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Kurt Knecht

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Über Kurt Knecht

  • Geburtstag 18.02.1954

Autorenleben

  • Wohnort
    Neuruppin
  • Lieblings Autoren / Dichter
    Hemingway, Rilke, Morgenstern,Fontane,Goethe,Schiller,Kunze,Brecht etc.

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  1. Kurt Knecht

    An offenen Fenstern

    An den offenen Fenstern, Töne, die nie erklungen, Lieder, die nie gesungen; Worte, die nie gesprochen, dafür jedoch ununterbrochen; Gezwitscher, das mich erreicht, das mir das Herz erweicht; mir, meine Seele streicht.
  2. Kurt Knecht

    Schlangentatoo auf zarter Haut

    Schlangentatoo auf zarter Haut, ein Löwe, der weit ostwärts schaut; das Kreuz des Südens, klar und schön, Nordlichter Strahlen, toll anzusehen. Sehr kunstvoll einst, von Künstlerhand, auf Brust und Rücken, ward gebannt; kommt allerdings, heut nicht mehr gut, das Alter fordert halt Tribut. Denn alles, was einst auserkoren, hat mit der Zeit, doch stark verloren; ist nur noch Abklatsch, von der Pracht, die Meisterhand, hat einst entfacht. Das hat der Träger auch entdeckt, weshalb, die Bilder er versteckt; mit Kleidung, die ihn ganz bedeckt; und Seriosität erweckt.
  3. Der Ogurbayzer, denkt sich och, bohr in die Tür, ich mir ein Loch; kann ich von drinnen, wunderschön, da draußen, auf das Chaos sehen. Er denkt dann gerne an die Zeit, als er geboren, doch ist die weit; da war die Umwelt, so noch nicht, hatte ein freundliches Gesicht. Da war nicht dieses große Singen, dass einem schier die Ohren klingen; da waren vier Jahreszeiten da; in Stille traut und wunderbar. Da war das Leben, noch bequem, man konnte in die Schule gehen; und sich am Freitag, ohne Reuen, noch auf das Wochenende freuen. Da fuhr man baden, mit dem Rad, hatte manch anderes, noch parat; das Fußball spielen fällt ihm ein, das fröhliche Zusammensein. Die Streiche, die man ausgeheckt, die Höhlen, wo man sich versteckt; mit kleinen Händen, selbst gebaut, da hat man sich, was zugetraut. Die Alten ließ man noch in Ruh, das Altklug sein, brach ein Tabu; man ließ sie ihrer Wege gehen, griff niemals ein, in ihr Geschehen. Man hatte, keine Lust dazu, natürlich sah man ihnen zu; bekam dabei, was für das Leben, sprich später, auf den Weg gegeben. Man konnte selbst, das sah man ein, nicht klüger, als die Henne sein; man hat stattdessen, noch gelernt, auch sich noch nicht, so weit entfernt. Man wollte nur, ganz ohne Fragen, der Alten Fahnen, weiter tragen; da war es noch, mal so gesehen, total entspannt, das Zeitgeschehen. Anders das Treiben, draußen jetzt, da fühlt man sich, total gehetzt; das ist ja nicht, zum mitansehen, wie die da, auf der Straße stehen. Man greift ein Pflaster, klebt im Nu, das Loch der Türe wieder zu; fühlt sich dann, ruhig, ganz befreit, behütet, wie zur Kindeszeit.
  4. Enfant terrible, wird er genannt, der Querkopf, der im ganzen Land; in keine Schublade mehr passt, weshalb man ihn bisweilen hasst. Und weiter schlecht über ihn spricht, das Unterordnen liegt ihm nicht; dazu ist er noch farbenblind, des Freien Geistes Wunderkind. Den Zugang finden zum Gehöhr, fällt auch bei ihm besonders schwer; heraus sticht Unaufmerksamkeit, die hat parat er jederzeit. Im aktuellen Zeitgeschehen, scheint über allen, er zu stehen; wie er sich gibt, müßt ihr mal sehen, ihr würdet mich sofort verstehen. Dann dieser Name, geht gar nicht, gibt keinen von uns ein Gesicht; nichts, womit man, noch werben kann, mit dem steht man ganz hinten an. Er sieht sich, als fossilen Heizer, läßt rufen sich gern Ogurbayzer; hält sich bedeckt, ist so gemein, will weiter stur, wie Hanne sein. Will weiterhin, so scheint es eben, uns nicht genügend Spielraum geben; um zu verändern dieses Land, dabei hätt er es in der Hand. Auf schwarzem Boden, könnte stehn, der grüne Klee, so wunderschön; am Horizont, tiefrot, die Sicht, dazu ein gelbes Sonnenlicht. Das alles, will der Mann, nicht sehen, nicht teilhaben, am Zeitgeschehen; blau-weiß kariert ist sein Verstand, den wünscht er sich fürs ganze Land.
  5. Der Ogurbayzer denkt, ob es wohl nützt, mal nachzurechnen, hat den Bleistift gespitzt. Rechnet auch so, alsbald, hin und her; mal rauf, mal runter, kreuz und quer. Will so nichts, zu den Zahlen sagen; noch offen sind, zu viele Fragen. Die Habenseite, ist fast leer; doch wollen alle, noch viel mehr. Wünsch mir Büchlein, noch lange nicht voll; und alle stehen, hüfthoch im Soll. Den Schuldenberg, aus seiner Sicht; beherrscht man, so wohl eher nicht. Drum gibt er auf, er hebt die Arme; auf dass, ein Anderer, sich erbarme. Der nicht genau, wie er hinsieht; was ringsherum, so noch geschieht. Der vielleicht besser, errechnen kann; dass, fallen keine Zinsen an, Reichtum da ist, für jedermann.
  6. Der Ogurbayzer hat es wieder gemacht, hat uns, vollends in die Bredouille gebracht; obwohl schon so alt, verirrt sich sein Sinn, legt er uns täglich, Nichtmachbares hin. Lebt er noch immer, in gestrigen Welten, in denen, die alten Werte noch gelten; in denen die Uhren, noch ganz anders gehen, für uns, nicht hinnehmbare Winde, gar wehen. Mit seiner Welt, voll steter Beständigkeit, Besitzstandswahrung, geht er doch zu weit; das ist überholt, da grätscht man heut rein, heut will doch, ein jeder, ein Mitnehmer sein. Wo unendlich, kluge Worte, verbreiten Zuversicht, auf dieser Überholspur, braucht man ihn nicht; dieser nutzlose Hinweis, dass im Lande man, erst nach dem Erwirtschafteten, verteilen kann. Mit dieser, seiner völlig unzureichenden Sicht, sieht er das Große und Ganze doch nicht; stellt er blöd, die Frage, wie soll das gehen, Gelder verteilen, ohne Steuergeschehen. Und dies unsägliche, im Gestern Gerangel, ist nun vorbei, modernes Vorbeigehangel; an machbare Lösungen, das ist ganz unser Stil, ist selbst nicht am Geben, kann nehmen, so viel. So werden dann ganz, in den künftigen Tagen, die Redner von heut, die Früchte wohl tragen; den Ogurbayzer und seine, total verquere Sicht, der Gesellschaft, braucht man dann länger nicht. Seine Schuldigkeit, hat, wie der schwarze Mann, mit seinem langen Leben, er ja eh schon getan; so soll er gefälligst, in das Nirwana verschwinden, somit Zugang, zu unserem Gewissen, nie finden. Sind wir doch gewillt, Geschichte, zu schreiben, da ist nun kein Platz mehr, da darf er nicht bleiben; das Wissen, um seines Geistes, Sondermüll, zwingt uns schnell, zum Handeln, ganz ohne Gefühl. Versprechen ihm Lorbeer, in ganz fernen Tagen, hören, von seinen Verdiensten, uns sagen; sichern ihm zu, was man nicht zusichern kann, versprechen ihm ruhig, wir hören dich ja an.
  7. Kurt Knecht

    Hab ich Erfolg

    Hab ich Erfolg, ihr werdet es sehen, dann lass ich nicht mehr länger stehen; was Mode und der Zeitgeschmack, mir hämisch zugeflüstert hat. Breche dann mit allen Konventionen, die neue Freiheit soll sich lohnen; schreib Dinge, die noch ungesagt, weil ich bisher, doch zu verzagt; das Ganze angegangen bin, Gefälligkeit nur, stets im Sinn. Doch mit dem neuen Zuspruch jetzt, fühl ich mich, länger nicht gehetzt; der Kopf so frei, ganz ohne Zwänge, Vorstellungen, denen ich nachhänge; die malen mir ein prächtig Bild, von Möglichkeiten, stilvoll wild, die flüstern, mit der Musen Chor, mir nie Geschaffenes, ins Ohr. Gedanklich, tanz ich schon den Reigen, bin schon gewillt, euch ganz zu zeigen; das wahre Ausmaß, das Monströse, mit rumtata und viel Getöse; doch hält mich etwas davon ab, drum schweig ich, wie ein welkes Blatt. Denn der Erfolg, der soll mir bleiben, als Judaslohn, fürs lange Schreiben; drum sag ich, was ihr hören wollt, hoff euer Zuspruch, bleibt mir hold.
  8. Kurt Knecht

    An offenen Fenstern

    An offenen Fenstern, wallender Nebel nimmt mir jede Sicht, milchige Brühe im Morgenlicht; triefende Nässe ist rings um mich her, fühl mich verloren im Tränenmeer.
  9. Kurt Knecht

    An offenen Fenstern

    An offenen Fenstern, Wolkenhaufen über Bäumen, lassen mich vom Urlaub träumen, wo schneebedeckte Gipfel ich sah und frei mich fühlte; dem Himmel so nah.
  10. Kurt Knecht

    Wolken

    Hi Alexander, das mit der Milde habe ich total überlesen, gefällt mir nicht. Bin da voll bei Dir. Danke dafür. Dir ein schönes Wochenende und natürlich auch allen Anderen, die meine Zeilen gelesen und bewertet haben. Kurt
  11. Kurt Knecht

    Wolken

    Wolken, die den Bergen gleichen, zeichnen über alten Eichen; ein bizarres, schönes Bild, ihr Anblick; stimmt mich weich und mild. Wellen, die haushoch sich türmen, aufgebaut von Sommerstürmen; die so ungestüm und wild, ihr Anblick; alles Milde killt. Winde, die Orkanen gleichen, fegen durch die alten Eichen; reißen alles Milde nieder, ihr Anblick; fährt mir in die Glieder. Wunder, die dem Zauber gleichen, halten fest die alten Eichen; die da stehen fest und dicht, ihr Anblick; gibt mir Zuversicht.
  12. Kurt Knecht

    Ein Plutokrat

    Ein Plutokrat im Herrscherstaat, der übte einstmals den Spagat; sein Geld mit allen zu teilen, will scheinbar in Armut verweilen. Den Bettler aber über Nacht, hat dieses Tuen, nach vorn gebracht; doch macht das für ihn keinen Sinn, es zieht ihn weiter zur Straße hin. Sein Platz jedoch ist längst besetzt, von jenem, der die Messer wetzt; dessen Mundwerk steht nicht still, weil er nunmehr hier herrschen will. Der will bestimmen, was geschieht, vorgeben, die Melodie zum Lied; der will auch hier noch ganz allein, Herrscher, als auch Krösus sein. Dem Bettler aber bleibt das Eine, denn Almosen gibt es hier keine; er muss ein neues Plätzchen suchen, er kann das Leben nur verfluchen. So gilt auch hier auf jeden Fall, des einen Uhl, ist die Nachtigall; des Andern der sich Alles nimmt, was niemals war für ihn bestimmt.
  13. Kurt Knecht

    Da sind die Bilder

    Da sind die Bilder, die waren, voller Bedeutung, vor Jahren; konnten dein Dasein bestimmen, davor gab es gar kein Entrinnen. Denn mit totaler Präsenz, ganz eigener Präferenz; lenkten sie dein Geschick, hin zum vermeintlichen Glück. Gaben ein gutes Gefühl, halt dir im ganzen Gewühl; gaben dir Zuversicht, sie erschreckten dich nicht. Hast es auch gern gesehen, bestimmten sie das Geschehen; ließest sie zwangsläufig walten, halfst ihnen beim Gestalten. Erst sehr viel später dann, hieltest den Film du an; führtest von nun an Regie, nur mit der Phantasie. Gabst etwas Freiheit dazu, Kreativität, fandest du; bestimmtest deinen Lauf, nahmst Kritik gern in Kauf. Denn dein abstruses Bild, selten zahm, meistens wild; brachtest du gern in die Welt, weil sie nur so dir gefällt. Doch sie bestanden nicht, hatten das zweite Gesicht; hielten dem Alten nicht stand, verließen wortlos das Land. Nun ist alles beim Alten, Bilder, die selbst sich gestalten; wirken von nun auf dich ein, stellen dir Freiheit anheim.
  14. Kurt Knecht

    An offenen Fenstern

    An den offenen Fenstern, hab oft ich gedacht, ist sie von selbst so geworden, oder wer hat sie gemacht? Egal, um mich herum ist nur, pure Natur.
  15. Mein Vierbeiner hat letzte Nacht, so richtig Fetz, Rabatz gemacht; etwas im Hof hat ihn gestört, hat ihn so richtig stark empört. Die Nachtbars Katzen können es nicht sein, die gehen zum Abendessen rein. Dann schlafen die, versorgt im Haus, gehen morgens spät, erst wieder raus. Was also ist es für ein Tier, das nachten s rum schleicht vor der Tür; ganz langsam hab ich den Verdacht, der Waschbär die Geräusche macht. Derselbe der ganz unverhohlen, mir meine Kirschen hat gestohlen; und da der Kirschbaum gänzlich leer, muß wohl was anderes, leckeres her. So hat sein Suchen letzte Nacht, den Hund um den Verstand gebracht; der war beseelt von dem Verlangen, den Störenfried endlich zu fangen. Der Waschbär stellt sein Suchen ein, die Nacht ist wieder still und rein; und tut mit tausend Träumen winken, so wir in Orpheus Arme sinken. Und auch der Hund hat sich soeben, friedvoll zur Ruhe hier begeben. Das heißt für uns, dass Frau und Mann, ein Stündchen weiter schlafen kann.
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