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Meerwelt

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Über Meerwelt

  • Geburtstag 25.10.1991

Autorenleben

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    Bern

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  1. Meerwelt

    Gefühlsduselei

    Come down nach einem wunderbaren Wochenende. Ist gar nicht schlimm, denn du bist bei mir. Es macht mir keine Angst, denn bei dir fühle ich mich sicher. Schon witzig, wie das Leben manchmal so spielt. Ich hätte nicht damit gerechnet, was ein Monat mit dir bei mir alles anstellt. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mich in dich verknalle. Doch so ist es. Du bist nach wie vor mein bester Insel-Freund, doch nun auch mehr als das. Und das ist okay. Ich habe keine Angst, wie das kommt mit uns, denn ich weiss, du bist es wert. Alle worst-case Szenarien lösen in mir keine schlechten Gefühle aus, weil ich weiss, dass du es wert bist. Du bist wunderbar. Ein wunderschöner Mensch. Von innen wie von aussen. Und du wärst auch ein gebrochenes Herz wert. Ich kenne dich. Und du kennst mich. Es macht mir keine Angst, voll und ganz mich selbst zu sein. Es ist so natürlich mit dir und doch prickelnd. Ein grossartiges Gefühl. Noch immer ein Bisschen in der Regenerationsphase fällt die Wortfindung schwer, doch selbst bei idealen Bedingungen wäre es schwierig für dich die richtigen Worte zu finden. Beinahe keine werden dir gerecht. Ich weiss, dass du mir fehlen wirst. Ich habe mich wahnsinnig an dich und deine Nähe gewöhnt. Es fühlt sich richtig an. Du fühlst dich richtig an. Mein bester Freund, mein Partner in crime. Ich will dich nicht zurück halten, tu alles was du willst, geh hinaus in die Welt und lebe alle Abenteuer die du auf deinem Weg findest, und erzähl mir davon. Ich möchte gerne einen Teil von deinem Leben bleiben, denn ich bin mir so sicher, dass egal wie das mit uns kommt, dass es richtig ist.
  2. Meerwelt

    Nachtrag Blau zu schwarz

    Traurigkeit ist auch eine Nuance von Blau. Ich wollte dir danke sagen. Ich denke immer wie weniger an dich. Und der Gedanke macht mich auch nicht mehr traurig. Je länger desto mehr verstehe ich dich nicht mehr als Verlust sondern als Gewinn. Du erinnerst dich vielleicht wie wir darüber philosophiert haben, dass aus Schmerz die tollsten Dinge entstehen. Jetzt würde ich dem noch mehr zustimmen als damals. Der Liebeskummer, dich gehen zu lassen, hat unendlich weh getan. Nicht bloss wegen dir. Ich denke viel mehr hat es weh getan, dass ich endlich auch mal bei mir hingeschaut habe. Und ich denke, dass du mich damals besser gefühlt hast als ich mich selber. Du hast Dinge in mir erkannt, die ich noch nicht bereit war zu sehen. Jetzt bin ich froh über diesen Schmerz. Ich habe dich gehen lassen und in diesem Prozess habe ich mich selber angefangen zu finden. Ich fühle mich endlich auf dem richtigen Weg. Und du warst der Auslöser. Dafür möchte ich dir von ganzem Herzen danke sagen.
  3. Meerwelt

    im Moment

    Heftige Bässe dröhnen. Jetzt halt mal nicht im Club mit weissem Pulver sondern bei mir im Zimmer mit Tee. Ganz für mich alleine. Heftige Bässe dröhnen und lassen mich die Vibration und auch meinen Herzschlag spüren. Na klar sehe ich ein, dass ich dir ein Bisschen zu viel war, ein Bisschen zu laut, ein Bisschen zu fordernd und auch ständig ein Bisschen zu betrunken. Ich war mir auch oft zu viel und ich fand mich schwer zu ertragen. Doch seit meinem Entschluss, dass damit jetzt fertig ist, und dieser kam nicht wegen dir, der war schon längst auf meiner To-Do-Liste, mag ich mich viel lieber. Ich entdecke Eigenschaften an mir, die mir vorher gar nicht bewusst waren. Ich entdecke mich und auch du darfst meinem neuen Ich gerne etwas näher kommen. Aber das nicht betrunkene ich, ist viel schüchterner und viel zurückhaltender. Weniger offen und auch deutlich vorsichtiger. Ich traue mich kaum, dir zu zeigen, dass du mich noch immer nteressierst. Und ich weiss auch nicht ob ich das soll. Es heisst ja immer, Männer wollen erobern und nicht anders rum. Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Ich denke, du flirtest mit mir und ich weiss nicht ob du spürst, dass ich auch nicht abgeneigt wäre, dir wieder etwas näher zu kommen. Ich finde es schön mit dir zu sein und ich mag die Spannung welche gerade zwischen uns ist, nicht genau zu wissen, ob irgendwann wohl wieder mehr passiert als das freche Lächeln welches du mir zuwirfst und ich aus Schüchternheit kaum zu erwidern weiss. Ich bin angetan, doch will dir bloss nie wieder zu nahe treten, deshalb halte ich mich zurück und warte auch ein klareres Zeichen von dir. Ich wäre schon zu haben für ein Abenteuer und wenn du bloss fragen würdest, wärst du der Mann dafür.
  4. wow, bin mega geflasht von deinem text! hatte gerade Gänsehaut beim lesen. Danke!
  5. Meerwelt

    auf der Suche

    Mich zu entdecken ist ein bisschen wie puzzeln. Ich weiss mehr oder weniger wie das Gesamtbild aussehen soll, und mit dem Rand bin ich schon beinahe fertig. Doch es fehlen mir noch viele Teile in der Mitte. Einige sind sogar noch verkehrt in der Büchse der Pandora und wollen gefunden werden. Definitiv ein Puzzle mit unglaublich vielen Teilchen. Aber es ist spannend. Es fordert mich hinaus. Und ich freue mich darauf. Der Weg ist das Ziel, jetzt heisst es dran bleiben. Nicht jeden Tag habe ich gleich viel Kraft oder Energie mich diesem Puzzle hinzugeben, aber dieses Mal räume ich es nicht gleich wieder weg oder verliere den Mut. Auch schlechte Tage gehören dazu. Vielleicht ganz besonders. Einige Teilchen sind dunkel andere wiederum fast glänzend. Es gehören alle Gefühle dazu. Einfach mal annehmen was kommt. Ich muss nicht ständig jedes Gefühl bewerten, dass sich da bei mir anschleicht. Einfach nehmen was kommt. Dankbar sein. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung zu sein und ist richtig.
  6. Meerwelt

    Selbstliebe Teil 3

    Heilung ist ein verdammtes Chaos. Wieder bei der Feststellung, ich bin nicht scheisse. Aber meine Flucht aus der Realität ist es. Ständig irgendwelche Ausreden und ein Aufschieben auf einen anderen Moment. Man könnte ja sonst noch etwas verpassen. Ich mein wie soll man einen spassigen Abend denn sonst verbringen? Hat noch keine gute Geschichte mit einem Tee angefangen. Ja verdammt. Die letzen paar Monate sind ein einziges Chaos. Ach, was schreibe ich. Eigentlich sind die letzen paar Jahre ein verdammtes Chaos. Nur wo ich vorher gelebt habe ist es halt viel weniger aufgefallen, weil dort alle vor der Realität auf der Flucht sind oder zumindest waren. Auch hier kann ich es mir schön reden, bin ja nicht alleine damit. Hat zuerst alles rosig angefangen wieder zu Hause zu sein, ich hatte schnell einen Job, ein Zimmer und zu allem Überfluss habe ich mich auch noch verliebt. Ja, da war er. Mein Retter. Und ich konnte wieder wunderbar wegsehen. So eine rosa Brille hilft da gut. Dann war er plötzlich weg. Und ich vielleicht endlich vor meinem Scherbenhaufen der Tatsachen. Dafür bin ich jetzt dankbar. Ach was hab ich geweint und gelitten. Tu ich immer noch ein bisschen, aber nicht mehr wegen ihm. Jetzt ist es wegen mir. Ich bin traurig darüber, wie selbstzerstörerisch ich mit mir umgehe. Aber liegt alles in meinen Händen, ich kann entscheiden, dass dies jetzt fertig ist. Ich will nicht mehr flüchten. Wovor den auch? Ich muss mir nicht davon. Ich bin toll. Aktuell ein emotionales Wrack, aber dennoch kein Bisschen weniger liebenswert. Ja, es schmerzt wie chaotisch Heilen ist. Ich hatte meinen Stichtag. Ich wusste, jetzt ist Schluss. Ich will nicht mehr vor mir wegrennen. Und dennoch war mein Stichtag genau ein Tag zu spät. Macht irgendwie Sinn, dass ich schon wieder etwas sabotiert habe, was mir gut getan hätte. Passt. Es muss weh tun, damit ich es endlich begreife.
  7. Meerwelt

    neues ich

    Noch ein Glas. Langsam fängt alles an lustiger und leichter zu werden. Noch ein Glas und ich kann mich anfangen gehen zu lassen. Weniger Schwere im Alltag, weniger Last auf meinen Schultern. Der Ernst des Lebens hat heute Abend keinen Platz. Bleibt noch genug Zeit zum erwachsen werden. Noch ein Glas. So mag ich mich. Die lustige und die lockere. Das gute Ich. Kann ich nicht gleich immer so bleiben? Noch eine Flasche. Langsam kippt es. Ich sage und tue Dinge, für die ich mich morgen schäme und mich klein mache. Doch auch das vergeht, beim nächsten Mal wenn wir wieder eine Flasche öffnen. Machen es ja viele so. Ich bin ja nicht alleine damit. Trotzdem irgendwie scheisse. Nicht ich bin scheisse, aber meine Flucht ist es. Eigentlich weiss ich ja, ich wäre genug stark. Wüsste ich schon lange. Sollte mal dazu schauen, dass dies keine leeren Worte bleiben. Taten müssen folgen & so kitschig dies klingen mag, heute könnte der erste Tag von meinem neuen selbst sein. Ich freue mich auf mich.
  8. Meerwelt

    Selbstliebe Teil 2

    ich mag meine Fähigkeit zur Analyse. Wie ich alles auseinandernehmen und dann wieder zusammen basteln kann. ich mag wie ich grübeln kann. Tausende von Theorien hab ich schon aufgestellt und die meisten davon gleich wieder verworfen. Ich denke mich oft in andere hinein. Dies gibt mir manchmal Antworten doch noch viel öfter hinterlässt es noch grössere Fragezeichen. Ich mag meinen Halt und meine Stärke. Diese hat mich bis jetzt über Wasser gehalten. Oder auch am Leben wenn ich unter Wasser war. Ich mag meine Selbstanalyse, welche mich hat verstehen lassen, dass ich noch sehr viel mehr kann. Ich kann fühlen. Und ich mag es.
  9. Meerwelt

    Ersetzbar

    danke viel mal für deine Antwort!!
  10. Meerwelt

    Ersetzbar

    vielen dank für deinen kommentar!! was heisst denn LI und LD? liebe grüsse
  11. Meerwelt

    Ersetzbar

    Und du? Wunderbar wie du alle Erinnerungen an uns an den gleichen Orten gleich mit einem anderen Menschen überschreibst. Finde ich super wie du nicht einmal eine Woche gebraucht hast bis du mich bereits ersetzt hattest. Hast mich vermutlich ja schon vorher abgeschrieben und es bloss nicht für nötig gehalten dies auch mir zu sagen. Geht ja schliesslich vor allem mal um dich. Und dann vielleicht mal ein bisschen um die aktuelle Flamme die du gerade hast. Paar Wochen hälst du es jeweils aus bis du wieder merkst, dass du es ja gar nicht so im Griff hast wie du gerne hättest. Aber hei, deine Verliebtheitsanfälle helfen das kurzfristig zu vergessen. So muss man sich dem gar nicht stellen. Such besser weiterhin die Fehler bei all denen die dich mal geflasht haben als das du bei dir hinschaust. Ich dachte, ich sein nicht ehrlich mit dir, als ich dir einige meine Fehler verschwiegen habe, doch jetzt stelle ich fest, du warst es auch nicht mit mir. Alles zwischen uns war mehr Schein als Sein, nur ein Trug und verschwendete Zeit. Hätte dich besser nicht in mein Leben gelassen und noch ein bisschen weniger in mein Herz. Es tut weh. Du fühlst das gleiche und suchst auch danach und dann wechselst du nur die Person dahinter, so dass es nicht plötzlich mehr von dir brauchen würde. Immerhin bin ich jetzt einen Schritt weiter. Ich bin wütend.
  12. Meerwelt

    Nackt

    Danke @Freiform und @Ponorist!! Noch bin ich zu schüchtern doch ich überlege mir ob ich irgendwann mal bei einen poetry slam mitmachen soll. Was denkt ihr? Würdet ihr meine texte anhören wollen?
  13. Meerwelt

    Nackt

    Nackt. So fühle ich mich. Oh Ort der Freizügigkeit, du hast mich ausgezogen. Doch nicht bloss meine Kleider. Du hast mich bis auf die Seele ausgezogen. Nackt. So fühle ich mich. Du hast mich Seiten an mir kennen lernen lassen, die ich nicht kannte. Ich hatte meinen Platz bei dir. Und mein Leiden auch. Nackt. So fühle ich mich. Ich weiss noch heute nicht damit umzugehen. Wohin soll ich mit all meinem Schmerz und der Erlaubnis endlich zu sein? Nackt. So fühle ich mich. Ich wollte mich ja wehren. Nichts fühlen. Weiterhin alles unter Kontrolle haben. Doch so ist es nicht. Nackt. So fühle ich mich. Nichts hab ich unter Kontrolle. Nicht einmal mich selbst. Ich bin ein Abgrund. Ein kleines Elend. Nackt. So fühle ich mich. Als ich es dennoch versuchte. Ich halte dagegen an. Überspiele all meine Wunden mit Humor. Nackt. So fühle ich mich. Als die ersten meiner nahen Menschen anfangen dies zu verstehen. Verstehen, dass ich nicht bei ihnen bin und schon gar nicht bei mir selbst. Nackt. So fühle ich mich. Hilflos. Nackt. So fühle ich mich. Steckt hinter diesem ganzen Schmerz und dieser Trauer möglicherweise mehr als ich in diesem Moment sehen kann? Vielleicht kann dies auch meine Heilung sein. Nackt. So fühle ich mich. Es liegt nur an mir, dies zu verstehen. Und dieser Nacktheit das schöne und Echte abzugewinnen. Ich werde zu dieser stehen. Nackt. So bin ich.
  14. Meerwelt

    Kindheitserinnerungen

    Ich halte meinen Atem an und zähle bis 10 wegen etwasem was du gesagt hast. Ich liege im Bett und versuche nicht zu weinen während du dich in der Küche betrinkst. Natürlich gelingt es mir nicht und ich versinke wieder mal im Elend. Und ich weiss ja, dass ich mit niemandem darüber reden darf. Du hast es mir verboten. Ich will dich nicht schlecht machen, doch ich brauche Hilfe. Ich brauche Halt, den ich von nirgendwo bekomme, ich darf ja niemandem sagen, dass es mir schlecht geht. Sag mir endlich ich soll gehen, ich packe meine Sachen und gehe, so dass du mich endlich los bist. Du sagst ich sei eine der Ursachen wieso es dir schlecht geht. Du erinnerst mich jeden Tag daran, dass ich nicht genug bin. Ich fürchte mich davor ohne dich zu sein. Aber ich fürchte mich auch vor dir. Es ist eine Lebenszeit her seit ich mich innerlich tod fühle, doch ich mache weiter. Und ich mache weiter Fehler. Einer davon ist nicht von dir los zu kommen und dich immer noch zu lieben.
  15. Meerwelt

    Selbstliebe Teil 1

    Selbstliebe. Ich renne oft weg vor mir selbst und dem Moment in dem ich mich gerade befinde. Ich habe Schwierigkeiten damit Nein zu sagen. Ich brauche viel Bestätigung und Zuneigung und kann diese dann doch nicht annehmen. Ich habe grosse Stimmungsschwankungen welche ich oft mit einer übertrieben humorvollen Art versuche zu verstecken. Ich traue mir selbst und anderen oft kaum. Ich opfere mich für Anerkennung und wünsche mir manchmal, jemand würde das selbe für mich tun. Ich klammere mich an Menschen, an Dinge und an Orte. Und doch laufe ich oft davon. Und das ist okay. Trotzdem darf ich anfangen mich selbst zu lieben. Eine wunderbare Freundin hat mir einmal gesagt, man kann sich nicht in Entwicklung hinein hassen oder sich hinein schämen. Man kann sich aber in Entwicklung hinein lieben. Genau das versuche ich mit diesem Text anzureissen. Ich mag mein Muttermal im rechten Auge. Ich mag die paar Strähnen meiner Haare, welche hin und wieder wunderbare Zapfenlocken formen. Ich mag meine Ohren. Besonders wegen den ganzen Ringen die sie schmücken. Ich mag meine Sommersprossen. Diese auf meinem Augenlidern oder auf meinen Lippen finde ich besonders schön. Diesen sieht man an, wenn ich einen Tag an der Sonne verbracht habe. Ich mag meine kleinen Brüste. Ich mag ihre Form und wie sie sich anfühlen. Ich mag meine Hüftknochen. Finde ich grundsätzlich ein ästhetischer Körperteil. Ich mag die Bräunungslinie an der Seite meiner Hände. Ich mag meine Handgelenke. Ich mag meine Füsse. Das ich die Nägel dort immer in blau oder mit Glitzer lackiert habe erfreut mich. Dies ist der erste Teil von einem Liebesbrief an mich selbst.
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