ponorist

    Puppe

    Eine etwas destruktive Form von Loslassen, aber vielleicht eine Heilsame. Ich lese darin eine Allegorie auf ein bekanntes Märchen, das so ähnlich endet und im Akt der scheinbaren Abtrennung die Hoffnung birgt, das Schöne und Verzauberte im Gegenüber zu offenbaren. Dem geht ein ewiges Hinterherlaufen voraus. Wer wem nachläuft, ist dabei letztlich egal. Entscheidend ist das ungestillte Glück. Die spannenste Frage, die offen bleibt, ist, wer eigentlich diese Fee war. Super komprimiert und wie immer gern gelesen. VLG Peter
  12. Ponorist

    Danke liebe Mutti

    Dein Gedicht verströmt eine angenehme Herzenswärme, die mir als leser gut tut. Danke für die schönen Zeilen. VLG Peter PS: in "da warst immer da für uns" hat sich wohl ein kleiner Tippfehler eingeschlichen.
  13. Ponorist

    Die Taube

    Die Taube was du mir auch bietest diese Taube ist kein Frieden die Hilfe hab ich nicht verdient sie ist weiß durch Gen-Defekt dann werden wir wortlos sagen die Farbe fehlt und ist egal Heilung naht, verblasst im Nebel Flecken sind kein Schmutz... in vielen Jahren oder so - ...und Schmutz ist keine Schande hell und dunkel sind gleich gut - wenn du jemand anders bist
  14. Mit Gedichten schmerzhafte Gefühle von Erlebtem zu verarbeiten, kann sehr tröstnd sein. Mit dem letzten Satz "denn manche Hoffnungen und Wünsche schmerzen bloß." erkennst du den ewigen Mangel, der mit der Identifizierung mit dieser Schmerzumgebung einhergeht. Nur ein wirkliches Loslassen kann das heilen, und diese Vorstellung macht manchmal Angst. Denn Loslassen bedeutet manchmal, einen Halt, auch wenn er schmerzhaft ist, aufzugeben und ins Wanken zu geraten. Schön geschrieben und gern gelesen, ich wünsche Dir alles Gute. VLG Peter
  15. Ponorist

    6.Mai

    .....ups... ist schon spät
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