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Darkjuls

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  1. Darkjuls

    Wer, wenn nicht du

    Wer, wenn nicht du Wer fragt nach mir und wartet noch wer liegt die ganze Nacht lang wach wer sorgt sich um mich jeden Tag wer ist´s, den ich im Herzen trag Wer freut sich und lacht gern mit mir begrüßt mich herzlich an der Tür wer gibt mir Raum, Geborgenheit sag wer, wenn nur Erinn´rung bleibt Wer steht mir nah, wen hab ich gern wer ist noch da und doch schon fern wer ist mein Hoffen und das Licht du fehlst mir, ich vermisse dich
  2. Es ist gut, dass wir von jedem etwas sind und nicht in eine Schublade passen, nicht wahr Hera? Wichtig ist, dass wir uns frei entfalten können. Liebe Grüße Juls
  3. Für die Jugend kann es ja nicht abgefahren genug sein. Ich danke Dir für das Lesen und Deine Worte, Carlos. Einen schönen Abend wünscht Juls
  4. Ich finde Deine Zeilen richtig gut formuliert, Dominik. Ein interessantes Gedicht über die Selbsterkenntnis. Liebe Grüße Juls
  5. Wenn die Blume erblüht, lieber Carlos, werde ich seine Seele sehen, das stimmt und ist ein schöner Gedanke. Ganz liebe Grüße Juls
  6. Danke Uschi, ja wenn man genau hinschaut, erkennt man auch. Liebe Grüße Juls
  7. Danke sehr Tobuma, ich habe meiner Phantasie freien Lauf gelassen, denke aber, dass das durchaus so passiert sein könnte. Liebe Grüße Juls
  8. Vielen Dank für Eure Kommentare und die Likes für mein Gedicht. Ich habe mich gefreut, dass das Gedicht so positiven Anklang fand. Liebe Grüße Eure Juls
  9. Das Mädchen, der Priester und die Feuertaufe Meine Freundin Marie war ein zauberhaftes, aber schüchternes Mädchen. Sie war so süß wie Zuckerstreusel, tat so gut wie eine Fangopackung dem verspannten Nacken und überhaupt war sie nicht nur schön für mich, ich war heimlich in sie verliebt. Maries pechschwarzes langes Haar umrahmte ihr zartes Gesicht mit dem immer leicht sonnengebräunten Teint. Seit sie mir damals mit ihren rehbraunen, unschuldigen Augen direkt in die Seele sah, war ich verloren. Mich, den sie nur noch "den Priester" nannten, weil ich in der Clique, zu der ich gehörte, predigte: "Wir sollten doch diesmal einfach auf die Mutprobe verzichten und Marie in unseren Kreis aufnehmen!" Doch es gab zu viele Fürsprecher für diese Art von Feuerprobe, als dass ich Gehör fand. Nein, im Gegenteil. Lasse, unser selbsternannter Anführer hatte sich für Marie etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie sollte uns nicht bei den täglichen Klingelstreichen bei Polizeiobermeister Sauer oder dem Graffiti Sprühen am Bahnhof begleiten und dort ihren Mut beweisen, sondern ihre Scheu bei einem nächtlichen Besuch auf dem städtischen Friedhof auskurieren. Wir lungerten hin und wieder dort herum, obwohl oder gerade, weil es untersagt war. Marie war zu schüchtern, um Lasse zu widersprechen, als er sie am Samstagabend anrief und zu einem Treffen auf den Friedhof bestellte. Das junge Mädchen wollte endlich dazugehören, schaute kurz durch die Durchreiche in die Küche zu ihrer Mutter und meinte betont gelassen: "Ich gehe noch mal zu Julia. Sie bekommt seit kurzem Einzelunterricht und will mir etwas auf dem Fagott vorspielen. Ich bin in circa einer Stunde zurück." Als Marie gegen 20.00 Uhr eilig das Haus verließ, ahnte sie nicht, was auf sie zukommen würde. Mir gefiel das überhaupt nicht, aber wer fragte mich schon, wenn sich alle anderen einig waren. Also hielt ich meine Klappe und war ja da, um Marie beizustehen. Diese kam pünktlich zum Treffpunkt, nickte kurz zur Begrüßung und brachte nur ein leises "Hallo" heraus. Tina und Lasse schauten sich nicht einmal um, bevor sie rasch über das schmiedeeiserne Tor auf das Friedhofsgelände kletterten. "Nun komm schon, oder willst du dort draußen Wurzeln schlagen?", forderte Lasse Marie auf, ihnen zu folgen. Zögerlich stieg sie auf die Räuberleiter, die ich ihr anbot, um das Tor zu überwinden. Als ich mich anmachte, ebenfalls über den Zaun zu springen, zischte Tina mir zu: "Nein, du und Maik, ihr steht Schmiere, bis wir zurück sind!" Aber so war das nicht abgemacht, dachte ich erbost und wollte ihnen folgen, doch Maik hielt mich am Ärmel fest und hinderte mich daran. Lasse, Tina, Tom und Lena schoben Marie vor sich her den schmalen Weg entlang in Richtung Kapelle, wo ich sie aus den Augen verlor. "Was haben die denn vor?", frage ich Maik, der nur mit den Schultern zuckte und genervt verlauten ließ: "Keine Sorge Priester, der heiligen Jungfrau wird schon nichts passieren! Wenn sie zu uns gehören will, muss sie da jetzt durch." Lasse blieb plötzlich stehen und johlte den Freunden zu: "Die haben sicher einen in der Leichenhalle aufgebahrt. Ich schlage vor, unser Neuzugang legt ihm ein paar Blümchen auf den Sarg, während wir hier auf sie warten." Lena wurde nervös und stieß Lasse in die Seite: "Das bringt die nicht, wir sollten hier jetzt wieder verschwinden!" Doch Tom drückte Marie bereits eine kleine Taschenlampe und ein paar Wildblumen mit den Worten in die Hand: "Geh schon! Wir wollen schließlich gleich wieder die Biege machen." Marie wusste nicht recht, wie sie sich verhalten sollte. Ihr Innerstes sträubte sich vehement gegen das Betreten einer Leichenhalle, aber sie wollte sich ihre Angst nicht allzu sehr anmerken lassen und es nur schnell hinter sich bringen. Vorsichtig öffnete sie die schwere Tür und leuchtete mit der Funzel in die Halle. Tatsächlich war dort mitten im Raum ein Sarg aufgebahrt. Durch das kleine Fenster schien der Mond herein. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und ihre Hände begannen heftig zu zittern. Ein Zurück gab es jetzt nicht mehr, dachte sie angespannt. Ihr Atem ging stockend, als sie sich dem Sarg näherte und die Hallentür hinter ihr knarrend ins Schloss fiel. Aus Respekt vor dem Verstorbenen legte sie nun behutsam die Blumen auf den Sargdeckel und wollte sich gerade abwenden, als Lasse zur Tür herein polterte und sie anfauchte: "Du altes Rabenaas findest wohl Gefallen daran, uns alle in Gefahr zu bringen und ewig draußen warten zu lassen?" Marie war den Tränen nahe und wollte nur noch fort. Tom stellte sich ihr in den Weg und raunte Lasse großspurig zu: "Wir sollten mal nachsehen, wer da von uns gegangen ist oder was meinst du, Totengräber?" Lasse verzog das Gesicht zu einer Grimmasse und trat an die Bahre. Die Zeit schien auf einmal still zu stehen. Das würde er nicht wagen? Marie schlug sich ängstlich die Hände vor das Gesicht. Keiner der Anwesenden sprach. Der Totengräber öffnete den Sarg - er war leer.
  10. Mein wahres Wesen spiegelt sich schaut mich an, belügt mich nicht ist Hilfe mir, schenkt Zuversicht weil es stets die Wahrheit spricht Zeigt ungeschönt und ungeschminkt die Dinge, wie sie wirklich sind kein falscher Schein als Kompliment Verschleierung, die ist ihm fremd Das Spiegelbild zeigt mein Gesicht und weine ich, dann lacht es nicht weil´s unverblümt und offen spricht ist es ein wahrer Freund für mich Bild by Pixabay
  11. Hallo Tobuma, Deine respektvolle Beschreibung macht diesen Mann auch mir sehr sympathisch. Liebe Grüße Juls
  12. Darkjuls

    Finn

    Vielen Dank für Eure Worte, die ich zu schätzen weiß. Ebenso möchte ich mich für die Likes bedanken. Liebe Grüße Juls
  13. Liebes Nesselröschen, sehr berührende und innige Zeilen. Sei gegrüßt von mir, Juls
  14. Hallo @Anaximandala, wenn es nur so einfach wäre. Ich frage mich, warum wir uns so schwer tun, das was uns längst klar ist, zu verändern. Halten uns die Bequemlichkeit und die Gewohnheit davon ab? Im Laufe der Zeit bessern sich die Dinge, doch es geht einfach viel zu langsam voran. Ich finde Deine Zeilen sehr treffend und gut formuliert. Liebe Grüße Juls
  15. Hallo Black Jo, Deine Zeilen bekräftigen, was ich auch so sehe. Das Alte ist mit Leben angefüllt und das Neue muss sich erst bewähren. Das "und" am Anfang würde ich streichen. Du meinst sicher: so verbunden mit der Natur. Dein Gedanke und die Achtung vor dem Alten ist ehrenwert. Das gefällt mir. Lieben Gruß Juls
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