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maerC

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  1. maerC

    Langsam

    Langsam Langsam kommt er angehumpelt Kann auch nur der Letzte sein Denn er kennt es von Geburt an: Sein verdammt verkürztes Bein. Wenn sie draußen Fangen spielen Schaut er zu und fiebert mit Und verheimlicht die Gefühle Dass sie möglichst niemand sieht. Früher wurde er gehänselt Weil er anders war als sie Heute lässt man ihn in Ruhe Echte Freunde fand er nie. Eines Tages kommen Flieger Werfen Bomben unweit ab Alles rennt hin, um zu schauen Und der Krater wird ihr Grab. Langsa
  2. maerC

    Schwein gehabt

    Hi Fietje, danke für die Kommentierung. Deinen Vorschlägen würde ich aber nicht folgen wollen. Dass das LI allein ist, wird in S2 deutlich. In S1V2 würde ich einen Dativ erwarten ("einem Wildschwein") und es stimmt die Metrik nicht mehr. Durch den Vorschlag für S2 wird S3V4 unplausibel. Deine Verbindung von Wildschwein mit Pfingstochs und Doppelbetonung habe ich nicht verstanden. Ich betone beides auf der ersten Silbe. LG maerC Hallo Ayse, bedanke mich für dein Lob. Ansonsten interpretiere ich meine Texte ungern. Es gefällt mir, wenn du darin verschiedene Möglic
  3. maerC

    Schwein gehabt

    Schwein gehabt Ich stand einmal im dichten Wald direkt 'nem Wildschwein gegenüber, ein Keiler war es, dick und alt, der schielte drohend zu mir rüber. Ich sprach ihn an: Na, altes Schwein, ich seh, wir sind uns ziemlich ähnlich, verirrt im Dickicht ganz allein, deshalb wahrscheinlich auch gleich dämlich. Der Keiler grunzte bös mich an und zeigte blitzend seine Hauer, er griff nicht an, verschwand sodann, zum Glück für mich war er viel schlauer.
  4. maerC

    Anglerlatein

    Hallo Nesselröschen, danke dir für die Rückmeldung. Anfangs hatte ich auch "Hielt stolz ihn in die Höh'", dann kam das mir vor wie eine Satzverdrehung und ich habe es geändert. Aber es stimmt schon: Betont wird eher "stolz" als "ihn". LG maerC
  5. Hallo Margarete, das ist nicht die feine Art des LI, einen Tannenbaum zu klauen! Aber trotzdem schön gedichtet. Da kommt man auch gleich auf andere (illegale) Gedanken: ganz nahe einer strasse stand ein daimler-benz am wegesrand ich dacht bei mir,es wäre schön könnt er in meiner Einfahrt srehn schnell drehte ich mein fahrrad rum und schaute mich verstohlen um ihn aufzuhebeln wurde schwer ein Draht mit Schlaufe half nicht mehr so fuhr ich ohne benz zurück vielleicht hab ich ja morgen glück und die moral von der gesch
  6. maerC

    Vorstadtfrühling

    Hallo Gote, in vier sibyllinischen Wörtern lässt du ein ganzes Szenarium vor dem geistigen Auge entstehen. Das hat mir gut gefallen. Es könnte sich auch um die Überschrift in einem Gartenmagazin handeln. Wobei "Schotterbeetidylle" ein ironischer Widerspruch in sich ist. LG maerC
  7. maerC

    Anglerlatein

    Anglerlatein Ich angelte mal einen Wels Hielt ihn stolz in die Höh' Ein zweiter wachte hinterm Fels Und biss mir in den Zeh. Erschreckt ließ ich den Fisch schnell los Hielt mir vor Schmerz den Zeh Die beiden Welse feixten bloß Und tauchten ab im See.
  8. Hallo Yeti, vielen Dank für dein Feedback. Im Prinzip stimme ich zu, dass geredet werden sollte. Wenn aber einer nicht mit dem andern reden will, dann zeigt man ihm den Wunsch evtl. besser mit dem am Spiegel platzierten Zettel an. LG maerC Hallo Sali, auch dir besten Dank für die Auseinandersetzung mit dem Thema. Im Hinterkopf hatte ich u. a. den gezeichneten Sketch von Loriot: Die Frau in der Küche beschäftigt, der Mann im Wohnzimmer im Sessel sitzend; er tut nichts; sie redet auf ihn ein, er möge doch etwas tun, z. B. lesen; es entsteht ein heftiger Streit. Ei
  9. maerC

    Gestörte Kommunikation

    Gestörte Kommunikation In Partnerschaften gibt es oft nicht das Gespräch, das man erhofft. Der eine möchte viel erzählen, dem andern ist das wie ein Quälen. Der eine kommt fast nie zu Wort, so dass die Zunge bald verdorrt. Der andre hat 'nen Redefluss, hält niemals an und macht nie Schluss. Der eine will in Ruhe lesen, der andre ist ein Austauschwesen. Der eine hört nie richtig hin, der andre sieht Affront darin. Der eine möchte Blickkontakt, der andre fühlt sich dabei nackt. Der eine fühlt s
  10. Liebe Frau Habauchnix: Schade! Liebe Liara, danke für die Aufmerksamkeit. LG maerC
  11. Liebe Frau Habauchnix, vielen Dank für Ihre mitfühlenden Zeilen. Tut mit schrecklich leid, das Sie auch so arm dran sind. Ich wäre sehr daran interessiert, Ihnen dies auch persönlich zu sagen. Geben Sie mir einfach Ihre Adresse. Ich komme vorbei (wenn Sie nicht da sind ;-). Kollegiale Grüße zur Sache Lieber Herr Butenlänner, die Kontonummer habe ich noch einmal überprüft. Versuchen Sie es ruhig öfter. Vielen Dank. Gruß zur Sache Hallo Pate, deine Anwürfe sind ja wohl das Letzte. Was du vorschlägst, ist die reine Abzocke. Was ich mache,
  12. Liebe Poetengemeinde, ich wende mich heute hier mit einem Hilferuf an Sie. Mein Name ist Tutnichts zur Sache. Ich brauche Ihre Unterstützung. Ich bin im weitesten Sinn in der Tür- und Fensteröffungsbranche tätig. Seit mehr als einem Jahr habe ich kaum noch Einkünfte und keiner hilft mir. Ich bin Soloselbstständiger und kenne viele andere aus meiner Branche, denen es genauso geht. Einige von ihnen führen ein kleines Familienunternehmen und wir alle kommen nicht mehr über die Runden. Weder in den Medien noch in der Politik wird unsere dramatische Situation angemessen gewürd
  13. Hallo @ConnyS, @Gote, @Rita Lin, vielen Dank für eure positive Kommentierung und die mit dem LI und der Badeente mitfühlenden Reaktionen. Was den Titel anbetrifft, so habe ich ihn bewusst banal gewählt, um das LI zu persiflieren. Denn so zu tun, als ob man als gestandene Person eine emotionale Beziehung zu einer Gummiente hat, und sie dann zu entsorgen ("in Rente zu schicken"), um gleich darauf die schon vorhandene neue Ente hervorzuzaubern und zu bejubeln, scheint mir doch auf ein eher kindliches Gemüt hin zu deuten. Die Trauer hat nicht lange angehalten, deswegen: Ente gut
  14. maerC

    Ente gut, alles gut

    Ente gut, alles gut Sie fehlte dreißig Jahre nie, denn schon so lange badet sie mit mir, die Quietscheente. Heut Abend gibt 's zum letzten Mal das altvertraute Ritual, danach geht sie in Rente. Der Abschied ist sehr tränenreich, ich setze sie in einen Teich - mach 's gut, du treue Ente! Zu Hause such ich gleich im Schrank - Wo ist sie denn? Na, Gott sei Dank! - die neue Badeente. Die neue ist so knallig bunt, so fehlerlos und kerngesund - weiß nicht, warum ich flennte.
  15. Hallo @Buchstabenenergie, ich denke, man kann (fast) alle Themen diskutieren, ohne in Spaltungsgefahr zu geraten. Die wichtigste Voraussetzung ist tatsächlich das Denken, das gründliche Durchdenken, sich Informieren und sachliche Argumentieren. Letzteres ist in Gedichtform nicht so einfach. Ich habe es (mit etwas Polemik) versucht. Hallo @Yeti, danke für deine Reaktion. Die Schauspieleraktion wird wohl noch ein paar Tage medial zu verarbeiten sein. Es grüßt euch maerC
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